13.04.2021

Chalets Hannersberg: Hochzeits-Location probiert es bei Startup-Investoren

Der Hannersberg ist eine beliebte Location für Hochzeiten und andere Feste. Doch bisher mussten Gäste danach heimfahren.
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Anna Malinovic von Chalets Hannersberg vor ihrem Pitch bei 2 Minuten 2 Millionen © Chalets Hannersberg
Anna Malinovic von Chalets Hannersberg vor ihrem Pitch bei 2 Minuten 2 Millionen © Chalets Hannersberg

Am Hannersberg im Südburgenland wird gerne geheiratet. Von dem idyllischen Weinberg aus kann man wunderbar in den Sonnenuntergang träumen und feiern. Ein großes Haus bietet zudem Festsaal und Wintergarten für eine entsprechende Festtafel. Ist die Feier vorbei, mussten Gäste bisher allerdings ins Taxi steigen – Nächtigungsmöglichkeit gibt es auf dem beliebten Hochzeitsberg keine. Zumindest bisher.

Gründer Ronald Gollatz und Geschäftsführerin Anna Malinovic wollen dort nun ein ganzes Dorf aus kleinen Häuschen errichten. Für die Finanzierung des Projekts gehen sie einen ungewöhnlichen Weg. Mitte April treten die beiden in der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf, in der eine Investoren-Jury üblicherweise nach den heißesten neuen Startups und Erfindungen Ausschau hält.

Hannersberg Chalets mit Privat-Terrasse

Die Chalets am Hannersberg bieten Räume, die ungefähr 21 Quadratmeter groß sind, jedes mit privater Terrasse und teilweise zu größeren Einheiten verbindbar. Zwei Chalets können als freistehende Häuschen gebucht werden – zum Beispiel für das Brautpaar. Das Nächtigungsangebot soll aber nicht nur für Hochzeits- und Festgesellschaften sein. Gollatz und Malinovic wollen damit ganzjährig Touristen anlocken.

Auf diesem Weinberg wird gerne geheiratet und hoffentlich bald auch übernachtet © Chalets Hannersberg
Auf diesem Weinberg wird gerne geheiratet und hoffentlich bald auch übernachtet © Chalets Hannersberg

„Wichtig sind uns die harmonische Einbindung in die Landschaft und die Verwendung naturnaher Baustoffe. Österreichisches Holz wird prägnant sein. Weder das Ambiente in der Kellergasse, noch die Aussicht vom und zum Hannersberg werden sich verändern, da es keine Verbauung von Kuppenlagen gibt. Die Außenanlage ist als Blumenwiese gedacht“, erklärt Architekt Martin Schwartz. Das Potenzial des Chalet-Dorfs ist groß, denn die Feste auf dem Hannersberg bringen schon bisher rund 5.000 Nächtigungen in die Region.

Wunschinvestor ist Winzer Leo Hillinger

Was die beiden Unternehmer in die Startup-TV-Show führt? „Wir sind mit dem Ziel in die Show gegangen, Leo Hillinger für ein Engagement im Südburgenland zu gewinnen“, erzählt Gollatz. „Wir arbeiten mit Leo und seinem Team in anderen Projekten schon erfolgreich zusammen. Leo kannte die Idee vom Chaletdorf und mit einer starken Präsentation wollten wir ihn überzeugen.“ Ob das schließlich geklappt hat, dürfen die Unternehmer noch nicht verraten, aber: „Das war für uns wieder ein Schlüsselerlebnis – denn an den Augen der Investoren konnte man ablesen, wie begeistert sie vom Südburgenland waren“, beschreibt Anna Malinovic ihren Auftritt. Weiters am Dienstag mit dabei: Flare Grill, Pferdeapfel, Skoonu und Sonnenkogl.

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(c) eologix-ping

Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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