30.08.2021

The Call GO TOKYO 2021 is open from August 23rd to September 19th

The Global Incubator Network Austria (GIN), in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, is looking for Austrian later-stage startups for the next GO ASIA acceleration program. The call for applications is open from August 23rd until September 19th.
/artikel/call-go-tokyo-2021
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GO TOKYO 2021 is a one-week acceleration program for Austrian later-stage startups that aim to internationalize to Asia, especially to the Japanese market. This unique program is digital as well as physical to give you the best support (strategically/financially) in your internationalization plans to Japan.

Benefit from a digital onboarding with group workshops and pitch training as well as from a unique one-week program with on-site or hybrid* activities, events (TechBIZKON V) and 1:1 business meetings in Tokyo and a breakout session in Fukuoka.

GO TOKYO 2021 is the ideal preparation for Austrian startups in the field of GreenTech & Sustainability to take the next steps of their Japan-expansion. GIN together with its cooperation partner AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA provide you with digital workshops and seminars and connect you with international partners (corporates, potential clients, business partners, etc.)

+++ Apply now for GO TOKYO 2021 powered by GIN +++

Hard Facts

  • What? 1-week acceleration program in TOKYO from Dec. 1-10 with a digital pre-program/onboarding for Austrian later-stage startups
    • Part I | Digital GO TOKYO: digital onboarding on Nov. 9 & 12, 2021 to prepare your internationalization strategy with individual coaching sessions and webinars
    • Part II | Physical or hybrid GO TOKYO: meet relevant stakeholders for individual 1:1 business meetings in Tokyo and for a breakout session in Fukuoka. Connect with international investors and corporates at customized networking and pitch events (TechBIZKON V)
  • When? 01.12.-10.12.2021| Part II Physical Program*
  • Where? Online and on-site or hybrid in Tokyo and Fukuoka
  • Info?    More information on the program GO TOKYO 2021 here: https://www.gin-austria.com/calls/gotokyo2021
  • APPLY VIA AWS CONNECT
  • Application Deadline: September 19, 2021

Benefits

  • A digital pre-program with video masterclasses and group workshops
  • Exclusive insights into the Japanese startup ecosystem
  • Individual coaching sessions that help you to adapt your business model to the Japanese market
  • Unique business connections to international investors, VCs, corporates, potential clients, etc.
  • 1:1 business meetings with relevant stakeholders in Japan organized by AußenwirtschaftsCenter Tokio
  • Travel refund for 80% of the expenses up to € 7,000 per startup

Requirements

The program is most suitable for startups meeting the following criteria:

  • Vertical: GreenTech, E-Mobility, Sustainability (wind energy, CO2 emission reduction technologies, energy solutions, etc.)
  • Austrian later-stage startup (beyond PoC and seed-stage)
  • Established in the last 7 years (no k.o. criterion)
  • Raised at least seed-stage investment
  • Unique product/solution & working prototype (MVP)
  • A proven business model with traction (clients, revenue)
  • Interest in connecting to relevant stakeholders (investors, corporates)
  • Looking to develop further internationally with a focus on Japan/Asia

Inquries:

Global Incubator Network Austria 

Chiara Witzemann – Project Manager GO ASIA

+43 1 501 75 504

[email protected] | [email protected]

www.gin-austria.com


*Due to the COVID-19 pandemic and the unpredictable development of further health and safety measurements, changes to the program GO TOKYO 2021 might apply. We are in regular contact with the relevant authorities and aim to offer a beneficial program accessible for everyone while ensuring every participant’s safety. About any necessary changes, we will update you accordingly.

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(v.l.) Antonia Riva-Frizberg, Theresa Kohl, Johanna Marie Reinedahl und Sara Kapeller sind für den Bierlein-Preis 2026 nominiert.

Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis geht 2026 in die zweite Runde. Er zeichnet Frauen unter 35 für unternehmerische oder innovative Leistungen mit Österreichbezug aus. Aus rund 100 Bewerbungen haben das Wirtschaftsministerium (BMWET) und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) 35 junge Frauen in die Shortlist aufgenommen, darunter Gründerinnen, Forscherinnen und Führungskräfte.

