17.04.2020

Videokonferenzen und Team-Events: Die wichtigsten Tipps fürs Home-Office

Neben den richtigen Tools entscheidet auch die Teamkultur über erfolgreiches Arbeiten im Home-Office. Der IT-Experte Cisco bietet dazu nützliche Tipps.
/artikel/cisco-tipps-home-office
Home office-Tools und Remote Work - das neue Normal - Calipio asynchrones Screensharing
(c) Adobe Stock / yossarian6
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In Zeiten der Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus sammeln viele Menschen nun erstmalig Erfahrungen in Sachen Remote Working und Home-Office. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, welche Tools dabei verwendet werden sollen. Auch die Frage der Arbeitskultur muss geklärt werden, damit der Austausch mit KollegInnen auch im Home-Office gut funktioniert.


Quick-Links in diesem Artikel:


Das IT-Unternehmen Cisco unterstützt im Rahmen der Aktion „Digital Team Österreich“, indem die Telepräsenz-Lösung Webex und diverse IT-Sicherheitslösungen gratis zur Verfügung gestellt werden. Außerdem bietet Cisco nützliche Tipps für den „neuen Büroalltag“, um den Umgang als Vorgesetzte/r oder MitarbeiterIn mit dem Team oder den KundInnen zu verbessern. Nach bereits publizierten Tipps rund um IT-Sicherheit im Home-Office widmen wir uns nun den „soften“ Erfolgsfaktoren rund um Teamkultur während des Remote Workings.

Home-Office-Tipps für MitarbeiterInnen

(c) Cisco

Die folgenden Tipps richten sich an die einzelnen MitarbeiterInnen, damit diese ihren Home-Office-Alltag so produktiv wie möglich gestalten können.

Überprüfen Sie Ihren Hintergrund bei Videocalls

Widmen Sie dem Home-Office einen Raum, der ergonomisch, komfortabel und produktiv ist. Vermeiden oder entfernen Sie jegliches Durcheinander im Hintergrund, das andere in einer Besprechung ablenken könnte. Versuchen Sie, sich mit dem Blick auf ein Fenster für natürliches Licht auszurichten oder eine Lampe in der Nähe zu haben, damit man Sie auch auf Videos abends deutlich sehen kann.

Minimieren Sie Ablenkungen bei Besprechungen

Einige Hintergrundgeräusche sind in Wohnungen unvermeidlich. Selbst bei geschlossenen Türen lassen sich Geräusche am besten dadurch vermeiden, dass Sie sich stumm schalten (mute), wenn Sie nicht gerade sprechen. Bitten Sie wenn nötig, um einen Moment Geduld, um die Lärmquelle anzusprechen, damit Sie sich wieder voll konzentrieren können.

Kopfhörer aufsetzen hilft beim konzentrierten Arbeiten

Die Stummschaltung in der virtuellen Session wird nicht verhindern, dass Geräusche aus Ihrer eigenen Umgebung Sie selbst ablenken. Die Investition in lärmunterdrückende Kopfhörer (Noise Cancellation) oder ein gutes Headset ist eine Möglichkeit, sich auf die anstehenden Aufgaben besser zu konzentrieren.  Fragen Sie Ihren IT Partner, wie sie kostengünstig an die Webex Bluetooth Headsets kommen.

Regelmäßige Pausen – auch im Home-Office

Der Aufenthalt im Büro bringt es mit sich, mit KollegInnen Kaffee zu trinken und Pausen zu machen. Ohne persönliche soziale Interaktion daheim ist es leicht, stundenlang durchzumachen, so wie man dies im Büro nie machen würde. Nehmen Sie sich regelmäßig Auszeiten, um Ihren Körper zu strecken und in virtuellen Kaffee-Chats mit den KollegInnen zwischen den angesetzten Meetings zu plaudern.

Nutzen Sie Video im Home-Office

Menschen sind in Videocalls engagierter als in Telefonaten, da man Ihre Reaktionen sehen kann. Video-Conferencing kann zwar zunächst einschüchternd wirken, aber Ihr Team wird sich bald daran gewöhnen, das eigene Videobild in interaktiven Diskussionen anzuzeigen. Seien Sie mutig und schalten Sie bei jeder Besprechung das Video ein. Übrigens kann Webex bis zu 25 HD Videos gleichzeitig am Schirm darstellen.

