Was bei Vox „Die Höhle der Löwen“ ist, das ist bei Puls4 „2 Minuten 2 Millionen“ – und während sich Fans der Austro-Gründershow noch bis zur Ausstrahlung der nächsten Staffel gedulden müssen, überbrückt Puls4 die Wartezeit mit einem Spin-off: In zwei Folgen am 1. und 8. September pitchen Unternehmen im Ableger „2 Minuten 2 Mentoren“ um die Gunst von Matthias Strolz, Erich Falkensteiner, Armin Strbac, Ali Mahlodji und Marie Ringler. Allerdings unterstützt die Jury die jungen Gründer diesmal nicht mit Geld, sondern mit Coaching und Kontakten. Neben dem in der brutkasten-Community bereites bekannten Wiener Neustädter Space-Startup Tumbleweed wird am 1. September auch ein Projkt namens „Charity Heroes Austria“ zum Pitch antreten.
Charity Heroes Austria helfen kranken Kindern
Ganz im Stil von Patch Adams handelt es sich bei Charity Heroes Austria um engagierte Erwachsene, die kranke Kinder zuhause oder im Spital besuchen. So soll den Kindern Hoffnung gegeben werden. Diverse Details sind unter anderem der Website des Projekts zu entnehmen. Dabei wird auch explizit betont, dass die verkleideten Superhelden „kein Party-Entertainment-Programm“ sind: Bevorzugt werden die Kinder im kleinen Kreis besucht, Besuche bei großen Feiern sind die Ausnahme. so soll gewährleistet werden, dass man sich auf die einzelnen Kinder gezielt einlassen kann.
Mary, die Gründerin der Charity Heroes
Obfrau und Gründerin der Charity Heroes Austria ist Marlene „Mary“ Mayrhofer. Zum Start des Projekts war sie selbst erst 14 Jahre alt, wie es auf der Website heißt. Sie selbst verbrachte damals Feiertage im Krankenhaus. Und zwar wusste sie, dass sie selbst bald wieder nach hause zurückkehren würde – jedoch war ihr auch bewusst, dass andere Kinder sich in weniger glücklichen Situationen befinden.
Daher beschloss sie, gemeinsam mit verkleidungsfreudigen Freunden kranke Kinder zu besuchen. Dies war ursprünglich als einmaliges Event geplant gewesen. Das Feedback war jedoch so positiv, dass sie beschloss, das Projekt langfristig zu betreiben.
Besuch der Charity Heroes ist gratis
Auf der Website heißt es, dass der Besuch der Superhelden, Märchenfiguren und Kuscheltiere bei den Kindern gratis ist. Dies ist möglich, weil die Freiwilligen nicht bloß für ihre Zeit kein Geld verrechnen, sondern obendrein auch die Kosten für Anreise und Kostüme tragen. Wenn die Charity Heroes Spenden erhalten, so fließen diese Gelder zum Beispiel in Bastelmaterialien oder Gesichtsfarben – also Betriebsmittel, die den Kindern zugute kommen.
Was CEOs von der Gen Z lernen können: Reverse Mentoring als Innovationsmotor der Zukunft
Die Halbwertszeit von Wissen schrumpft rasant in einer Zeit, in der Wandel schneller passiert, als Erfahrung aufgebaut wird, dreht Reverse Mentoring die klassische Lernhierarchie um. Eine Spurensuche zwischen Machtgefällen und dem Mut zum Nichtwissen.
Was CEOs von der Gen Z lernen können: Reverse Mentoring als Innovationsmotor der Zukunft
Die Halbwertszeit von Wissen schrumpft rasant in einer Zeit, in der Wandel schneller passiert, als Erfahrung aufgebaut wird, dreht Reverse Mentoring die klassische Lernhierarchie um. Eine Spurensuche zwischen Machtgefällen und dem Mut zum Nichtwissen.
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 „Aufbrechen“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.
Wir leben in einer paradoxen Arbeitswelt: Führungskräfte werden für ihr über Jahrzehnte angesammeltes Wissen bezahlt doch exakt dieses Erfahrungswissen kann angesichts rasanter technologischer und kultureller Umbrüche zum blinden Fleck werden. Genau hier setzt eine Methodik an, die traditionelle Rollenbilder auf den Kopf stellt: Reverse Mentoring.
