02.09.2020

Corporate-Citizenship-Engagement: Accenture kooperiert mit DaVinciLab

Das weXelerate und DaVinciLab luden Ende August zum ersten X-Generation Innovation Talk. Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren präsentierten Digitalisierungs-Experten aus Wirtschaft, Forschung und Entwicklung ihre Prototypen für Apps und die Städte der Zukunft. Beim X-Generation Innovation Talk war auch Accenture vertreten, das im Zuge seines Corporate-Citizenship-Engagement mit dem DaVinciLab kooperiert.
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DaVinciLab, 4GameChangers, motion4kids, WeXelerate, Digitalisiserung, Sommercamp, Accenture, Corporate-Citizenship-Engagement
(c) Nikolic - In den Sommercamps von DaVinciLab stehen Digitales und Bewegung im Mittelpunkt.
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DaVinciLab ist ein soziales Unternehmen mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen ab sieben Jahren den kreativen und gestalterischen Umgang mit digitalen Tools zu ermöglichen. Es bietet ein breites Angebot an Online-Kursen, Tech Camps, Workshops und anderen Initiativen, bei denen Kinder auf spielerische Weise Schlüsselqualifikationen für das 21. Jahrhundert erlernen – der brutkasten berichtete.

Accenture als Partner

Einer der Partner des DaVinciLab ist unter anderem Accenture. Als solcher war Accenture auch beim ersten X-Generation Innovation Talk im Wiener weXelerate vertreten, der Ende August zum ersten Mal stattfand.

Vor Ort war unter anderem Accenture UX Designer und Consultant Andrea Schupitta: „Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des fünftägigen Sommercamps war auch Accenture eingeladen, um den Kindern und Feedback zu geben“. Das Feedback umfasste laut Schupitta auch Tipps und Tricks, wie die Kinder und Jugendlichen künftig ihre technologischen Lösungen in der Praxis vorantreiben können.

Aktuelle Problemstellungen lösen

Die präsentierten technologischen Lösungen waren vielfältig und beschäftigten sich mit aktuellen Problemstellungen. So entwickelten die Kinder und Jugendlichen beispielsweise eine InstaApp namens „Bake it – cake it“, die zur gesunden Ernährung motivieren soll.

Zudem lernten die Kinder und Jugendlichen im fünftägigen Bootcamp auf eine spielerische Art und Weise komplexe Problemstellungen in Teams mit eigenen Ideen zu entwickeln. Das Lern-Design von DaVinciLab baut dahingehend auf den Prinzipien des Konstruktivismus auf.

Corporate-Citizenship-Engagement

Accenture unterstützt neben dem DaVinciLab  in Österreich eine Vielzahl an Programmen und Initiativen im Bildungsbereich: Dazu zählen eine umfassende Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz für das Lernhaus, die Bildungsinitiative Teach for Austria, die Zusammenarbeit mit Ashoka und das Junior Achievement Programm.

Unter dem Leitmotiv „Skills to Succeed“ legt Accenture in seinem Corporate-Citizenship-Engagement ein besonderes Augenmerk auf die Bildung von digitalen Fähigkeiten. Ziel der 100-Länder umfassenden „Skills to Succeed“-Initiative ist es, weltweit bis Ende 2020 mehr als drei Millionen Menschen zu erreichen. “Unsere Corporate-Citizenship-Engagement hilft uns zu verstehen, was die Bürger bewegt. Das DaVinciLab ist dafür ein perfektes Beispiel, da es uns einen Perspektivenwechsel ermöglicht. Zudem können wir der Gesellschaft auch etwas zurückgeben”, so Josef El-Rayes, Senior Manager bei Accenture, über den Mehrwert der Kooperation.