KollegInnen trotz Remote Workings anstupsen

In einem Büro beginnt die Beantwortung einer Frage damit, dass man sich umschaut, wer frei ist und einem weiterhelfen könnte. Genauso können Sie über Webex die Verfügbarkeit Ihrer KollegInnen ganz leicht online überprüfen: Selbst, wenn jemand gerade in einem aktiven Gespräch ist, kann man bei entsprechender Dringlichkeit durch eine Chat-Nachricht eine Konversation beginnen. Und wenn Sie diese dann zu einem Live-Anruf umstellen wollen, klicken Sie einfach auf das grüne Anrufsymbol in Webex oder geben Sie die Details Ihres persönlichen Besprechungsraums (PMR) an die Person weiter.

Ad-hoc-Meetings im virtuellen Raum

So wie bei persönlichen Ad-hoc-Teambesprechungen alle Personen, die gerade frei sind, gleichzeitig an einem physischen Ort zusammenkommen, verbindet ein Team-Anruf die Truppe virtuell, indem jedes Mitglied – egal auf welchem Gerät die Person gerade tätig ist – gleichzeitig angerufen wird.

Ein persönlicher Besprechungsraum

Bei Webex-Sitzungen ist der persönliche Besprechungsraum (=PMR) genau wie der persönliche Arbeitsplatz. Die URL bleibt immer dieselbe, so dass Sie diese einfach in der Email-Signatur oder auf Visitenkarten an Ihre MitarbeiterInnen, KundInnen und PartnerInnen kommunizieren können. Im Handumdrehen trifft man sich dann im virtuellen Raum. Kein Meeting ist vorab kompliziert aufzusetzen, indem lange Meetingnummern ausgetauscht werden – ein für sich sprechender, ganz leicht zu merkender Web-Link ist der Türöffner. Wenn Sie Aufzeichnungen bzw. Notizen im Meeting getätigt haben, dann können diese zudem an zeitlich verhinderte Personen im Nachgang weitergegeben werden.

Virtuelle Präsentationen nutzen und teilen

Die Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit in einer virtuellen Besprechung ist nicht anders als in einer persönlichen. Die gemeinsame Nutzung Ihres Bildschirms oder Ihrer Präsentation und die Verwendung von Anmerkungen zu den Inhalten hilft den Teilnehmern, sich besser einzubringen und Ihren Tagungs-Punkten aufmerksamer zu folgen.

+++Alle News und Daten zur Coronakrise+++

Genau wie in einem physischen Büro ist dabei der Austausch von Ideen auf einem Flipchart ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit. Und in einer virtuellen Besprechung funktioniert das sogar noch besser: Denn im realen Leben riskieren Sie, dass das Blatt Papier überschrieben oder gar weggeworfen wird.  Wenn Sie aber ein virtuelles Whiteboard (=Tafel, Flipchart) erstellen, können Sie sicher sein, dass Ihre Ideen gespeichert werden, und Sie später dort weitermachen können, wo Sie zuletzt aufgehört haben.

Home-Office-Tipps für Vorgesetzte

(c) Cisco

Weitere Tipps gibt es speziell für Vorgesetzte – für die hat Cisco eine Sammlung an Ratschlägen zusammengestellt, wie sie ihre Teams remote managen und Webex sogar für Bewerbungsgespräche verwenden können. Zudem bietet Cisco spezielle Onlinekurse, in denen man den Übergang eines Teams zur Remote Working-Ära erlernt.

Die folgenden Tipps helfen vor allem Vorgesetzten dabei, sich selbst besser auf die neue Arbeitskultur des Remote Working und Home-Office einzustellen.

Vorbildlich führen im Home-Office

Wenn Ihr Team neu im Bereich des Remote Workings ist, werden Ihre MitarbeiterInnen diverse Fragen an Sie haben: „Ist es in Ordnung, wenn mein Team mein Zuhause in meinem Hintergrund sieht? Was ist, wenn es unerwartete Unterbrechungen wie das Bellen eines Hundes gibt?“ Als Führungskraft geben Sie an, welche neuen Regeln für die virtuellen Meetings gelten. Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

