26.09.2017

ChatbotConf 2017: Jetzt Tickets gewinnen

Eine lebhafte Community von Visionären und Querdenkern aus ganz Europa zusammenbringen – das ist seit 2016 das Ziel der ChatbotConf. Am 2. und 3. Oktober findet sie erneut in Wien statt.
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Amir Shevat von Slack auf der ChatbotConf.

Bereits zum zweiten Mal geht am 2. und 3. Oktober die ChatbotConf in Wien über die Bühne. Dort treffen internationale Größen der Chatbot- und Messaging-Szene aufeinander. Wie im Vorjahr werden auch heuer namhafte Vertreter von Facebook, Twitter, Slack, Amazon, Atlassian, Chatfuel, Poncho und viele mehr dabei sein.

Bots, Artificial Intelligence und Conversational Design.

An Tag Eins geht es um die Community: Die Besucher können in ganz Wien Veranstaltungen wie Demo Days, Workshops und Meet-Ups besuchen. Tag Zwei ist der eigentliche Konferenztag, der am Erste Campus stattfindet. Auf zwei Stages geben 25 Speaker Einblicke in ihre Erfahrungen mit den Themen Bots, Artificial Intelligence und Conversational Design.

Redaktionstipps

Tickets gewinnen

Das Wiener Startup oratio, das die ChatbotConf 2017 organisiert, verlost nun 2×2 Tickets an Brutkasten Leser. Mit etwas Glück kannst auch du kostenlos dabei sein. Schicke einfach eine Mail an [email protected] mit dem Betreff „Der Brutkasten Gewinnspiel“ und schon nimmst du am Gewinnspiel teil. Das Gewinnspiel läuft noch bis Mittwoch, 27. September um 18:00.

Mehr Infos zur Konferenz findet ihr hier.

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Österreich hat Probleme, seine KI-Expert:innen zu halten. | Symbolbild (c) Envato

Ein kürzlich erschienener Report der WU Wien dürfte gemischte Gefühle in Österreichs KI-Branche auslösen. Hierzulande habe man exzellente KI-Fachkräfte, aber zu wenige und obendrein Probleme, diese zu halten. Die Studie basiert auf der Analyse von 2,86 Millionen Beschäftigungsdatensätzen, also Job- bzw. Positionseinträgen, 1,23 Millionen individuellen Biografien und mehr als 123.000 Unternehmen in Österreich. 

Führend in technologischer Spezialisierung

Österreich belegt im europäischen Vergleich unter 38 Ländern Rang drei bei der technologischen Spezialisierung seiner KI-Fachkräfte. Eine Auszeichnung für die Alpenrepublik, schließlich zähle man in diesem Bereich zu den führenden Standorten in Europa. Trotzdem kommen diese Experten seltener in die breite Wirtschaft als in anderen vergleichbaren Ländern. 97 % der heimischen Unternehmen stellen keine KI-Spezialist:innen an.

„Wer ‚KI-Strategie‘ sagt und nicht ‚Menschen‘ meint, hat den Kern verfehlt: Adoption ist ein Personal-, kein IT-Thema“, sagt Can Tihanyi vom Institut für International Business der WU Wien: „Technologie-Adaption scheitert fast nie an der Technologie. Sondern an den Menschen, die fehlen, um sie in die Unternehmen zu tragen.“

Österreich verliert KI-Experten

Die wenigen Spezialist:innen, die es in Österreich gibt, wandern zudem im Laufe ihrer Karriere ab. Rund 17 % der Fachkräfte in Build-Rollen verlassen das Land. In Bereichen wie Generative AI oder Natural Language Processing ist es rund ein Viertel. Zudem stellen die Autoren der Studie fest, dass 44 % aller Abwander:innen bereits nach dem ersten Jahr Österreich den Rücken kehren.

„Wer hochqualifizierte KI-Expert:innen halten will, muss ihnen vom ersten Tag an attraktive Projekte, Entwicklungsperspektiven und fachliche Verantwortung bieten – genau im ersten Jahr entscheidet sich, ob jemand bleibt“, erklärt Andreas Schumacher, Chief Innovation Officer und Vorstandsmitglied der VTU Group. Der Nachwuchs bleibt hingegen aus, denn sechs Prozent der KI-Beschäftigten in Österreich sind Einstiegskräfte. „Österreich verliert nicht die Breite seiner KI-Fachkräfte, sondern seinen Platz im technologischen Spitzenfeld“, ergänzt Schumacher.

Mehr Ausbildungsplätze, Beratung und bessere Infrastruktur

Die Conclusio der Autoren ist klar: Es brauche mehr Ausbildungskapazitäten für KI-Fachkräfte an Universitäten. Unternehmen sollten zudem durch AI-Readiness-Programme unterstützt werden, KI im eigenen Betrieb einzusetzen. Ein Zugang zu geteilter Infrastruktur und Beratung könnte hierbei Abhilfe schaffen. Österreich benötige außerdem Maßnahmen, um KI-Spezialist:innen langfristig zu halten. Dabei brauche nicht jedes Unternehmen eigene KI-Teams, durch Transferzentren könne diese Lücke geschlossen werden.

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