02.07.2020

Heute wird der CEE Fintech Atlas 2019 der RBI präsentiert

Der CEE Fintech Atlas 2019 der RBI bietet einen Überblick über die Fintech-Szene Mittel- und Osteuropas und wird in Kooperation mit dem brutkasten präsentiert.
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kooperation

Die Raiffeisen Bank International (RBI) veröffentlicht heute die zweite Ausgabe ihres CEE Fintech Atlas. Er bietet einen fundierten Überblick über 19 Fintech-Ökosysteme in Zentral- und Osteuropa (CEE). Dabei handelt es sich nicht nur um ein Update der Daten wie Größe der Ökosysteme, wichtigste Fintechs, größte Investoren sowie die Bereitschaft der Bevölkerung für digitales Banking.

CEE Fintech Atlas 2019: Überblick über die Fintech-Szene

Der CEE Fintech Atlas 2019 bietet auch einen Fokus auf das topaktuelle Open Banking als Reaktion auf die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) der Europäischen Union. Darüber hinaus bietet er eine Reihe von Interviews mit hochkarätigen Gesprächspartnern wie Fintech-Gründern, Vertretern von Nationalbanken und Experten aus verschiedenen Organisationen mit Bezug zu Fintechs.

Das große Potenzial der Region für Fintechs, das bereits in der ersten Ausgabe des CEE Fintech Atlas zu Tage deutlich wurde, wird in der aktuellen Ausgabe bestätigt. „Es gibt nicht nur eine wachsende Zahl digitaler Bankkunden, die Interesse an innovativen Banklösungen haben, sondern es haben sich auch viele CEE-Märkte zu wahren Fintech-Hotspots entwickelt. Das zeigt sich in der Zunahme der Investitionen in Fintechs sowie in der Gründung von entsprechenden Vereinigungen und Inkubatorprogrammen“, so Christian Wolf, Head of Strategic Partnerships & Ecosystems der RBI.

Vor diesem Hintergrund und fest überzeugt von der Bedeutung von Fintechs betreibt die RBI das größte Fintech-Partnerschaftsprogramm in CEE, das Elevator Lab. Dieses Programm ist auch eine Quelle wertvoller Informationen, die in den CEE Fintech Atlas 2019 Eingang gefunden haben.

Präsentation in Partnerschaft mit dem brutkasten

Anlässlich der Publikation des CEE Fintech Atlas 2019 findet heute Nachmittag um 15:00 Uhr CET eine Online-Veranstaltung von der brutkasten mit Keynotes von Christian Wolf und Gunter Deuber, Head of Economics/Fixed Income/FX Research at Raiffeisen RESEARCH, statt.

Daran schließt eine Podiumsdiskussion über die Entwicklungen bei Fintechs und im Open Banking in CEE mit mehreren Hauptakteuren im Bereich der Bank- und Finanzinnovation an. Die Registrierung und Teilnahme an diesem Event ist gratis unter www.fintechatlas.com möglich.

Der Atlas kann kostenlos unter www.fintechatlas.com heruntergeladen werden.

==> mehr über die Online-Präsentation des CEE Fintech Atlas 2019

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Die Aitiologic-Gründer (v.l.n.r.): Andreas Posch, Stephan Beisken und Achim Plum | (c) Aitiologic

Im Oktober 2024 verließ das Wiener Startup Aitiologic den „Stealth Mode“. Damals hatte es 2,5 Millionen Euro an Investments und Förderungen eingesammelt. Jetzt folgt eine Seed-Finanzierung über 6,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab.

Angeführt wird die Runde von den Healthcare-Investoren Heal Capital und Ananda Impact Ventures. Die bisherigen Investoren Push VC und Lana Ventures sind wieder dabei. Dazu kommen laut Startup mehrere Biotech-Gründer, die bereits Börsengänge und Exits hinter sich haben.