  1. Die gemeinsame Nutzung von Videos ersetzt die einstigen Gespräche von Angesicht zu Angesicht. Es beruhigt Ihre MitarbeiterInnen, Sie regelmäßig in einem Video zu sehen. Zudem gibt es Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kommunikationsfähigkeiten voll auszuschöpfen – Ihre Gesten, Ihr Ton und Ihre Botschaften kommen besser an, wenn Ihr Team Sie sehen kann.
  2. Denken Sie beim Versenden von Nachrichten daran, dass Ihr Team Ihre Reaktionen nicht sehen kann. Geben Sie Ihrem Team mehr Kontext über die Absicht hinter einer Botschaft, indem Sie aus Tausenden von GIFs in Webex-Teams auswählen, um sich auszudrücken.
  3. Teilen sie die „Moments that matter“. Im Büro verbringen die KollegInnen regelmäßig Zeit damit, Geburtstage und andere persönliche Momente zu feiern, auf die es ankommt. Wenn das Team räumlich getrennt arbeitet, müssen Sie als Führungskraft entsprechende Möglichkeiten schaffen – indem Sie zum Beispiel separate Meetings ansetzen, bei denen Ereignisse aus dem Privatleben gefeiert werden.
Die Webex-GIFs helfen bei der Kommunikation im Home-Office. (c) Cisco

Informell plaudern – auch im Home-Office

In einer Büroumgebung interagieren Sie mit Ihrem Team zwischen Ihren wöchentlichen Besprechungen und 1:1-Sitzungen – zum Beispiel, wenn Sie morgens ankommen, Kaffee trinken oder zum Mittagessen gehen. Es gibt keinen Grund, dass diese Gespräche aufhören müssen, wenn Sie aus der Ferne arbeiten. Hierzu zwei Tipps:

  1. Schaffen Sie unter Ihrem Team einen Raum für soziale Interaktion, z. für den Austausch von Familiennachrichten, die Abenteuer der Teammitglieder oder was auch immer zum Thema des Tages wird.
  2. Stellen Sie bei 1:1-Teamgesprächen sicher, dass Sie und Ihr Teammitglied beide das Video einschalten. Ob es sich um ein Projekt-Update, einen Meilenstein oder eine schwierigere Coachingsitzung handelt – Sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen, macht den Unterschied.

Projekte aus der Ferne managen

Ihr Team ist vielleicht besorgt darüber, von einer persönlichen Erfahrung abzurücken, bei der es sich spontan unterhalten, eine Idee auf einem Whiteboard austauschen und Sie jederzeit um Hilfe bitten könnte. In vielerlei Hinsicht bietet die virtuelle Arbeit an einem Projekt jedoch viele neue Arbeitsmöglichkeiten für Ihr Team und viel mehr und Sichtbarkeit bei der laufenden Arbeit für Sie.

(c) Cisco

Hierzu drei kurze Tipps:

  1. Beginnen Sie Meetings mit einem Knaller! Lassen Sie während des Kick-off-Meetings Ihres Projekts Zeit für offene Ideen – genau wie in einem Büro. Lassen Sie in der Tagesordnung Platz für die Verwendung eines virtuellen Whiteboards für das Brainstorming von Ideen. Jeder kann von seinem Gerät aus beitragen, und das Beste ist: Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Ideen nicht gelöscht werden, wenn sie gespeichert werden, und dass sie wieder geöffnet werden können, wann immer Sie sie brauchen.
  2. Schaffen Sie Raum zum Aufholen. Die Zusammenführung von Inhalten mit Nachrichten, Links und Echtzeit-Meetings in einem Raum verändert das Projekt grundlegend. Selbst wenn Sie aus dem Raum rausgehen, um sich mit anderen Prioritäten zu beschäftigen – Sie können jederzeit wieder in den Projektraum zurückkehren und die Hintergrundgespräche nachholen, die Sie verpasst haben – etwas, das nicht einmal in einem Live-Büro möglich ist.
  3. Mit einem Klick erreichbar zu sein, ist bei der Arbeit aus der Ferne von unschätzbarem Wert. Selbst wenn Sie sich in einer Besprechung befinden – Ihr Team kann Ihnen immer noch 1:1 eine Nachricht zukommen lassen, die Sie ansehen und beantworten können, wenn Sie einen Moment Zeit haben. Wenn Sie ein persönliches Gespräch führen müssen, teilen Sie Ihren persönlichen Besprechungsraum (PMR).