Ines Hanusch, Gründerin der Reverse-Mentoring-Agentur bond & grow, begleitet Unternehmen und Politik bei diesem Paradigmenwechsel. Für sie ist der Kerngedanke simpel, aber radikal: „Beim klassischen Mentoring lernt die Jüngere von der Erfahreneren. Beim Reverse Mentoring ist es umgekehrt: Die Führungskraft sitzt in der Lernenden-Position gezielt, strukturiert und vor allem nicht nebenbei.“
Kein Kaffeetratsch und keine Therapie
Doch was genau ist Reverse Mentoring in der Praxis? Hanusch wird nicht müde zu betonen, was es nicht ist: Es sei kein lockeres Kaffeegespräch, kein Coaching mit einer einzigen Zielvorgabe und schon gar keine Therapie. Auch der oft gehörte Einwand, man könne sich doch einfach mit den eigenen Kindern austauschen, greift für die Expertin ins Leere: „Mit den eigenen Kindern teile ich eine Sozialisation, ein Machtgefälle, ob ich will oder nicht.
Das Kind wird mir vieles nicht sagen, und ich werde vieles nicht hören wollen.“ Wahre Wirkung entstehe erst durch psychologische Sicherheit ohne persönliche Verstrickung eine Atmosphäre, in der ein junger Mensch kein Interesse daran hat, zu gefallen, sondern ehrlich zu sein.
Der Blick von innen: Reibung als Chance
In klassischen Organisationen verhindert die Hierarchie oft genau jenen Raum der psychologischen Sicherheit, in dem ungefiltert und ohne Angst vor Konsequenzen gesprochen werden kann. Ines Hanusch beschreibt das systematische Dilemma eindrücklich: Je weiter Führungskräfte auf der Karriereleiter nach oben klettern, desto mehr manifestiert sich die Angst vor Inkompetenz und Statusverlust. „Wenn Top-Entscheider:innen plötzlich von jemandem lernen, der dreißig Jahre jünger ist, entsteht unweigerlich intensive Emotion, Irritation und Reibung“ – doch exakt in diesen Momenten verankert sich laut Hanusch der größte Lerneffekt.
Wie sich dieser Rollentausch in der Realität anfühlt, schildert eine 21-jährige Mentorin, die im Rahmen von bond & grow Top-Entscheider:innen begleitet. Kristin Barnowsky sieht in ihrer Aufgabe eine enorme Verantwortung: Für sie bedeutet Reverse Mentoring, erfahrenen Führungskräften neue Perspektiven mit auf den Weg zu geben und dabei auch hin und wieder Reibung zu erzeugen“. Nervosität vor dem ersten Aufeinandertreffen ist keine Seltenheit, wie sie verrät. Ihr persönlicher mentaler Trick für das erste Meeting? „Ich stelle mir einfach vor, dass die Person mich bereits mag und ich sie auch. Dadurch gehe ich wesentlich natürlicher, authentischer und positiver in das Gespräch.“
Die größte Herausforderung im laufenden Prozess ist für sie das Gespür dafür, wie tief man in die Glaubenssätze des Mentees eindringen darf. Wenn auf Mentee-Seite Widerstand entsteht, stecke dahinter oft eine unbewusste Angst; etwa das Gefühl, nicht gehört oder gesehen zu werden. Es erfordere Empathie und präzises Timing, unangenehme Themen anzusprechen, ohne die Führungskraft emotional zu überfordern, erklärt die 21-Jährige.
Für wen das Konzept geeignet ist – und wann es scheitert
Die Zahlen sprechen für sich, doch Reverse Mentoring ist kein Selbstläufer. Laut Hanusch eignet es sich primär für Führungskräfte, die Nichtwissen als Startpunkt und nicht als Schwäche betrachten. In hierarchisch geprägten Unternehmen erfordere das immense Größe. „Statusverlust berührt das Selbstbild direkt, und das ist unbequem“, analysiert Hanusch. Viele Führungskräfte fürchten den Moment, in dem sie erkennen müssen, dass jemand, der viele Jahre jünger ist, über entscheidendes Know-how verfügt – sei es über moderne Arbeitskulturen, neue Konsumgewohnheiten oder schlicht den Umgang mit Unsicherheit in Krisenzeiten.
Wann also scheitert Reverse Mentoring? Die Expertin zieht eine klare Grenze: „Ich rate ab, wenn Unternehmen Reverse Mentoring als Imagemaßnahme einsetzen wollen, ohne wirkliche Bereitschaft, etwas zu verändern.“ Ohne intrinsische Motivation beider Seiten, einen geschützten Rahmen und professionelles Matching wird das Format zur reinen Simulation.
