06.12.2018

Wiener Startup refurbed bei Climate Impact Battle von 300 Startups auf Platz 2 gewählt

Das Wiener Startup refurbed hat einen Online-Marktplatz für generalüberholte Hightech-Geräte gegründet. Für seine nachhaltige Geschäftsidee wurde refurbed beim Climate Impact Battle bei der Slush-Konferenz in Helsinki von insgesamt 300 Startups auf Platz 2 gewählt.
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Das Team von refurbed

Bis zu minus 40 Prozent auf den Originalkaufpreis und mindestens ein Jahr Garantie auf das erworbene Produkt: Das verspricht das Wiener Startup refurbed, der Online-Marktplatz für generalüberholte Produkte. „Wir wollen, dass Konsumenten in Europa Zugang zu generalüberholten Produkten bekommen, um einerseits so Geld zu sparen, andererseits die Umwelt zu schonen“, so CEO und CO-Founder Peter Windischhofer gegenüber dem brutkasten. Für seine nachhaltige Geschäftsidee wählte eine internationale Jury refurbed nun beim Climate Impact Battle bei der Slush-Startup-Konferenz in Helsinki von insgesamt 300 Startups auf Platz 2.

+++ 2M2M: 800.000 Euro für Nachhaltigkeits-Startup und Vorhangstange +++

Über die Preisverleihung

Wie Windischhofer erläutert, ist sein Startup Teil des Climate-KIC Accelerators, der von der EU gefördert wird, und sich auf nachhaltige Geschäftsideen fokussiert. Bei einer Vorauswahl des Accelerators hat es refurbed unter die Top 30 in Europa geschafft. Dementsprechend konnte sich das Startup auch ein Ticket für das Climate Impact Battle in Helsinki sichern. Schlussendlich erreichte refurbed Platz 2 und erhielt ein Preisgeld in der Höhe von 25.000 Euro. „Unter den ersten sechs Startups waren wir das einzige B2C-Startup“, so Windischhofer.

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(c) refurbed: Nur mit Nachdruck gegenüber der Crew konnte das Team den Scheck im Flieger transportieren

Wachstumsmärkte Polen und Italien

Kunden, die sich für ein generalüberholtes Produkt, wie Smartphone oder Laptop, entscheiden, kaufen dieses nicht direkt bei refurbed, sondern von einem Händler. Mittlerweile hat das Unternehmen rund 22 Mitarbeiter. Zu den Hauptmärkten zählen Österreich und Deutschland. Derzeit laufe die Expansion in Polen an, bald soll auch Italien folgen, so Windischhofer.

refurbed bei 2 Minuten 2 Millionen

Im März diesen Jahres holte sich das Startup bei der Puls-4-Show „2 Minuten 2 Millionen“ 500.000 Euro (der brutkasten berichtete). Als Investor sprang damals  der Business Angels und Impact Investor Michael Altrichter ein. Das von Daniel Zech (SevenVentures) in Aussicht gestellte Medienvolumen im Wert von 600.000 Euro sagten sie jedoch ab. Zach hätte im Gegenzug 12 Prozent Beteiligung gefordert. Als Begründung für die Absage gaben sie damals an, dass die generalüberholten Produkte ihre beste Werbung seien.

=> zum Online-Marktplatz

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Raimund Ortner | (c) Coinfinity
Raimund Ortner | (c) Coinfinity

Er ist bereits seit 2023 im Unternehmen – bislang als „Head of Business & Wealth“. Als solcher war Raimund Ortner vergangenes Jahr auch zu Gast im brutkasten-Video-Talk. Nun wird er Co-Geschäftsführer des 2014 gegründeten Grazer Bitcoin-Brokers Coinfinity, der seit Dezember 2025 eine MiCAR-Lizenz hält, wie brutkasten berichtete.

Doppelspitze mit Stefan Grill

Ortner ersetzt damit Gründer Max Tertinegg in der Doppelspitze mit Stefan Grill. Tertinegg bleibt aber im Unternehmen, wo er „künftig das Thema Künstliche Intelligenz vorantreiben“ soll. „Ich freue mich, die Geschäftsführung in die Hände von Raimund zu legen. Er ist Bitcoiner, kennt unsere Kundinnen und Kunden und lebt unsere Werte. Und er wird Coinfinity mit seinem eigenen Stil weiterführen“, kommentiert Tertinegg.

Ortner als Gesicht nach außen

Konkret soll Ortner fortan das Unternehmen nach außen vertreten und den Kundenbereich verantworten, wie er es auch schon bisher vielfach gemacht hat. „In den vergangenen Jahren war es häufig er, der Coinfinity in Podcasts, auf Konferenzen und in unzähligen Kundenterminen ein Gesicht gegeben hat. Diese Nähe zum Kunden bringt er nun in die Geschäftsführung ein“, heißt es dazu vom Unternehmen. Grill sei indes für den Betrieb im Inneren zuständig.

B2B- und Vermögensanlagegeschäft sollen ausgebaut werden

Ortner habe das Geschäft mit Firmenkunden und vermögenden Privatpersonen aufgebaut und geprägt, heißt es weiter. Dieses Angebot wolle man konsequent vorantreiben. „In meiner bisherigen Funktion als Head of Business & Wealth konnte ich wertvolle Perspektiven sammeln, die ich nun als Geschäftsführer mit voller Dynamik einbringen werde“, kommentiert er. Er wolle „Bitcoin seinen berechtigten Platz in der breiten Anlegerschaft verschaffen“.

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