04.04.2025
LUFTMOBILITÄT

CycloTech hebt ab: Linzer Flug-Startup gelingt erster Testflug

Dem Linzer Startup CycloTech ist der erste Testflug mit dem Prototypen BlackBird gelungen. Sechs Rotoren heben das Gerät senkrecht in die Luft – und bringen die Vision vom fliegenden Auto einen Schritt näher.
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Erstflug mit BlackBird von CycloTech
Erstflug von BlackBird | Foto: CycloTech

CycloTech aus Linz entwickelt neuartige Flug-Antriebe. Herzstück ist der CycloRotor – ein Rotor mit verstellbaren Flügeln, inspiriert vom Voith-Schneider-Antrieb aus den 1920er-Jahren. Was früher Schiffe steuerte, macht heute Fluggeräte wendig und präzise manövrierbar. Der Rotor erlaubt senkrechtes Starten, Landen und Schub in alle Richtungen. Im November 2024 präsentierte CycloTech den BlackBird – ein Fluggerät mit sechs CycloRotoren. Der Prototyp zeigt, wie die Technik künftig fliegende Autos antreiben könnte. Nun gelang dem Startup der erste Testflug.

Vision der urbanen Luftmobilität

„BlackBird ist eine fliegende Testplattform für unsere Antriebstechnologie“, sagt Tahsin Kart, CTO von CycloTech. „Dass wir innerhalb von elf Monaten vom Konzept zum Flug gekommen sind, zeigt, wie effizient wir in der Umsetzung arbeiten.“

Das Projekt startete im April 2024 mit dem Ziel, einen flugfähigen eVTOL-Demonstrator zu bauen. eVTOL steht für „electric Vertical Take-Off and Landing“ – also ein elektrisch angetriebenes Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. Auf dieser Technologie basiert die Vision der urbanen Luftmobilität. „Wir verschieben die Grenzen des Vertikalflugs. Unsere Technologie öffnet den Himmel für eine neue Generation von Fluggeräten“, sagt Marcus Bauer, CEO von CycloTech.

CycloTech startet Flugtestkampagne

Mit dem Erstflug startet CycloTech eine umfangreiche Testreihe. Ziel ist es, die Einsatzmöglichkeiten des Systems vollständig auszuschöpfen. Es soll kleinere, wendigere und komfortablere Fluggeräte ermöglichen – und damit die Luftmobilität neu definieren.

Erst im Februar eröffnete das Linzer Startup einen Standort in Bayern, um die Technik zur Serienreife zu bringen – brutkasten berichtete. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen ein Investment von 20 Millionen Euro erhalten.

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Loxone
© Loxone - Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH.

Das oberösterreichische Tech-Unternehmen Loxone sah sich am Wochenende einer Cyberattacke gegenüber. Am Sonntag, dem 18. Oktober wurde der Angriff auf interne Unternehmenssysteme festgestellt und eigenen Angaben zufolge schnell reagiert und Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.

Loxone: „Systeme uneingeschränkt verwendbar“

„Wir haben umfassende Untersuchungen vorgenommen: Kundeninstallationen und die für deren Betrieb relevanten Online-Dienste sind nicht betroffen. Nutzerinnen und Nutzer der Loxone-Technologie können ihre Systeme weiterhin uneingeschränkt verwenden“, heißt es laut Aussendung.

Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor von Loxone sei das Cloud-free-Prinzip: Die Miniserver, die zentralen Steuerungseinheiten der Gebäudeautomation, arbeiten lokal und eigenständig im jeweiligen Gebäude. Für ihren Betrieb benötigen sie weder eine Verbindung zu Servern von Loxone noch zum Internet. In der aktuellen Situation habe sich das als großer Vorteil erwiesen, denn ein Angriff auf Unternehmenssysteme von Loxone erreicht die Steuerung in den Gebäuden nicht, heißt es.

Aufklärung des Vorfalls im Gange

„Allein in Österreich werden laut Bundeskriminalamt durchschnittlich mehr als 1.200 Fälle pro Woche angezeigt. Unser Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit endet nicht bei unseren Produkten. Er zeigt sich gerade in Momenten wie diesen, in denen unser gesamtes Team verantwortungsvoll, konsequent und transparent mit einer fordernden Situation umgeht“, hält Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH, fest.

Mittels interner IT-Spezialisten sowie externer Cybersecurity-Experten und IT-Forensiker arbeitet Loxone an der vollständigen Aufklärung des Vorfalls und der Absicherung der Systeme. Die betroffenen Systeme wurden umgehend isoliert und die zuständigen Behörden informiert. Personen, deren Daten nachweislich betroffen sind, werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben direkt verständigt.

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