08.06.2021

ClimateLaunchpad: Jetzt bewerben für den weltweit größten Wettbewerb für grüne Startups

Das ClimateLaunchpad geht in die nächste Runde. Startup-Gründer:innen können sich mit ihrer nachhaltigen Geschäftsidee beim weltweit größten Wettbewerb für grünes Unternehmertum noch bis zum 18. Juni bewerben.
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ClimateLaunchpad
(c) ClimateLaunchpad
kooperation

Der Klimawandel erfordert innovative Lösungen. Deshalb wurde vor sieben Jahren das ClimateLauchpad ins Leben gerufen – der weltweit größte Ideenwettbewerb für nachhaltiges Unternehmertum. Das Projekt wird durch die Europäische Union gefördert und findet mittlerweile in über 50 Ländern statt.

Gesucht werden innovative unternehmerische Ansätze, die Antworten auf die negativen Auswirkungen der Klimakrise bieten. Dabei spielt es laut den Initiatoren keine Rolle, ob bereits ein Startup gegründet wurde, oder die Idee erst ausformuliert werden muss. Jede Innovation ist willkommen.

Internationales Green Business Netzwerk

Neben professionellen Coachings bietet das ClimateLaunchpad seinen Teilnehmer:innen ein internationales Netzwerk in der Startup-Szene. „Wir wollen Startups weltweit zusammenbringen und ein internationales Green Business Network schaffen. Das ClimateLauchpad war bereits für viele Gründerinnen und Gründer ein Sprungbrett“, sagt Stefan Robinig, ehemaliger Pressesprecher des ClimateLaunchpad Austria.

In Boot Camps und Coaching Sessions können die Bewerber:innen ihre Innovationen weiterentwickeln. Die Organisation des ClimateLaunchpad übernimmt, wie in den Jahren zuvor, die Studierendenorganisation [sic!] – students‘ innovation centre. Aufgrund der COVID-19 Situation findet der Wettbewerb heuer wieder online statt.

Bewerben für die nationale Ausscheidung kann man sich bis zum 18. Juni 2021 unter climatelaunchpad.org

Der Ablauf des ClimateLaunchPad

In der ersten Phase des ClimateLaunchpads werden die Teilnehmer:innen während eines Bootcamps und Follow-Up Workshops online von professionellen Trainer:innen gecoacht, die dabei helfen, sowohl eine Idee als auch die persönlichen Skills auszubauen. Dabei lernen die Teilnehmer:innen ihre Zielgruppe zu definieren, zu pitchen, Kundenbefragungen durch zu führen, den eigenen CO2-Ausstoß zu messen und vieles mehr – immer unter der Anleitung von Expert:innen aus den jeweiligen Bereichen.

Die beiden Siegerteams des nationalen Finales in Wien nehmen am Grand Global Final teil – dem internationalen Finale des ClimateLaunchpads.

Ende der Bewerbungsfrist: 18. Juni 2021
Bootcamp: 8., 10. & 11. Juli 2021
Workshop 1: 17. Juli 2021
Workshop 2: 24. Juli 2021
Workshop 3: 31. Juli 2021
National Final: 6. August 2021
Grand Global Final: TBA

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Mit Ignite Ventures ist die WU eine von fünf Hochschulen, die im Rahmen von Modul 1 der Spin-off Initiative eigene Beteiligungsstrukturen aufgebaut haben. | (c) BOAnet_LC

Österreichs Hochschulen sollen als Quelle neuer Unternehmen an Schlagkraft gewinnen. Im Rahmen von Modul 1 der Spin-off Initiative unterstützt das Austria Wirtschaftsservice (aws) dafür ausgewählte Hochschulen mit einer Anschubförderung von insgesamt 1,5 Millionen Euro beim Auf- und Ausbau professioneller Ausgründungs- und Beteiligungsstrukturen, die internationalen Standards entsprechen.

Finanziert wird die Förderung aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Fonds Zukunft Österreich), die Projektlaufzeit beträgt rund drei Jahre. Ziel ist es, akademische Spin-offs frühzeitig auf Gründungs- und Skalierungstauglichkeit vorzubereiten und damit jene strukturelle Lücke zu schließen, die Österreich im internationalen Vergleich seit Jahren aufweist.

Was die einzelnen Häuser vorweisen

Die BOKU University begleitet mit der hundertprozentigen Tochter Connective Base GmbH Spin-offs und Startups aus dem universitären Umfeld vom ersten Prototyp bis zum Exit. Im ersten Jahr wurden gemeinsam mit internationalen Expert:innen die rechtlichen und strukturellen Grundlagen für einen professionellen und raschen Ausgründungs- und Investmentprozess geschaffen. Erste Beteiligungen und Spin-offs befinden sich laut Aussendung bereits in Umsetzung.

An der JKU wurde im September 2025 die JKU Technology Transfer GmbH (TTG) gegründet. Als Teil des House of Research and Innovation (HoRI) entwickelt sie Schutzrechts- und Verwertungsstrategien, initiiert Kooperationen mit Unternehmen und begleitet Forschende auf dem Weg zum Spin-off.

Das 2024 gegründete MedLifeLab der Medizinischen Universität Innsbruck begleitet Wissenschaftler:innen und Gründer:innen in den Bereichen Life Sciences, MedTech und BioTech von der Idee bis zur marktreifen Lösung, von Technologietransfer und IP-Management bis zu Unternehmensgründung und Finanzierung. Über Bildungsangebote und Community Building soll ein Ökosystem entstehen, das Tirol regional und international vernetzt.

Die TU Wien hat mit NOCTUA Science Ventures gemeinsam mit Speedinvest einen eigenen Spin-off-VC-Fonds aufgebaut. Er soll mehr als 40 österreichische Spin-offs finanzieren und bis Ende 2026 ein Zielvolumen von bis zu 25 Mio. Euro erreichen. Bis dato wurden über 200 österreichische Spin-offs gesichtet und evaluiert. Über die technischen Hochschulen der TU Austria als Gesellschafter und Partner soll eine tiefe Verankerung in den Universitäten sichergestellt werden.

WU Ignite Ventures setzt bereits am sogenannten „Ignite Moment“ an. Gründer:innen erhalten bis zu 50.000 Euro Pre-Seed-Kapital in zwei Tranchen über ein gründerfreundliches SAFE-Instrument, dazu Zugang zum WU-Netzwerk und eine Alumni-Co-Investment-Plattform. Drei Investments wurden bereits getätigt, zudem startete gemeinsam mit VC-Partnern ein VC Analyst Program für WU-Studierende.

Tipp der Redaktion

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