Die Preisträgerinnen werden mit je 5.000 Euro in drei Kategorien prämiert: „Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge“, „Forschung, Innovation & Transfer“ sowie mit dem „Maria-Rauch-Kallat-Ehrenpreis für gesellschaftlichen Impact & Role Model“. Beim Ehrenpreis kommt zusätzlich ein Mentoring-Platz im „WoMentoring“-Programm des club alpha hinzu.

Unter den Nominierten sind auch mehrere Startup-Gründerinnen:

Antonia Riva-Frizberg (Lumetry): Lungenmonitoring für zu Hause

Riva-Frizberg gründete im März 2022 gemeinsam mit Christian Neubauer das Grazer Medtech Lumetry Diagnostics. Das Startup entwickelt Geräte, mit denen Patient:innen mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma ihre Lungenvitalität zu Hause messen können. Langfristig will man auch Menschen mit Lungenentzündungen oder Long Covid helfen. 2023 sammelte das Team ein sechsstelliges Investment „weit über eine halbe Million“ ein. Prototypen gibt es bereits, gelauncht soll das Produkt laut Website noch 2026 werden.

Vor der Gründung war Riva-Frizberg unter anderem bei der Innovations-Beratung Pioneers als auch beim Zyklustracker-Startup breathe ilo beschäftigt, das 2023 Konkurs anmeldete.

Das Produkt soll noch 2026 gelauncht werden. © Lumetry

Theresa Kohl (DiLT Analytics): Energie sparen mit Gebäude-Software

Kohl ist Mitgründerin und CEO von DiLT Analytics, einem 2021 gegründeten Spin-off der TU Graz. Die Software soll Ineffizienzen in Gebäuden sowie in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erkennen und den Energieverbrauch senken. Aktuell entwickelt das Team sein neues Produkt „FaciliMind“, eine KI-basierte Softwareplattform zur datenbasierten Optimierung von Energieeffizienz und Betriebskosten in Gebäuden. Das System benötigt laut eigenen Angaben keine neuen Sensoren, sondern dockt an bestehende Leitsysteme an und deckt dort Fehlsteuerungen auf.

Unterstützt wurde das Startup unter anderem durch FFG-Förderungen und konnte bereits Pilotprojekte mit Partnern wie der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) umsetzen. Vor der Gründung war Kohl unter anderem bei AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und als Projekt- und Innovationsmanagerin bei der Energie Agentur Steiermark tätig.

Johanna Marie Reinedahl (WeGait): Exoskelett für die Reha

Reinedahl ist Gründerin und Geschäftsführerin der WeGait FlexCo. Das Robotik-Startup entwickelt ein Exoskelett für die Gangrehabilitation nach Schlaganfall oder Rückenmarksverletzung, das Abläufe in Rehazentren effizienter machen soll. Unter dem ehemaligen Namen Nexo Skeleton wurde das Startup als eine der ersten beiden Beteiligungen von WU Ignite Ventures aufgenommen.

Im Juli 2026 benannte man sich in WeGait um. Reinedahl war vor der Gründung außerdem ein Jahr als Venture Capital Investment Analyst bei Arax Capital Partners tätig.

Sara Kapeller (twistor): Schneeräumung per System

Kapeller gründete 2025 die twistor GmbH im Vorarlberger Bludenz. Den Anstoß dazu gab eine persönliche Erfahrung: Eine tonnenschwere Dachlawine ging direkt von dem Haus ihres Großvaters ab. Daraufhin entwickelte sie ein automatisiertes Schneeräumungssystem für Gebäude und Photovoltaikanlagen, das laut Unternehmensangaben seit 2024 patentiert ist.

Die Lösung richtet sich vor allem an Eigentümer:innen von PV-Anlagen in schneereichen Regionen. Der doppelte Vorteil: Die kontrollierte Räumung beugt nicht nur gefährlichen Personen- und Sachschäden vor, sondern sichert auch in den Wintermonaten den Stromertrag der Solarmodule. Das System ist nach Firmenangaben bereits serienreif und unter anderem auf dem Dach der Aletsch Arena auf der Schweizer Riederalp im Einsatz.

Der twistor befreit Dächer und PV-Anlagen von Schneemassen. © twistor

Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.

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