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Female Start-up Funding Index - vlnr.: Lisa Fassl, Natascha Fürst und Florian Haas | (c) Viktoria Waba/brutkasten / Martina Trepczyk / brutkasten
vlnr.: Lisa Fassl, Natascha Fürst und Florian Haas | (c) Viktoria Waba/brutkasten / Martina Trepczyk / brutkasten

Es ist wieder soweit: Die halbjährliche Trilogie der EY-Reports zur Startup-Finanzierung in Österreich wird mit der gewohnten Hiobsbotschaft komplettiert. Während die allgemeine Investment-Statistik Zyklen unterliegt, die sich in der langfristigen Betrachtung durchaus aufwärts bewegen, zeigt sich beim Female Startup Funding Index, den EY gemeinsam mit Female Founders und Fund F herausbringt, immer das gleiche Bild: Verbesserungen und Verschlechterungen passieren im Prozentpunkt-Bereich auf konstantem Keller-Niveau.

94,9 Prozent des Kapitals an rein männliche Teams

Die konkreten aktuellen Zahlen: Von den statistisch erfassten 472 Millionen Euro Risikokapital für österreichische Startups im ersten Halbjahr 2026 flossen 94,9 Prozent an rein männliche Founding-Teams, gemischte Teams erhielten 4,8 Prozent des Kapitals und rein weibliche Teams lediglich 0,3 Prozent; der Frauenanteil unter den Gründer:innen von Startups mit Investment im ersten Halbjahr liegt bei nur 13 Prozent; nur drei der 95 für den Index analysierten Startups mit Finanzierung haben ein ausschließlich weibliches Founding-Team; und bei Finanzierungen über zehn Millionen Euro gibt es kein einziges Gründungsteam mit weiblicher Beteiligung.

Fassl: „Der Aufschwung hat ein Geschlecht“

„2026 ist das Kapital zurück: 472 Millionen Euro Risikokapital für Österreichs Startups, mehr als eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr, und so viele Finanzierungsrunden wie nie zuvor. Bei Frauen ist davon nichts angekommen. Während rein männliche Teams fast das gesamte Volumen einsammelten, gingen 0,3 Prozent des Geldes an rein weibliche Teams – rund 1,4 Millionen Euro im gesamten Halbjahr. Damit ist klar: Der Aufschwung hat ein Geschlecht“, kommentiert Lisa-Marie Fassl, Managing Partner von Fund F und Co-Gründerin von Female Founders.

Dass die Schieflage auch in einem starken Marktumfeld bestehen bleibt, habe mehrere Gründe, analysieren die Studienautor:innen: Große Finanzierungsrunden würden häufig von etablierten Venture-Capital-Fonds getragen, die auf bestehende Netzwerke, frühere Investmenterfolge und bekannte Muster zurückgriffen. Gleichzeitig zeige sich seit Jahren, dass Gründerinnen insbesondere beim Zugang zu Investorennetzwerken und großen Wachstumsfinanzierungen häufiger auf Hürden stoßen. Genau diese späten Finanzierungsphasen hätten jedoch den größten Einfluss auf die Verteilung des investierten Kapitals. „Das Problem beginnt nicht erst bei der Finanzierung, wird dort aber besonders sichtbar“, kommentiert Florian Haas, Head of Startup bei EY Österreich.

Fürst: „Die Zahlen widerlegen ein bequemes Narrativ“

Wie oben erwähnt, liegt der Frauenanteil unter den Gründer:innen jener Startups, die erfolgreich eine Finanzierung erhalten haben, bei rund 13 Prozent (31 von insgesamt 248 Gründer:innen). Eine weitere Aufschlüsselung: Von den insgesamt 95 erfassten Startups mit Investment im ersten Halbjahr, deren Gründungsteam bekannt ist, haben 72 ein ausschließlich männliches Founding-Team (76 Prozent), weitere 20 ein gemischtes Team (21 Prozent) und lediglich drei ein rein weibliches Gründungsteam (3 Prozent). Dabei handelt es sich um Factorymaker, Faund Social Dating Club und Recruitiverse.

Natascha Fürst, CEO von Female Founders, leitet daraus ab: „Die Zahlen widerlegen ein bequemes Narrativ: Es gründen genug Frauen – das Problem ist, wer von ihnen ans Kapital kommt.“ Die Studie zeige kein Problem an der Gründungsbasis, sondern ein strukturelles Versagen des Kapitalmarkts. „Und das lässt sich nicht wegdiskutieren“, so Fürst.

