29.07.2024
EINLADUNG

Corporate Venturing Session beim Europäischen Forum Alpbach 2024

Einladung. Unsere neue, multimediale Serie Corporate Venturing ist in vollem Gange. Damit planen wir etwas Exklusives beim diesjährigen Europäischen Forum Alpbach - und ihr seid herzlich eingeladen.
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Schauplatz des Europäischen Forums Alpbach - mit Blick auf den Ort Alpbach. Ein asphaltierter Platz, Menschen versammelt umgeben von modernem Glas und grünen Almwiesen.
Das Europäische Forum Alpbach wird Schauplatz zukunftsweisender Diskussionen (c) EFA-Matteo-Vegetti

Wir freuen uns sehr, Euch heute eine ganz besondere Einladung auszusprechen: Brutkasten, das führende Medium für die Gestalter:innen der Zukunft in Österreich, organisiert heuer erstmals eine exklusive Session im Rahmen eines Network Lunches beim Europäischen Forum Alpbach.

Corporate Venturing – der Motor für Innovation und Wachstum für die österreichische Wirtschaft?

Am 28. August 2024 von 12:00 bis 14:00 Uhr werden wir unser Whitepaper zur neuen multimedialen Serie zum Thema „Corporate Venturing“ vorstellen und im exklusiven Rahmen eine spannende Diskussion entfachen. Diese Serie beleuchtet die Bedeutung und Rolle von Corporate Venturing als Innovationsmotor und Wettbewerbsfaktor in Österreich. Es ist eine ideale Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und tiefere Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Bereich Corporate Venturing zu gewinnen.

Warum sich die Teilnahme lohnt?

Das Europäische Forum Alpbach bietet jedes Jahr eine einzigartige Plattform für den Austausch von Ideen und die Schaffung neuer Verbindungen. Dieses Jahr ist es besonders spannend, da wir aktiv mitgestalten und gemeinsam mit den obigen Corporate Venturing Pionier:innen aus unserem Ecosystem das Bewusstsein für dieses wichtige Thema schärfen werden.

Tickets und Teilnahme

Die Teilnahme an unserer Session ist nur mit einem gültigen Ticket zum Europäischen Forum Alpbach möglich. Bitte schreibt uns, falls Ihr bereits für das Forum angemeldet seid und an unserer Session teilnehmen möchtet. Die Einladung kommt dann direkt über das Forum. Falls ihr noch nicht angemeldet seid, könnt ihr euch unter folgendem Link Tickets sichern:

Jetzt Tickets sichern!

Holt Euch also Euer Ticket und seid dabei, wenn wir im Alpbacherhof von 12:00 bis 14:00 Uhr die Zukunft des Corporate Venturing diskutieren. Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen und die inspirierenden Gespräche, die uns erwarten!

Euer Dejan

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27.10.2026

Wiener Startup REEDuce bringt Schilf-Lärmschutzwand auf die A1

Das Wiener Greentech-Startup REEDuce hat gemeinsam mit Asfinag und Strabag eine rund einen Kilometer lange Lärmschutzwand aus Schilf, Holz und Lehm an der A1 umgesetzt. Dem großflächigen Projekt gingen jahrelange Entwicklungsarbeit und mehrere Testphasen voraus.
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REEDuce-Gründerin Birgit van Duyvenbode (Mitte) bei der Eröffnung der neuen Schilf-Lärmschutzwand | (c) Strabag

An der A1 Westautobahn bei Völlerndorf nahe St. Pölten geht eine neue Lärmschutzanlage in Betrieb. Statt auf herkömmliche Materialien wie Beton oder Aluminium setzt diese auf Schilf, Thermoholz und Lehm. Dahinter steckt das Wiener Startup REEDuce rund um Gründerin und CEO Birgit van Duyvenbode. Gemeinsam mit der Asfinag und dem Baukonzern Strabag wurde die Technologie nun auf einem rund einen Kilometer langen Autobahnabschnitt umgesetzt.

REEDuce-Geschäftsführerin Birgit van Duyvenbode, Infrastrukturminister Peter Hanke und ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl bei der Präsentation der neuen Schilf-Lärmschutzwand an der A1.

4.000 Schilfbündel für einen Kilometer Lärmschutz

Die Anlage entstand im Zuge der Sanierung der A1 zwischen St. Pölten und Völlerndorf. Auf einer Fläche von rund 2.690 Quadratmetern wurden Lärmschutzelemente mit einem Rahmen aus thermisch behandeltem Holz, einer Lehmfüllung und beidseitiger Schilfabdeckung verbaut.

Das verwendete Schilf stammt aus dem Raum Neusiedler See. Für den rund einen Kilometer langen Abschnitt wurden insgesamt 4.000 Schilfbündel benötigt. Das entspricht etwa 1,5 Prozent der gesamten österreichischen Schilfernte. Die Nutzung des Rohstoffs soll gleichzeitig zur Pflege des Ökosystems am Neusiedler See beitragen.

Anders als konventionelle Lärmschutzwände soll die Konstruktion nach Angaben von REEDuce vollständig kreislauffähig sein. Zugleich soll sie dieselben technischen Anforderungen hinsichtlich Lärmschutz und Haltbarkeit erfüllen, wie herkömmliche Systeme.

„Mit dem ersten Autobahn-Kilometer unserer Lärmschutzwand aus Schilf, Thermoholz und Lehm erreichen wir einen wichtigen Meilenstein“, sagt Gründerin van Duyvenbode. Die Technologie zeige, dass Lärmschutz und Umweltschutz gemeinsam funktionieren können.

Von der Idee des Vaters zum Startup

Der Ursprung der Idee reicht bis ins Jahr 2008 zurück. Damals entwickelte das Sägewerk von van Duyvenbodes Vater im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts eine ökologische Lärmschutzwand, die an der A22 bei Langenzersdorf errichtet wurde. Die Gründerin griff die Idee später auf und entwickelte die Technologie unter dem Namen REEDuce weiter.

Bereits Anfang 2022 berichtete brutkasten über das Startup. 2023 wurde REEDuce bei der #glaubandich Challenge zum „Startup des Jahres“ gekürt. Im selben Jahr folgte ein erstes Pilotprojekt mit der Asfinag: An der S33 bei Herzogenburg wurde eine 16 Meter lange Testwand errichtet, um die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben.

Mit der neuen Anlage an der A1 kommt die weiterentwickelte Technologie nun in deutlich größerem Umfang zum Einsatz. Für die Asfinag ist das Projekt zugleich eine Möglichkeit, weitere Erfahrungen mit der Bauweise aus regionalen Naturmaterialien zu sammeln.

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