Innovation durch unbefangenes Denken
Wenn die Rahmenbedingungen jedoch stimmen, entpuppt sich Reverse Mentoring als machtvoller Innovationsmotor. In vielen Branchen sind junge Menschen näher an der Zielgruppe oder stellen diese gar selbst dar. Sie spüren kulturelle Trends früher und besitzen den Mut, Unbequemes auszusprechen. Kristin Barnowsky erlebt das regelmäßig in ihren Mentoring-Sessions, etwa wenn es um künstliche Intelligenz, Automatisierung von Workflows oder den Einsatz von Social Media geht. Doch der tiefere Wert liegt oft jenseits der Technologie: Es geht um das Hinterfragen erstarrter Prozesse. „Oft sehen die Dinge, die uns Sorgen machen, nur für uns so aus; aus einer anderen Perspektive sind sie plötzlich Chancen für innovative Veränderungen“, resümiert die Mentorin.
Letztlich profitiert nicht nur die Führungskraft auch die jungen Mentor:innen wachsen, bauen sich ein Netzwerk auf und erleben direkte Selbstwirksamkeit. Die wichtigste Frage für Ines Hanusch: „Was, wenn du von denen lernst, die bisher nicht gefragt wurden? Es tut manchmal weh, sich spiegeln zu lassen. Aber nur so entsteht Fortschritt.“ In einer Wirtschaft, die händeringend nach Fachkräften und neuen Wegen sucht, könnte die Bereitschaft, vom Nachwuchs zu lernen, bald über die Existenz von Unternehmen entscheiden. Oder wie Ines Hanusch sagt: „Wer heute keine Kultur des gegenseitigen Lernens etabliert, verliert morgen den Anschluss bei existenziellen Themen wie Mitarbeiterbindung und Innovation.“
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Charity Heroes Austria: Superhelden bei „2 Minuten 2 Mentoren“
Was bei Vox „Die Höhle der Löwen“ ist, das ist bei Puls4 „2 Minuten 2 Millionen“ – und während sich Fans der Austro-Gründershow noch bis zur Ausstrahlung der nächsten Staffel gedulden müssen, überbrückt Puls4 die Wartezeit mit einem Spin-off: In zwei Folgen am 1. und 8. September pitchen Unternehmen im Ableger „2 Minuten 2 Mentoren“ um die Gunst von Matthias Strolz, Erich Falkensteiner, Armin Strbac, Ali Mahlodji und Marie Ringler.
Allerdings unterstützt die Jury die jungen Gründer diesmal nicht mit Geld, sondern mit Coaching und Kontakten.
Neben dem in der brutkasten-Community bereites bekannten Wiener Neustädter Space-Startup Tumbleweed wird am 1. September auch ein Projkt namens „Charity Heroes Austria“ zum Pitch antreten.
Ganz im Stil von Patch Adams handelt es sich bei Charity Heroes Austria um engagierte Erwachsene, die kranke Kinder zuhause oder im Spital besuchen.
Obfrau und Gründerin der Charity Heroes Austria ist Marlene „Mary“ Mayrhofer.
Wenn die Charity Heroes Spenden erhalten, so fließen diese Gelder zum Beispiel in Bastelmaterialien oder Gesichtsfarben – also Betriebsmittel, die den Kindern zugute kommen.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Charity Heroes Austria: Superhelden bei „2 Minuten 2 Mentoren“
Was bei Vox „Die Höhle der Löwen“ ist, das ist bei Puls4 „2 Minuten 2 Millionen“ – und während sich Fans der Austro-Gründershow noch bis zur Ausstrahlung der nächsten Staffel gedulden müssen, überbrückt Puls4 die Wartezeit mit einem Spin-off: In zwei Folgen am 1. und 8. September pitchen Unternehmen im Ableger „2 Minuten 2 Mentoren“ um die Gunst von Matthias Strolz, Erich Falkensteiner, Armin Strbac, Ali Mahlodji und Marie Ringler.
Allerdings unterstützt die Jury die jungen Gründer diesmal nicht mit Geld, sondern mit Coaching und Kontakten.
Neben dem in der brutkasten-Community bereites bekannten Wiener Neustädter Space-Startup Tumbleweed wird am 1. September auch ein Projkt namens „Charity Heroes Austria“ zum Pitch antreten.
Ganz im Stil von Patch Adams handelt es sich bei Charity Heroes Austria um engagierte Erwachsene, die kranke Kinder zuhause oder im Spital besuchen.
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AI Kontextualisierung
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AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
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Ganz im Stil von Patch Adams handelt es sich bei Charity Heroes Austria um engagierte Erwachsene, die kranke Kinder zuhause oder im Spital besuchen.
Obfrau und Gründerin der Charity Heroes Austria ist Marlene „Mary“ Mayrhofer.
Wenn die Charity Heroes Spenden erhalten, so fließen diese Gelder zum Beispiel in Bastelmaterialien oder Gesichtsfarben – also Betriebsmittel, die den Kindern zugute kommen.