Lisa-Marie Fassl legt nach: „Noch nie saßen so viele Frauen in finanzierten Gründungsteams wie jetzt: 13 Prozent. Und trotzdem floss fast das komplette Kapital an rein männliche Teams. Mehr Frauen am Tisch heißt offensichtlich nicht mehr Geld für Frauen. Wer glaubt, dass das der nächste Aufschwung von selbst reguliert, hat die letzten vier Jahre die Augen zugemacht. Es wird Zeit, dass wir aufhören, eine rationale, wirtschaftliche Diskussion emotional zu führen. Denn als Standort lassen wir Rendite auf dem Tisch liegen, nachweislich, Jahr für Jahr.“

Keine Frau in Gründungsteams mit Investments über 10 Mio. Euro

Konkret lag bei Startups mit Finanzierungen bis zu einer Million Euro der Gründerinnenanteil bei 17 Prozent. Bei Finanzierungen zwischen einer und zehn Millionen Euro waren acht der insgesamt 75 Gründer:innen Frauen (11 Prozent). Bei allen analysierten Finanzierungen über zehn Millionen Euro bestanden die bekannten Gründungsteams ausschließlich aus Männern.

„Dass Gründerinnen bei kleineren Runden sichtbar sind, bei größeren Tickets aber praktisch verschwinden, zeigt sehr deutlich, wo die größte Herausforderung liegt: beim Zugang zu Wachstumskapital. Dort entscheidet sich letztlich, welche Unternehmen zu internationalen Champions werden“, analysiert Florian Haas.

Health-Sektor sticht positiv heraus

Deutliche Unterschiede beim Gender Investment Gap zeigen sich übrigens auch im Branchenvergleich: Hier sticht vor allem der Health-Sektor heraus, in dem insgesamt 17 Startups eine Finanzierung erhielten. Dort lag der Frauenanteil bei knapp 23 Prozent. Unter den insgesamt 48 Gründer:innen dieser Unternehmen befanden sich elf Frauen. Demgegenüber weisen mehrere technologieintensive Bereiche keine einzige Gründerin unter den finanzierten Startups auf, darunter SpaceTech/NewSpace, FinTech/InsurTech, Education, DefenseTech sowie ClimateTech/GreenTech/CleanTech.

„Gerade der Bereich Health zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn unterschiedliche Perspektiven in Gründungsteams zusammenkommen“, kommentiert Natascha Fürst. „Vielfalt ist kein Selbstzweck, sondern ein Innovationsfaktor. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel führen zu besseren Produkten, neuen Märkten und nachhaltigeren Unternehmen.“

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Corporate-Citizenship-Engagement: Accenture kooperiert mit DaVinciLab

  • DaVinciLab ist ein soziales Unternehmen mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen ab sieben Jahren den kreativen und gestalterischen Umgang mit digitalen Tools zu ermöglichen.
  • Es bietet ein breites Angebot an Online-Kursen, Tech Camps, Workshops und anderen Initiativen, bei denen Kinder auf spielerische Weise Schlüsselqualifikationen für das 21. Jahrhundert erlernen – der brutkasten berichtete.
  • Einer der Partner des DaVinciLab ist unter anderem Accenture. Als solcher war Accenture auch beim ersten X-Generation Innovation Talk im Wiener weXelerate vertreten, der Ende August zum ersten Mal stattfand.
  • Accenture unterstützt neben dem DaVinciLab  in Österreich eine Vielzahl an Programmen und Initiativen im Bildungsbereich: Dazu zählen eine umfassende Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz für das Lernhaus, die Bildungsinitiative Teach for Austria, die Zusammenarbeit mit Ashoka und das Junior Achievement Programm.
  • Unter dem Leitmotiv „Skills to Succeed“ legt Accenture in seinem Corporate-Citizenship-Engagement ein besonderes Augenmerk auf die Bildung von digitalen Fähigkeiten.

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