Coronakrise: Diese Restaurants liefern derzeit noch in Wien
Seit Dienstag sind in Österreich sämtliche Restaurants, Cafés und Bars für Besucher geschlossen. Die Zubereitung und das Ausliefern von Essen ist allerdings noch erlaubt. Hier ein Überblick über Restaurants, die derzeit in Wien Essen zustellen.
In Zeiten der Coronakrise müssen wir alle unsere Lebensgewohnheiten ändern. Dazu gehört auch der Verzicht auf den geliebten Besuch im Restaurant oder der Bar ums Eck.
Der größte Teil der Bevölkerung verbringt derzeit die meiste Zeit in den eigenen vier Wänden. Die Umstellung fällt uns allen nicht leicht und erfordert viel Disziplin. Um so wichtiger ist es, sich kleine Freuden im Leben zu schaffen. Dazu gehört auch eine gute und ausgewogene Küche.
Menschen, die bisher nicht selbst für sich oder ihre Familie kochten, werden dieser Tage vor große Herausforderungen gestellt. Aber auch „kochaffine Menschen“ möchten sich manchmal eine Auszeit gönnen und sich bekochen lassen. Sofern dies nicht die Liebsten übernehmen, liegt dann die Essensbestellung über Lieferservices wie Mjam, Lieferando & Co auf der Hand.
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Restaurants dürfen weiterhin liefern
Obwohl Restaurants die Zubereitung und die Essensbestellung weiterhin erlaubt ist, haben mittlerweile viele Restaurants geschlossen. Mit dem Wegfall des Inhouse-Geschäftes ist für viele Betreiber die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes kaum mehr möglich – mehr darüber zu lesen im Interview mit Delivery Hero Austria CEO Artur Schreiber.
Der brutkasten hat dies zum Anlass genommen und eine Liste an Restaurants erstellt, die derzeit in Wien noch liefern. Anfangen möchten wir mit vegetarischen und veganen sowie gesunden Optionen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitaminen und Ballaststoffen ist derzeit wichtiger denn je!
Aufgrund der Fülle an Restaurants versteht sich die Liste als eine Art Anregung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei der Bestellung auf die kontaktlose Übergabe achten!
Bleibt nur mehr zu sagen: Bon Appétit und #stayhome! <3
Vegetarisch, Vegan & Healthy-Food
Buddah Bowls | 1020 Wien
Swing Kitchen | 1010, 1070, 1090, Wien
delibluem | 1080 Wien
The Lala | 1070 Wien
Gorilla Kitchen | 1040 Wien
Kenny’s | Wien
Bio Speisen | 1090 Wien
Bio Welt Restaurant | 1150 Wien
charlyfresh|1010 Wien
Eat Bio | 1120 Wien
Bio Essen | Wien
Bio Frische | 1180 Wien
Pizzeria Oscar Vegan 2 | 1070
Blattgold – Salads, Bowls, Curries & Wraps | Wien
Wiki Wiki Poke Bowl |1010 Wien
Markta.at | Wien (Lieferservice)
Rita bringt’s | Wien (Lieferservice)
Cositas | Wien
Orientalische und Mediterrane Küche
Habibi & Hawara | 1010 & 1020 Wien
Neni | Wien
Hungry Guy | 1010 Wien
Spahire Restaurant | 1200 Wien
Kent | Wien
Mea Sheraim- Modern Kosher Cuisine | 1020 Wien
Asiatisch & Fusion
Akakiko | Wien
Tata Vietnam Delicious | 1070 Wien
Dots Mariahilfer Straße | 1070 Wien
Unkai | 1010 Wien
Hoichi Ramen | Wien
Babo Chicken – Korean Fried Chicken | Wien
Gangnam Kitchen | Wien
Burger & Amerikanisch
Weinschenke | Wien
Peter Pane | Wien
Omnom Burger | Wien
Le Burger | Wien
Subway | Wien
New York Burger & Pizza | 1020 Wien
Beste Freunde Burgergrill | Wien
Burger’s Bar Wien | 1020 Wien
Pizza & Italienisch
Pizzeria Riva | 1090 Wien
Via Toledo Enopizzeria | 1080 Wien
Pizzeria Dolce Vita | 1020 Wien
Gelati Alberti | 1020 Wien
Pizzamann | Wien
Pizzeria Ristorante Maradona |1020 Wien
* Disclaimer: Diese Liste wird laufend erweitert, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, versteht sich als Anregung und wurde mit Recherche über die Plattformen Mjam und Lieferando erstellt.
Sofern ihr Anregungen bezüglich Restaurants habt: Email an [email protected]
Cyclops: US-Stablecoin-Startup errichtet EU-Headquarter in Wien – Austro-Amerikaner als Gründer
Alex Wilson, in den USA geboren und mit einer Mutter aus Innsbruck aufgewachsen, baut mit Cyclops.io eine Stablecoin-Infrastruktur exklusiv für die Payments-Industrie. Wien wird neben Miami der einzige zweite Standort des US-Unternehmens weltweit – und zugleich das EU-Headquarter. Im brutkasten-Interview erklärt der Co-Founder und Co-CEO, warum die Wahl auf Österreich fiel.
