10.12.2018

Cash Flow-Doppel-Check: NÖ-Startup Commitly kooperiert mit KSV1870

Das niederösterreichische FinTech-Startup Commitly unterstützt mit seinem Cash Flow Management Tool die CFOs von KMUs. Nun wurde mit dem Rating des Kreditschutzverbands KSV1870 auch die "Außensicht" auf die Liquidität in das Programm integriert.
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commitly (vlnr.): Hannes Kieberger, CTO, Jürgen Faè, Founder und CEO, Wolfgang Pones, Co-Founder und COO
(c) commitly (vlnr.): Hannes Kieberger, CTO, Jürgen Faè, Founder und CEO, Wolfgang Pones, Co-Founder und COO

Die eine Sache ist es, das Cash Flow Management selbst im Griff zu haben. Liquidität erfordert bekanntlich nicht nur gutes Wirtschaften, sondern auch gutes Timing. Die andere Sache ist es, wie das Unternehmen von außen betrachtet wird – etwa wenn es um Fremdfinanzierung geht. Das niederösterreichische FinTech-Startup Commitly verbindet diese zwei Aspekte mit seinem Tool nun durch ein neues Feature.

+++ Commítly: Der “Hosentaschen-CFO” +++

Rating als wichtige Entscheidungsgrundlage

Genauer gesagt geht es bei der erwähnten Außensicht um jene der Gläubigerschutzverbände. Ihre Informationen stellen eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Banken in der Betreuung von Unternehmen dar. Ihr Rating gibt vereinfacht gesagt an, wie nahe oder weit ein Unternehmen von der Zahlungsunfähigkeit und damit einer möglichen Insolvenz entfernt ist.

„Immer über die Bewertung informiert“

Das entsprechende Rating des Kreditschutzverbands KSV 1870 wurde nun von Commitly in sein Cash Flow Management Tool integriert. „Bei KMUs ist die externe Ratingbeurteilung vor allem bei Finanzierungsgesprächen oft entscheidend. Mit der neuen Funktion in ist der Unternehmer nun immer über seine Bewertung informiert“, sagt Commitly-CEO Jürgen Faè. Sollte es dabei zu Divergenzen zwischen Innen- und Außensicht kommen, kann Kontakt aufgenommen werden. „Bei Bekanntgabe von zusätzlichen Unterlagen überarbeitet der KSV1870 das Rating gerne und steht bei Fragen zur Verfügung“, so Faè.

commitly: Intergration des KSV1870-Ratings in der App.
(c) commitly: Intergration des KSV1870-Ratings in der App.

Commitly gibt keine Informationen weiter

Commitly bietet mit seiner App bzw. Web-Oberfläche ein Cloud-basiertes Software Tool, das bei der Beobachtung der Liquidität und der Planung und der Prognose des Cash Flows unterstützen soll. Bankschnittstellen, künstliche Intelligenz und automatisiertes Controlling unterstützen dabei die Unternehmer und ihre Teams. Einzige Voraussetzung ist ein Online-Bankkonto. Momentan betreut das Startup rund 4000 Konten. Für das neue (optionale) Feature werde beim KSV 1870 ausschließlich der Unternehmensname abgefragt. Es würden keine weiteren Informationen weitergegeben, heißt es von Commitly. Anfang 2019 soll ein entsprechendes Feature auch für Deutschland verfügbar sein.

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Für 28 Artikel soll es Nachfüllprodukte geben. (c) Canva

Während bei Seifen schon lange zu Nachfüllprodukten gegriffen wird, werden andere Kosmetika immer wieder neu gekauft. Laut L’Oréal ambivalent, wünschen sich doch 84 % der Verbraucher:innen nach einer internationalen Kantar-Studie nachhaltige Alternativen. Mit #JoinTheRefillMovement startet die L’Oréal-Gruppe nun die bislang umfassendste Nachhaltigkeitskampagne ihrer Geschichte. Gestartet am World Refill Day (16. Juni), umfasst die Kampagne Nachfüllprodukte in den Bereichen Hautpflege, Düfte, Make-up und Haarpflege.

Von Parfum bis Lippenstift messbare Einsparungen

Mit Beginn der Initiative werden nicht nur klassische Duschgels, sondern auch Parfums oder Lippenstifte von L’Oréal als Refill-Produkte angeboten. Ein zentrales Element der Kampagne ist der Nachhaltigkeitsnachweis, gekennzeichnet auf jedem Produkt, der den sofortigen Effekt des Nachfüllens angibt. Ein Beispiel: Bei einer Refill-Creme von Lancôme wird im direkten Vergleich zum Standard-Tiegel der Einsatz von Glas komplett (100 %), Metall um 95 %, Kunststoff um 42 % und Karton um 36 % reduziert. Diese Zahlen sollen die unmittelbare Materialeinsparung belegen und sich bewusst von unkonkreten Prognosen abgrenzen.

„Mit 18 Marken und 28 Produkten zeigen wir, dass nachfüllbare Schönheit für jeden da ist – über alle Kategorien, Preisklassen und Kanäle hinweg. Wir helfen den Verbrauchern, eine einfache Veränderung vorzunehmen: sich für ein Refill zu entscheiden. Nicht als Verzicht, sondern als die bessere Option. Weniger Auswirkungen auf den Planeten, besser für den Geldbeutel“, so Blanca Juti, Chief Corporate Affairs & Engagement Officer bei L’Oréal.

„Say-do Gap“

Zwar sei der Wunsch nach nachhaltigeren Produkten bei den meisten Verbraucher:innen verankert, doch L’Oréal verzeichnet eine spürbare Lücke, wenn es um die tatsächliche Kaufentscheidung geht. Es entsteht ein „Say-do Gap“. Mit der Kampagne will der Konzern nachhaltigere Produkte zunächst zugänglich machen. Gleichzeitig soll aber auch die Sichtbarkeit, beispielsweise durch gezielte Platzierungen in Regalen im Einzelhandel, erhöht werden.

„Nachhaltiger Konsum scheitert im Alltag oft an der Macht der Gewohnheit“, weiß Stefan Geister, Nachhaltigkeitschef von L’Oréal DACH. „Gemeinsam mit unseren Handelspartnern in Drogerien, Parfümerien, Apotheken und Friseursalons wollen wir das ‚Nachfüllen zu Hause‘ als neuen Standard etablieren. Die Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand: Ein umfassendes Angebot, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und kontinuierliche Sichtbarkeit im stationären und digitalen Handel. Wenn wir diesen Weg partnerschaftlich, ausdauernd und konsequent beschreiten, lassen wir aus guten Absichten echtes neues Handeln entstehen.“

100 Mio. Euro für Innovation & Startups

Begleitet werden die Maßnahmen von einem 100-Millionen-Euro-starken Innovationsfonds. Mit dem unternehmenseigenen L’AcceleratOR-Programm werden gezielt Startups und junge Talente unterstützt. Die Ansätze reichen von biologisch abbaubaren Materialien auf Algenbasis über Biokunststoffe aus Zuckerrohr bis hin zu recycelbaren Papierflaschen.

Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit, über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Fachkräften aus den Bereichen Digitales, Tech und Data bündelt der Konzern seine Ressourcen. Ziel dieser Investitionen in die Startup-Förderung und die eigene Forschung ist es, als vernetztes „Beauty-Tech-Powerhouse“ die technologische Zukunft der Kosmetikbranche maßgeblich zu gestalten. Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

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