19.03.2020

Coronakrise: Diese Restaurants liefern derzeit noch in Wien

Seit Dienstag sind in Österreich sämtliche Restaurants, Cafés und Bars für Besucher geschlossen. Die Zubereitung und das Ausliefern von Essen ist allerdings noch erlaubt. Hier ein Überblick über Restaurants, die derzeit in Wien Essen zustellen.
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Restaurants
(c) Adobestock

In Zeiten der Coronakrise müssen wir alle unsere Lebensgewohnheiten ändern. Dazu gehört auch der Verzicht auf den geliebten Besuch im Restaurant oder der Bar ums Eck.

Der größte Teil der Bevölkerung verbringt derzeit die meiste Zeit in den eigenen vier Wänden. Die Umstellung fällt uns allen nicht leicht und erfordert viel Disziplin. Um so wichtiger ist es, sich kleine Freuden im Leben zu schaffen. Dazu gehört auch eine gute und ausgewogene Küche.

+++ Sonderpage: Coronavirus, Wirtschaft und die Innovation +++

Menschen, die bisher nicht selbst für sich oder ihre Familie kochten, werden dieser Tage vor große Herausforderungen gestellt. Aber auch „kochaffine Menschen“ möchten sich manchmal eine Auszeit gönnen und sich bekochen lassen. Sofern dies nicht die Liebsten übernehmen, liegt dann die Essensbestellung über Lieferservices wie Mjam, Lieferando & Co auf der Hand.

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Restaurants dürfen weiterhin liefern

Obwohl Restaurants die Zubereitung und die Essensbestellung weiterhin erlaubt ist, haben mittlerweile viele Restaurants geschlossen. Mit dem Wegfall des Inhouse-Geschäftes ist für viele Betreiber die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes kaum mehr möglich – mehr darüber zu lesen im Interview mit Delivery Hero Austria CEO Artur Schreiber.

Der brutkasten hat dies zum Anlass genommen und eine Liste an Restaurants erstellt, die derzeit in Wien noch liefern. Anfangen möchten wir mit vegetarischen und veganen sowie gesunden Optionen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitaminen und Ballaststoffen ist derzeit wichtiger denn je!

Aufgrund der Fülle an Restaurants versteht sich die Liste als eine Art Anregung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei der Bestellung auf die kontaktlose Übergabe achten!

Bleibt nur mehr zu sagen: Bon Appétit und #stayhome! <3


Vegetarisch, Vegan & Healthy-Food

Buddah Bowls | 1020 Wien

Swing Kitchen | 1010, 1070, 1090, Wien

delibluem | 1080 Wien

The Lala | 1070 Wien

Gorilla Kitchen | 1040 Wien

Kenny’s | Wien

Bio Speisen | 1090 Wien

Bio Welt Restaurant | 1150 Wien

charlyfresh|1010 Wien

Eat Bio | 1120 Wien

Bio Essen | Wien

Bio Frische | 1180 Wien

Pizzeria Oscar Vegan 2 | 1070

Blattgold – Salads, Bowls, Curries & Wraps | Wien

Wiki Wiki Poke Bowl |1010 Wien

Markta.at | Wien (Lieferservice)

Rita bringt’s | Wien (Lieferservice)

Cositas | Wien

 

Orientalische und Mediterrane Küche

Habibi & Hawara | 1010 & 1020 Wien

Neni | Wien

Hungry Guy | 1010 Wien

Spahire Restaurant | 1200 Wien

Kent | Wien

Mea Sheraim- Modern Kosher Cuisine | 1020 Wien

 

Asiatisch & Fusion

Akakiko | Wien

Tata Vietnam Delicious | 1070 Wien

Dots Mariahilfer Straße | 1070 Wien

Unkai | 1010 Wien

Hoichi Ramen | Wien

Babo Chicken – Korean Fried Chicken | Wien

Gangnam Kitchen | Wien

 

Burger & Amerikanisch

Weinschenke | Wien

Peter Pane | Wien

Omnom Burger | Wien

Le Burger | Wien

Subway | Wien

New York Burger & Pizza | 1020 Wien

Beste Freunde Burgergrill | Wien

Burger’s Bar Wien | 1020 Wien

 

Pizza & Italienisch

Pizzeria Riva | 1090 Wien

Via Toledo Enopizzeria | 1080 Wien

Pizzeria Dolce Vita | 1020 Wien

Gelati Alberti | 1020 Wien

Pizzamann | Wien

Pizzeria Ristorante Maradona |1020 Wien

 


* Disclaimer: Diese Liste wird laufend erweitert, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, versteht sich als Anregung und wurde mit Recherche über die Plattformen Mjam und Lieferando erstellt.

Sofern ihr Anregungen bezüglich Restaurants habt: Email an [email protected]

=> zur Plattform von Mjam

=> zur Plattform von Lieferando 

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Wir sprachen zur Paketabgabe mit (vl.) Johannes Braith, Petra Dobrocka und Georg Weiss | (c) brutkasten / byrd / quivo / Hintergrund / (c) RoseBox via Unsplash
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Bereits seit der Veröffentlichung des Ministerialentwurfs zu einer neuen Paketsteuer im Mai trifft diese in der öffentlichen Diskussion auf Kritik. Vorgesehen ist eine Abgabe von zwei Euro pro zugestelltem Paket, die ab dem 1. Oktober 2026 von großen Online-Handelsplattformen mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro eingehoben werden soll. Nachdem das vorparlamentarische Begutachtungsverfahren zum Gesetzesentwurf am 26. Mai 2026 offiziell geendet hat, geht die Vorlage im nächsten Schritt in die Debatte und finale Abstimmung im Nationalrat.