Cyclops: US-Stablecoin-Startup errichtet EU-Headquarter in Wien – Austro-Amerikaner als Gründer
Alex Wilson, in den USA geboren und mit einer Mutter aus Innsbruck aufgewachsen, baut mit Cyclops.io eine Stablecoin-Infrastruktur exklusiv für die Payments-Industrie. Wien wird neben Miami der einzige zweite Standort des US-Unternehmens weltweit – und zugleich das EU-Headquarter. Im brutkasten-Interview erklärt der Co-Founder und Co-CEO, warum die Wahl auf Österreich fiel.
Jonas Jünger (Managing Director, Cyclops Europe) und Alex Wilson | (c) Martin Pacher
Es ist eine Art Homecoming: Alex Wilson, Co-Founder und Co-CEO des US-Stablecoin-Startups Cyclops, wuchs in den USA mit zwei Sprachen und zwei Kulturen auf. Mit seinem Vater sprach er nur Englisch, mit seiner Mutter – einer Tirolerin aus Innsbruck – ausschließlich Deutsch. Die Sommerferien verbrachte er bei den Großeltern in Österreich, Weihnachten ging es zum Skifahren nach Kitzbühel. „Ich hatte das Glück, sozusagen mit zwei Heimatländern aufzuwachsen“, erzählt Wilson im brutkasten-Gespräch.
Jetzt kehrt der Austro-Amerikaner mit seinem aktuellen Unternehmen nach Wien zurück. Vergangene Woche eröffnete Cyclops.io seinen neuen Standort in der Bundeshauptstadt – das EU-Headquarter und gleichzeitig die einzige weitere Niederlassung neben dem Hauptsitz in Miami.
Repeat Founder: Von Giving Block zu Shift4 zu Cyclops
Wilson ist kein Newcomer. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Pat Duffy und David Johnson startete er bereits 2018 das Krypto-Startup The Giving Block, eine Plattform, über die Non-Profit-Organisationen Krypto-Spenden entgegennehmen können. „2018 hat man uns angeschaut, als wären wir verrückt“, erinnert sich Wilson. „Aber wir sind dabeigeblieben.“ Das Unternehmen wurde 2022 an den börsennotierten US-Zahlungsdienstleister Shift4 verkauft. Wilson übernahm dort die Verantwortung als Head of Crypto und Head of Stablecoin – und sammelte über drei Jahre lang Erfahrung an der Schnittstelle von Krypto und traditionellem Payments-Business.
Genau diese Jahre wurden zum Ausgangspunkt für Cyclops. „Wir haben bei Shift4 Produkte für Pay-with-Crypto, Stablecoin-Settlement und Stablecoin-Payouts gebaut – mit einem Flickenteppich an bestehenden Lösungen. Es war viel schwieriger, als es hätte sein müssen“, so Wilson. Auf dem Markt habe es zwar viele Krypto-Infrastruktur-Anbieter gegeben, aber keiner sei wirklich auf die Payments-Branche spezialisiert gewesen: „Auf den Websites stand vielleicht: ‚Wir bedienen zehn Industrien, eine davon ist Payments.‘ Aber wenn man unter die Haube schaut, war das Produkt für eine Bank, einen Broker oder einen Payments-Anbieter identisch.“
Cyclops will diese Lücke schließen und fokussiert sich ausschließlich auf Zahlungsdienstleister (PSPs) – ein Hyperfokus, den die Gründer bereits bei The Giving Block (nur Non-Profits) verfolgt hatten. „Wir sind sehr B2B“, betont Wilson. Cyclops ist also keine Kryptobörse für Endkund:innen, sondern eine Infrastruktur-Plattform für Payments-Unternehmen, die ihren Händler-Kund:innen Krypto- und Stablecoin-Funktionalitäten anbieten wollen – ohne selbst zum Krypto-Unternehmen werden zu müssen.
Alex Wilson im Gespräch mit brutkasten-Chefredakteur | brutkasten
Warum Wien? FMA, Bitpanda – und der Talent-Pool
Bei der Standortwahl in Europa habe man einen umfassenden Prozess durchlaufen, betont Wilson: „Wir haben uns Deutschland, Irland, Malta und andere Länder angesehen.“ Ausschlaggebend für Österreich sei am Ende der MiCA-Pfad der Finanzmarktaufsicht (FMA) gewesen: „Die FMA hat einen der klarsten Wege zur Lizenz aufgezeigt. Es gibt viele Länder, die zwar ein MiCA-Framework haben, aber bisher kaum Lizenzen vergeben haben.“
Wilson nennt explizit auch Bitpanda als wichtigen Faktor: „Bitpanda hat hier großartige Vorarbeit geleistet. Danach sind KuCoin, Bybit, Bitget und viele andere gekommen. Das hat eine Community aufgebaut und uns die Tür geöffnet.“
Hinzu komme der Talent-Pool: „Wien ist ein Hub für große Finanzdienstleister. Das ist genau das Profil, das wir für Compliance-, Legal- und Regulatory-Rollen brauchen.“ Die meisten lokalen Hires sollen aus diesen Bereichen kommen, während Vertrieb und Marketing eher remote organisiert werden.
