Eine lebhafte Community von Visionären und Querdenkern aus ganz Europa zusammenbringen – das ist seit 2016 das Ziel der ChatbotConf. Am 2. und 3. Oktober findet sie erneut in Wien statt.
Bereits zum zweiten Mal geht am 2. und 3. Oktober die ChatbotConf in Wien über die Bühne. Dort treffen internationale Größen der Chatbot- und Messaging-Szene aufeinander. Wie im Vorjahr werden auch heuer namhafte Vertreter von Facebook, Twitter, Slack, Amazon, Atlassian, Chatfuel, Poncho und viele mehr dabei sein.
Bots, Artificial Intelligence und Conversational Design.
An Tag Eins geht es um die Community: Die Besucher können in ganz Wien Veranstaltungen wie Demo Days, Workshops und Meet-Ups besuchen. Tag Zwei ist der eigentliche Konferenztag, der am Erste Campus stattfindet. Auf zwei Stages geben 25 Speaker Einblicke in ihre Erfahrungen mit den Themen Bots, Artificial Intelligence und Conversational Design.
Das Wiener Startup oratio, das die ChatbotConf 2017 organisiert, verlost nun 2×2 Tickets an Brutkasten Leser. Mit etwas Glück kannst auch du kostenlos dabei sein. Schicke einfach eine Mail an [email protected] mit dem Betreff „Der Brutkasten Gewinnspiel“ und schon nimmst du am Gewinnspiel teil. Das Gewinnspiel läuft noch bis Mittwoch, 27. September um 18:00.
„Wie ein 40er Schleifpapier“: Grazer Startup will herkömmlichen Unterhosen Konkurrenz machen
Das Gründungsteam von AYB bringt Boxershorts aus Tencel-Fasern mit verbesserter Passform auf den Markt. Das gebootstrappte Startup produziert in China und ist laut eigenen Angaben bereits cashflow-positiv.
„Wie ein 40er Schleifpapier“: Grazer Startup will herkömmlichen Unterhosen Konkurrenz machen
Das Gründungsteam von AYB bringt Boxershorts aus Tencel-Fasern mit verbesserter Passform auf den Markt. Das gebootstrappte Startup produziert in China und ist laut eigenen Angaben bereits cashflow-positiv.
„Ausgewaschene Baumwollunterhosen fühlen sich mit der Zeit an wie so ein 40er Schleifpapier“, zumindest, wenn es nach Fabio Steiner, Dominik Jöbstl und Robert Haidl geht. Die drei Grazer wollten sich mit diesem Problem nicht länger abfinden und begannen so an der „perfekten Boxershorts“ zu tüfteln. Daraus geworden ist im November 2025 die AYB Underwear GmbH. AYB steht hier für „About Your Balls“. Seit Mitte Juli 2026 kann man sich vom Website-Claim „kein Zwicken. kein Kratzen.“ nun selbst überzeugen.
Zwei Jahre Materialsuche
Rund zwei Jahre arbeiteten die Gründer mit der Grazer Schneiderin Sarah Kohlendorfer zusammen, testeten laut eigenen Angaben mehr als 30 Stoffe und zwölf Prototypen, ehe die Wahl auf Tencel Modal Micro der oberösterreichischen Lenzing AG fiel.
Auch der Schnitt wurde mehrfach überarbeitet: An der Hüfte, „dort ist der Punkt, wo die Unterhose am meisten spannt“, wie Steiner im Interview erklärt, verzichtet AYB auf eine Naht. Stattdessen verlaufen die Nähte vorne und hinten. Daraus ergeben sich zwei zusätzliche Nähte, dafür aber ohne Druckstellen an der empfindlichsten Zone, wie die Gründer ausführen.
Made in China
Produziert wird in einer Partnerfirma im chinesischen Guangdong. Dort würden laut Steiner „90 Prozent aller Unterhosen der Welt produziert“, die Lieferketten seien entsprechend eingespielt. Eine Produktion in Europa hätte man laut Steiner deutlich teurer kalkulieren müssen: „Wir hätten das Dreifache verlangen müssen.“
Preislich positioniert sich AYB zwischen Billiganbietern und Premiummarken, ein Dreierset kostet 44,90 Euro. Über die genaue Marge wollten die Gründer keine Angaben machen, sie sei aber „für das Textilgeschäft üblich“, erwähnt man im Interview.
Verkaufszahlen übertreffen die eigenen Erwartungen
Mitte Juli 2026 ging AYB mit einer ersten Bestellung von 1.000 3er-Sets in den regulären Verkauf. Ursprünglich hatten die Gründer mit 50 verkauften Sets pro Monat kalkuliert „und jetzt haben wir halt einfach mehr als das Zehnfache verkauft“, sagt Steiner.
Rund 600 Dreiersets wurden bislang abgesetzt, eine zweite Bestellung über 2.000 weitere Sets ist bereits unterwegs. Finanziert wird sie aus dem laufenden Cashflow: „Es läuft aktuell in einem positiven Cashflow, was uns sehr happy stimmt“, bestätigt Steiner gegenüber brutkasten. Auf Investor:innen verzichten die drei laut eigenen Angaben bewusst. Man wolle es soweit wie möglich bootstrappen.
Vom Marketingbüro zum Boxershort-Business
Steiner und Jöbstl betreiben parallel eine eigene Marketingagentur, aus deren Einnahmen unter anderem die GmbH-Gründung über 12.000 Euro von AYB mitfinanziert wurde. Aktuell laufen beide Geschäfte parallel. „Um auch zu schauen, was funktioniert am Ende des Tages einfach besser“, meint Steiner. Bis man sich bei AYB etwas auszahlen könne „dauert sicher noch zwei, drei Jahre“, fügt er hinzu.
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