Ein Bluttest, der zeigt, was im Gewebe passiert

Aitiologic entwickelt die Plattform „Aitios“. Sie untersucht zellfreie DNA im Blut und wertet die Daten mit KI aus. Das Ziel: Aus einer normalen Blutprobe soll sich ablesen lassen, aus welchem Gewebe die DNA stammt und was dort gerade passiert. Die Technologie geht auf Forschung von Gründer und CEO Andreas Posch bei Siemens Healthineers zurück. Aitiologic hat sie exklusiv lizenziert.

2024 sprach das Startup noch allgemein von Krebs- und Pränataldiagnostik. Nun ist die erste Anwendung klar: die Risikoabschätzung für Präeklampsie im ersten Schwangerschaftsdrittel. Die Bluthochdruck-Erkrankung betrifft laut Aussendung geschätzt drei bis acht Prozent aller Schwangerschaften. Sie ist eine der wichtigsten Ursachen für Todesfälle von Müttern und Föten weltweit. Aitiologic will dafür dieselbe Blutprobe nutzen, die ohnehin für den nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) abgenommen wird. Eine zusätzliche Blutabnahme wäre also nicht nötig.

Eine erste Studie mit Kypros Nicolaides und dem Fetal Medicine Research Institute habe gezeigt, dass sich damit das Präeklampsie-Risiko einschätzen lässt, so das Startup. Jetzt läuft eine größere Studie mit der Fetal Medicine Foundation, an der mehr als 1.000 Schwangere teilnehmen. „Wir sind von einer Technologie-Hypothese zu publizierten klinischen Daten gekommen“, sagt Posch. Das frische Kapital soll in diese Studie und in die Produktentwicklung fließen.

Oxford-Nanopore-Mitgründer im Beirat, neue Chief Medical Officer

Mit der Finanzierung holt Aitiologic zwei bekannte Namen an Bord. Gordon Sanghera hat Oxford Nanopore Technologies mitgegründet, ein britisches Unternehmen für DNA-Sequenzierung. Er führte es 21 Jahre lang als CEO, vom Spinoff der Universität Oxford bis zum Börsengang in London. In der Aussendung wird er als „Pionier der Molekulardiagnostik“ bezeichnet. Für Aitiologic ist das relevant, weil die eigene Plattform auf der Sequenzierung von DNA aus dem Blut aufbaut: Sanghera bringt also Erfahrung mit dem Aufbau, der Finanzierung und der Skalierung genau dieser Art von Technologie mit. Er investiert in die Runde und wird Mitglied des Beirats. Die ersten klinischen Daten von Aitiologic seien „sehr ermutigend“, sagt Sanghera.

Neue Chief Medical Officer ist Rebecca Ertl. Sie ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und hat ein nach eigenen Angaben führendes Zentrum für Pränataldiagnostik in Österreich gegründet. Bei Aitiologic verantwortet sie die medizinische Strategie, zunächst für das Präeklampsie-Programm. Ertl nennt bereits ein mögliches nächstes Thema: Man prüfe, ob der Bluttest auch bei Schwangerschaftsdiabetes früher Hinweise liefern könne.

Neben dem Risikokapital erhält Aitiologic Förderungen von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Wirtschaftsagentur Wien. Dazu kommt Unterstützung über den Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Rahmen von InvestEU. Zugelassen ist die Plattform noch nicht, sie befindet sich weiterhin in der Entwicklung.

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  • Anlässlich der Publikation des CEE Fintech Atlas 2019 findet heute Nachmittag um 15:00 Uhr CET eine Online-Veranstaltung von der brutkasten mit Keynotes von Christian Wolf und Gunter Deuber, Head of Economics/Fixed Income/FX Research at Raiffeisen RESEARCH, statt. Daran schließt eine Podiumsdiskussion über die Entwicklungen bei Fintechs und im Open Banking in CEE mit mehreren Hauptakteuren im Bereich der Bank- und Finanzinnovation an.
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