Bleiben Sie in Verbindung

Aus der Ferne zu arbeiten bedeutet nicht, dass Sie sich von Ihrem Team distanzieren sollen. Bleiben Sie mit Feiern, Terminen und informellen Gesprächen in Verbindung – auf jedem Gerät. Ihre Leitung, Unterstützung und der Einsatz von Webex-Meetings bedeutet, dass Ihr Team von jedem Ort aus auf die Erfolgsschiene kommen kann.

Bei Fragen zu einem der Produkte kontaktieren Sie bitte den Cisco-Händler in Ihrer Nähe.

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Stefan Embacher | (c) Foreus

Als Stefan Embacher Foreus im Jahr 2021 gründete, hatte er die heutige Ausrichtung bereits im Kopf. „Ich mach eine Firma, Private Intelligence. Das war meine Idee“, erzählt der Gründer im brutkasten-Interview beim Business Angel Summit in Kitzbühel. Weil das Krypto-Thema damals brannte und er über einen Kontakt in den USA auf ein Feld stieß, das es in Europa praktisch noch nicht gab, startete Foreus zunächst hochfokussiert mit Krypto-Forensik. Erste Zielgruppe waren spezialisierte Rechtsanwälte, dann kamen Banken dazu, etwa mit Mittelherkunftsnachweisen für ein Institut in Liechtenstein.

Der Fokus zahlte sich aus: Schritt für Schritt erweiterte das Team sein Feld um genau jene Themen, die durch die geopolitische Lage massiv an Relevanz gewonnen haben, von Sanktionsprüfungen im Russland-Kontext über Background-Checks bei M&A-Transaktionen bis zur Dual-Use-Exportkontrolle. Wenn etwa ein österreichischer Sensorhersteller an einen Abnehmer in der Türkei liefern will, prüft Foreus die Firmenstruktur des Käufers bis in die dritte, vierte und fünfte Ebene: Wer steht dahinter? Gibt es direkte oder indirekte Verbindungen zu sanktionierten Personen? Für exportierende Unternehmen ist das ohne spezialisierte Unterstützung kaum zu leisten.

HIDX: 60 Produkte auf einer Plattform

Heute steht Foreus auf zwei Standbeinen: Intelligence as a Service, also Dienstleistungen durch das eigene Expertenteam, und Software as a Service. Kern des Software-Geschäfts ist die selbst entwickelte Plattform HIDX (gesprochen „Hidex“, kurz für Hybrid Intelligence Detector). Rund 60 Produkte bündelt Foreus darin, von UBO-Checks über Sanktions- und AML-Prüfungen bis zur Krypto-Forensik. „Es gibt Hunderte von Softwareplattformen. Was wir anders machen: Wir haben rund 60 verschiedene Produkte in einer Plattform“, sagt Embacher.

Integriert ist auch ein Large Language Model, das bewusst in einer geschlossenen, sicheren Umgebung läuft und etwa Firmenbuchauszüge prüfen kann. Die Usability habe man an Social-Media-Logik orientiert, damit auch Nicht-Techniker:innen das Tool bedienen können. Abgerechnet wird pro User und Jahr, dazu kommen nutzungsbasierte Kosten. Ausbaustufen gibt es für Rechtsanwaltskanzleien, Banken und Regierungskunden.

Zum Einsatz kommt das vor allem bei „Härtefällen“, wie Embacher sagt: bei Geschäftspartnern in Afrika, Südostasien, Zentralasien oder Südamerika, wo selbst erfahrene Compliance-Verantwortliche mit den lokalen Jurisdiktionen kaum vertraut sind. Rund 400 Anwaltskanzleien weltweit zählt Foreus nach eigenen Angaben zu seinen Kunden, mit Schwerpunkt in der DACH-Region. Der größte Treiber seien globale Kanzleien mit Niederlassungen in zehn bis 15 Ländern.

4,5 Millionen Euro ARR, 25 Prozent Wachstum, frisches Kapital

Die Zahlen bestätigen die Strategie: Der ARR (Annual Recurring Revenue) liegt aktuell bei 4,5 Millionen Euro, heuer wächst Foreus um 25 Prozent, und das bei einem Team von etwas mehr als 30 Mitarbeiter:innen. Genau darin sieht Embacher die Stärke des Modells: „Wir wollen mit einem kleinen Team von 50 bis 60 Mitarbeitern wirklich einen Einfluss in diesem Markt in Europa haben.“ Die Vision ist klar formuliert: Foreus soll in Europa zum führenden Anbieter im Private-Intelligence-Bereich werden.