Der persönliche Bezug habe geholfen, sei aber nicht der Hauptgrund gewesen: „Wir hätten Österreich nicht gewählt, wenn die Rahmenbedingungen nicht gepasst hätten.“
Zehn Mitarbeiter:innen bis Jahresende, MiCA-Lizenz erwartet
Aktuell beschäftigt Cyclops weltweit rund 30 Mitarbeiter:innen, das lokale Team in Wien startet in kleiner Besetzung. Bis Ende 2026 soll der Wiener Standort auf rund zehn Mitarbeiter:innen wachsen. Geleitet wird das Büro von Managing Director Jonas Jünger, dazu wurden bereits ein MLRO und ein Deputy MLRO eingestellt – beides regulatorisch verpflichtende Compliance-Funktionen. Die MiCA-Lizenz selbst erwartet Wilson „hoffentlich bis Ende des Jahres“.
Damit reiht sich Cyclops in eine wachsende Liste internationaler Krypto-Unternehmen ein, die Österreich als Tor zum europäischen Markt wählen. Nach Bitpanda, Bybit, KuCoin, Cryptonow und 21bitcoin geht das nächste Unternehmen den MiCA-Lizenzweg über die FMA – mit dem Unterschied, dass es sich bei Cyclops nicht um eine Kryptobörse handelt.
Funding: Acht Millionen im Rücken – und mehr in Vorbereitung
Bereits im Oktober 2025 schloss Cyclops eine Finanzierungsrunde über acht Millionen US-Dollar ab, öffentlich kommuniziert wurde sie aber erst Anfang März 2026 – zeitgleich mit dem Stealth-Launch. Investoren waren Castle Island Ventures, F-Prime sowie strategisch Shift4 Payments selbst – also der ehemalige Arbeitgeber, der nun gleichzeitig Anchor-Kunde des Startups ist.
Im brutkasten-Interview bestätigt Wilson, dass aktuell eine weitere strategische Runde über zehn Millionen US-Dollar von Payments-Unternehmen geschlossen wird – noch vor einer formellen Series A, die im kommenden Jahr angepeilt wird. „Wir hatten gar nicht geplant, jetzt zu fundraisen“, so Wilson. „Aber nach dem Stealth-Launch im März waren wir überwältigt vom Inbound – von Kunden, Partnern, aber auch Investoren. Das hat unseren Zeitplan nach vorne gezogen.“
Zu den ersten Kunden zählen unter anderem Blue Origin – wer ein Ticket für einen Weltraumflug des Jeff-Bezos-Unternehmens kaufen möchte, kann die Zahlung über Cyclops in Krypto abwickeln – sowie der New Yorker Helikopter-Service Blade.
EU einfacher als USA – aber Mindset-Frage in Österreich
Wilson, der den US-Lizenzprozess parallel durchläuft, sieht in der EU-weiten MiCA-Regulierung einen klaren Vorteil gegenüber dem US-System: „In den USA brauchen wir Money-Transmitter-Lizenzen in rund 50 Bundesstaaten. In Europa ist es eine hohe Mauer statt 50 kleinen – aber dafür ein einheitlicher Ansatz.“
Kritischer äußert sich der Co-Founder zum unternehmerischen Klima in Österreich und der EU: „Man denkt bei Österreich nicht automatisch an Entrepreneurship. In den USA verbindet man Startup mit Hustle, Silicon Valley. Hier gibt es viele bürokratische Hürden – beim Firmen-Setup, beim Office-Lease, bei den Papier-Anforderungen.“ Es brauche aber nicht nur Vereinfachung der Prozesse, sondern auch einen kulturellen Wandel: „Wenn du wirklich ein Startup-Hub sein willst, musst du in der Schule anfangen, Unternehmertum zu vermitteln. Du musst Risikobereitschaft fördern.“
Gleichzeitig sieht Wilson Chancen in der europäischen Souveränitäts-Debatte: „Wenn man Innovation wie Stablecoins und Blockchain richtig nutzt, kann man digitale Souveränität tatsächlich neu denken – Wallets, Private Keys, alles lässt sich anders organisieren als im traditionellen System.“
Ausblick: B2B-Stablecoins und Agentic Payments
Für 2026 und 2027 erwartet Wilson, dass sich der Stablecoin-Markt primär im B2B-Segment entwickelt – konkret bei der Abwicklung von Merchant-Settlements: „Statt Wire Transfer oder SEPA werden Payments-Unternehmen zunehmend in USDC oder EURC abrechnen. Sieben Tage die Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen. Das modernisiert Treasury-Prozesse, gerade für global agierende Unternehmen.“
Zum Hype-Thema Agentic Payments – also KI-gestützte, automatisierte Zahlungen – äußert sich Wilson zurückhaltend, aber überzeugt: „Das ist das Buzzword des Jahres, aber es steckt etwas Echtes dahinter. Wir bauen AI-first, weil wir glauben, dass die Welt dort hingeht. Ob das in einem, zwei, fünf oder zehn Jahren wirklich skaliert – wir müssen bereit sein.“
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