15.03.2021

Clubhouse startet Accelerator – und gibt Hinweis auf Monetarisierung

Das neue soziale Netzwerk will mit dem Accelerator-Programm "Clubhouse Creator First" 20 Influencer auch in Sachen Monetarisierung ausbilden.
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Im Accelerator-Programm Clubhouse Creator First soll auch Monetarisierung thematisiert werden
Im Accelerator-Programm Clubhouse Creator First soll auch Monetarisierung thematisiert werden

Das Hype-Social-Network Clubhouse startet ein eigenes kleines Accelerator-Programm. Das verkündete CEO Paul Davison gestern in seiner wöchentlichen „Town Hall“. Man wolle im ersten Durchgang von „Clubhouse Creator First“ 20 Creators weiterbilden und in verschiedenen Bereichen unterstützen.

Konkret wolle man den Influencern helfen, „großartige Gespräche zu hosten, ein Publikum aufzubauen und zu monetarisieren“, heißt es auf der Page des Unternehmens. Vor allem letzeres erregte die Aufmerksamkeit der Tech-Community. Denn bislang sind keine konkreten Pläne zum zukünftigen Business-Modell des Netzwerks bekannt. Vor ziemlich genau einem Jahr, am 17. März 2020 gelauncht, legte es zwar ein beispiellos schnelles User-Wachstum hin, macht jedoch bislang als Gratis-App keine Umsätze.

Clubhouse Creator First: Das steht im Fragebogen für Bewerber

Wie die 20 Teilnehmer von „Clubhouse Creator First“ mit dem Audio-Netzwerk dann tatsächlich Geld verdienen sollen, bleibt also vorerst noch ein Geheimnis. Kein Geheimnis ist dagegen, was die Betreiber von den Bewerbern wissen wollen. Auf der Anmelde-Page, wo die Bewerbung bis zum 31. März 2021 möglich ist, muss eine Hörprobe hochgeladen werden und mehrere Multiple-Choice- sowie offene Fragen beantwortet werden.

Gefragt wird unter anderem, welche anderen sozialen Netzwerke genutzt werden, wie viele Follower man insgesamt hat, was für ein Format man auf Clubhouse zu welchem Thema aufbauen will und was für Features man sich für das Netzwerk wünscht. Die letzgenannte Multiple-Choice-Auswahl könnte weiteren Aufschluss zu Plänen der Betreiber bzw. zu den Möglichkeiten, die sie in Betracht ziehen, geben. Gewählt werden können hier etwa eine Analytics-, eine Aufnahme-, eine Polling- und eine „Trinkgeld“-Funktion. Ebenfalls zur Auswahl steht „Brand Partner + Sponsor Matching“.

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(c) whataventure
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„Unternehmen, die heute rekalibrieren statt pausieren, bauen sich einen Vorsprung auf, den andere in drei Jahren nicht mehr aufholen können.“ – mit diesen Worten ordnet Stefan Peintner, CEO von whataventure, die aktuelle Marktlage im Corporate Venturing ein. Die neue Studie „The state of new business building 2026“, für die 50 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche aus dem DACH-Raum befragt wurden, zeichnet ein Bild der Konsolidierung. Restrukturierungen, strategische Kurswechsel und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Druck auf Innovationsabteilungen massiv erhöht und bei vielen Unternehmen zu Budgetkürzungen geführt.

Kapitalintensive Instrumente besonders von Kürzungen betroffen

Die finanzielle Zurückhaltung der Unternehmen trifft vor allem die kapitalintensiven Instrumente im Corporate Venturing. Laut der Studie berichten 40 Prozent der Befragten im Bereich Venture Acquisitions über verringerte Mittel im vergangenen Jahr. Im Corporate Venture Building (CVB) verzeichnen 39 Prozent Budgetrückgänge, im Corporate Venture Capital (CVC) sind es 26 Prozent. Venture Clienting zeigt sich in diesem Umfeld resilienter: Hier vermelden nur 17 Prozent der betroffenen Befragten finanzielle Einschnitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Erfolgsbewertung der verschiedenen Instrumente wider. Entsprechend bewerten 81 Prozent der Befragten aus CVC-Units und 74 Prozent jener im Venture Clienting diese Instrumente als zumindest „eher erfolgreich“, während Corporate Venture Building mit 62 Prozent etwas schwächer abschneidet.

Strategie-Kopplung als Überlebenskriterium

Eine zentrale Erkenntnis der Studienautor:innen ist, dass die Phase der „breiten Exploration“ vorbei ist – das war bereits in der Studie vergangenes Jahr deutlich herausgekommen, wie brutkasten berichtete. Inzwischen werde die klare Kopplung an die Unternehmensstrategie zum Überlebenskriterium. Die erhobenen Daten untermauern diese These: 77 Prozent der nach eigener Einschätzung erfolgreichen New Business Building Units leiten ihre Themen direkt aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ab. Bei den weniger erfolgreichen Initiativen tun dies nur 18 Prozent.

Für Einheiten, die ihre Aktivitäten als weniger erfolgreich einstufen, kristallisieren sich drei Kernprobleme heraus: 64 Prozent kämpfen mit dem Governance-Modell, 55 Prozent mit fehlendem Top-Management-Commitment und weitere 55 Prozent bemängeln eine unklare strategische Ausrichtung. Wer diese strategische Verbindung hingegen konsequent herstellt, treffe bessere Entscheidungen bei der Wahl der Instrumente und riskiere nicht den Verlust des internen Mandats, so die Schlussfolgerung in der Studie.

Mit externer Hilfe „mehr mit weniger“ erreichen

Um den gestiegenen Erwartungen bei gleichzeitig sinkenden Budgets gerecht zu werden, müssen Teams schlanker und zielgerichteter agieren. Unternehmen berichten der Studie zufolge von schnellerer Entscheidungsfindung und höherer Resilienz, wenn sie in kleinen Teams arbeiten und externe Partner gezielt einbinden. Diese Praxis nimmt spürbar zu: Die Nutzung externer Unterstützung im Corporate Venture Building stieg von 41 Prozent im Jahr 2025 auf 59 Prozent im Jahr 2026 an.

Optimismus trotz „Venture-Building-Winter“

Trotz der angespannten Ressourcenlage ist die Stimmung unter den Innovationsverantwortlichen keineswegs pessimistisch. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass New Business Building in den nächsten fünf Jahren wesentlich zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Unternehmen beitragen wird.

Dass antizyklisches Handeln in dieser Phase ein Vorteil sein kann, unterstreicht Axel Deniz, CEO der Venture-Building-Unit Bosch Business Innovations, der in der Studie zitiert wird: „In Europa und den USA sehen wir einen Venture-Building-Winter, aber Bosch Business Innovations verdoppelt seine Einsätze – und das ist ziemlich außergewöhnlich.“ Die Konsequenz für Verantwortliche im DACH-Raum ist laut whataventure deutlich: Wer seine Aktivitäten jetzt schärft und liefert, baut Vorsprung auf; wer die Druckphase lediglich aussitzt, riskiert Budget und Mandat.

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