Rückenwind dafür gibt es auch auf der Kapitalseite: Vor rund drei Monaten kam es zu einem Investment im Umfeld der Wiener WBYD Management GmbH. „Da haben wir jetzt ein größeres Investment gehabt, im siebenstelligen Bereich“, so der Gründer.

Das frische Kapital fließt vor allem in den nächsten Wachstumsschritt: Im September relauncht Foreus seinen Government-Bereich mit neuen Anwendungen in der Software. Ziel sind Fünf- bis Sechs-Jahres-Verträge mit Regierungskunden, die für planbare, stabile Erlöse sorgen sollen. Im Fokus stehen kleinere Staaten, etwa am Balkan oder Länder in der Größenordnung Österreichs und Ungarns. International wird die Software nach Embachers Angaben bereits von Nachrichtendiensten genutzt. Das Corporate-Geschäft mit Banken laufe parallel weiter gut, monatlich kommen Neukunden dazu.

Vom Bundesheer über Palantir zur eigenen Firma

Seine Expertise bringt Embacher aus einer ungewöhnlichen Laufbahn mit: acht Jahre beim Österreichischen Bundesheer in einer K-Einheit für internationale Operationen, danach knapp vier Jahre im Sicherheitsbereich des US-Datenanalysekonzerns Palantir. „Da habe ich eigentlich meine ganze Experience her“, sagt er. Mit einer kolportierten Darstellung räumt er dabei auf: Dass er beim Bundesheer Ausbilder für Scharfschützen gewesen sei, wie mehrfach publiziert wurde, stimme nicht. „So ist es publiziert worden, aber das habe ich nie gesagt.“

Dass ein militärischer Hintergrund in Österreich lange eher skeptisch beäugt wurde, hat Embacher selbst erlebt: „Vor sechs, sieben Jahren war es schwierig für mich, dass ich mich hinsetze und sage: Ich war beim Militär. Das ist jetzt schon anders.“ Die Zeitenwende habe auch hier ein Umdenken gebracht.

Klare Worte zur parlamentarischen Anfrage

Offen spricht Embacher auch über die parlamentarische Anfrage der Grünen vom August 2025, die private Sicherheits- und Intelligence-Firmen und darin auch ihn namentlich behandelt. Er macht kein Geheimnis daraus, dass ihn die Anfrage stört, und stellt die zentralen Punkte klar: Ja, er habe nach wie vor Kontakte zu Palantir und ins Bundesheer, das liege bei seiner Biografie auf der Hand. Nur folge daraus nichts: „Ich habe noch keinen Cent mit dem Bundesheer verdient. Und selbst wenn da einmal etwas käme, gibt es immer noch das Ausschreibungsgesetz.“ Strafrechtlich habe es nie ein Verfahren gegeben.

„Der Westen ist Amerika und Europa“

Beim Business Angel Summit moderierte Embacher auch ein Panel zur europäischen Souveränität, ein Thema, bei dem er eine differenzierte Position vertritt. Eine Abschottung Europas hält er für den falschen Weg: „Ich denke, der Westen ist Amerika und Europa.“ Zugleich müsse Europa eigene Infrastruktur aufbauen und bei der militärischen Landesverteidigung europäisch statt nur nationalstaatlich denken. Was ihm in der öffentlichen Debatte fehle, sei die diplomatische Perspektive neben der militärischen: „Überall sitzen die Experten vom Militär. Aber die Soft Power in dem Kontext, die fehlt mir komplett.“

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AI Summaries

Videokonferenzen und Team-Events: Die wichtigsten Tipps fürs Home-Office

  • In Zeiten der Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus sammeln viele Menschen nun erstmalig Erfahrungen in Sachen Remote Working und Home-Office.
  • Dabei stellt sich nicht nur die Frage, welche Tools dabei verwendet werden sollen.
  • Auch die Frage der Arbeitskultur muss geklärt werden, damit der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen auch im Home-Office gut funktioniert.
  • Nach bereits publizierten Tipps rund um IT-Sicherheit im Home-Office widmen wir uns nun den „soften“ Erfolgsfaktoren rund um Teamkultur während des Remote Work.
  • MitarbeiterInnen sollten unter anderem darauf achten, ausreichend Pausen zu machen.
  • Vorgesetzte sollten mit gutem Beispiel vorangehen.

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