Mit den prognostizierten Einnahmen von jährlich rund 280 Millionen Euro will die Bundesregierung die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel teilweise gegenfinanzieren. Zudem wolle man den lokalen stationären Handel gegenüber den internationalen E-Commerce-Riesen stärken, so die Argumentation. Und auch der Umweltschutzaspekt wird seitens der Regierung ins Treffen geführt. Diese Begründung lassen viele Kritiker:innen aber nicht gelten.

Dobrocka: „wird nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben“

Auch unter Gründer:innen heimischer Startups und Scaleups im Logistik-Bereich, die für brutkasten erreichbar waren, herrscht breite Ablehnung gegenüber der Paketabgabe. Dabei ist es nicht die Zielsetzung, die kritisiert wird. „Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert über Maßnahmen zu diskutieren, die den österreichischen Markt vor einer Flut an ausländischen Sendungen schützen und österreichische Unternehmer stärken. Aber diese Maßnahme tut das nicht“, meint etwa Petra Dobrocka, Co-Founderin und CCO des Wiener Logistik-Scaleups byrd. „Selbst wenn ein heimischer Händler die Ware in Österreich verpackt und mit der österreichischen Post an einen österreichischen Kunden schickt: Sobald der Verkauf über einen Marktplatz wie Amazon läuft, greift die Steuer.“ Die Maßnahme werde letztlich „nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben.“

Braith: „Emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen“

Ähnlich argumentiert auch Storebox-Co-Founder und CEO Johannes Braith. Er führt zusätzlich eine ökologische Perspektive ins Treffen. „Wir brauchen aus meiner Sicht weniger Symbolpolitik und mehr intelligente Steuerung. Wenn Politik Lenkungswirkung ernst meint, dann sollte sie emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen und nicht pauschal jede Form des Versandhandels verteuern“, so der Gründer. Das Gesetz unterscheide nämlich zu wenig zwischen emissionsintensiven und emissionsarmen Zustellmodellen. Klassische Haustürzustellung sei ineffizient und verursache Retourenverkehr und Parkdruck, meint Braith und führt Click-&-Collect-Modelle mit gebündelter Anlieferung ins Treffen, wie sie auch sein Unternehmen umsetzt.

Weiß: EU-Regelung statt „Alleingang“

Georg Weiß, Co-Founder und CEO des Wiener Logistik-Scaleups Quivo, würde in dem Zusammenhang lieber eine europäische Lösung sehen. „Auf EU-Ebene gibt es ja auch Vorschläge, etwa Zölle für Kleinpakete unter 150 Euro einzuführen, um den europäischen Markt vor Billigprodukten zu schützen. Das halte ich für die sinnvollere Maßnahme, als aus Österreich heraus einen Alleingang zu machen und eine Zwei-Euro-Paketgebühr einzuführen“, so der Gründer gegenüber brutkasten.

AustrianStartups: Nachteile für Startups und Scaleups befürchtet

Kritik an der Paketsteuer kommt auch von AustrianStartups. „Wer Österreich als Innovationsstandort stärken will, kann nicht gleichzeitig die Vertriebskanäle innovativer Unternehmen im E-Commerce belasten. In der aktuellen Form würde der Entwurf vor allem Startups, Scaleups und KMUs treffen, die über Plattformen verkaufen oder aus Österreich versenden“, meint man dort. Auch befürchtet man potenzielle Probleme für Scaleups in der Branche, weil ein gleitender Übergang bei der Umsatzschwelle fehle: „Für Scaleups, die gerade die 100-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, bedeutet das einen abrupten Kostenschock in genau der Phase, in der sie skalieren wollen.“

Kaminski: „Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll“

Zudem hebt AustrianStartups eine besondere Problematik im Secondhand- und Refurbishment-Bereich hervor und zitiert dazu refurbed-Co-Founder Kilian Kaminski: „Bei einem refurbishten iPhone beispielsweise ist der Produktpreis zwar relativ hoch, aber die Marge für Refurbisher ist sehr gering. So eine Abgabe kann nicht einfach weitergegeben werden. Das Resultat: Preise im Reuse-Bereich steigen, neue Billigwaren nicht. Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll. Falls die Abgabe kommt, braucht es zwingend eine Ausnahmeregelung für Secondhand und Refurbished.“

AustrianStartups forderte daher bereits im Mai „eine Rücknahme des Entwurfs in seiner aktuellen Form“. Sollte dies nicht passieren jedenfalls aber eine „Prüfung eines EU-weiten Rahmens statt eines österreichischen Alleingangs“ und eine Ausnahmeregelung für Secondhand, Refurbished und Reuse.

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AI Summaries

Coronakrise: Diese Restaurants liefern derzeit noch in Wien

  • In Zeiten der Coronakrise müssen wir alle unsere Lebensgewohnheiten ändern.
  • Dazu gehört auch der Verzicht auf den geliebten Besuch im Restaurant, der Bar ums Eck oder das Kaffeehaus des Vertrauens.
  • Der größte Teile der Bevölkerung verbringt derzeit die meiste Zeit in den eigenen vier Wände.
  • Obwohl Restaurants die Zubereitung und die Essensbestellung weiterhin erlaubt ist, haben mittlerweile viele Restaurants geschlossen.
  • Hier ein Überblick über Restaurants, die noch offen sind.

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