21.04.2026
KRYPTO

Bybit mit EU-Hauptsitz in Wien launcht Krypto-Zahlungslösung in Europa

Kryptowährungen kaufen und halten – das kennen und machen bereits viele. Die nächste Stufe ist es, damit im Supermarkt zu bezahlen oder Geld an Freunde zu schicken. Genau hier setzt Bybit mit seinem Zahlungsdienst Bybit Pay an, der nun offiziell in Europa startet.
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Dmitrij Uskov (COO Bybit EU), Ben Zhou (CEO Bybit), Mazurka Zeng CEO Bybit EU) und Georg Harer (Head of Legal COO Bybit EU)
Dmitrij Uskov (COO Bybit EU), Ben Zhou (CEO Bybit), Mazurka Zeng (CEO Bybit EU) und Georg Harer (Co-CEO Bybit EU) | Foto: Bybit

Bybit gehört zu den größten Kryptobörsen der Welt. Das in Singapur gegründete Unternehmen betreibt seinen EU-Hauptsitz seit Sommer 2025 in Wien (brutkasten berichtete), nachdem die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) dem Unternehmen eine Lizenz gemäß der EU-Krypto-Regulierung „Markets in Crypto-Assets“ (MiCAR) erteilt hatte. Damit darf Bybit EU seine Dienste im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anbieten.

Bybit will eigenständiges Zahlungsökosystem

Mit dem Launch von Bybit Pay geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter: weg vom reinen Trading-Angebot, hin zu einem integrierten Zahlungsökosystem. Der Dienst soll es ermöglichen, digitale Vermögenswerte nahtlos innerhalb der Bybit-App zu senden, zu empfangen und zu verwenden – bei Händler:innen, zwischen Nutzer:innen oder für grenzüberschreitende Überweisungen. Zahlungen per QR-Code und der Umtausch zwischen ausgewählten Krypto- und Fiat-Währungen sind ebenfalls vorgesehen.

Das Grundproblem, das Bybit Pay lösen will, ist nicht neu: Viele Menschen besitzen Kryptowährungen, können sie im Alltag aber kaum praktisch einsetzen. Bybit EU-Co-CEO Mazurka Zeng formuliert es so: „Europa stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung digitaler Vermögenswerte dar – weg von etwas, das man lediglich besitzt, hin zu etwas, das man im Alltag ganz selbstverständlich nutzen kann.“ Und weiter: „Mit Bybit Pay schaffen wir eine vertrauenswürdige Verbindung zwischen Kryptowährungen und dem alltäglichen Zahlungsverkehr.“ Zeng selbst ist laut eigenen Angaben seit 2021 bei Bybit und federführend am Aufbau des Wiener Standorts beteiligt.

Zum Start in Europa umfasst der Dienst Überweisungen von Person zu Person, Zahlungsinkasso, On-Chain-Zahlungsabläufe sowie ausgewählte Konvertierungsprozesse. Weitere Funktionen sollen folgen.

Mehr als eine Zahlungsfunktion

Bybit positioniert Pay ausdrücklich nicht als isoliertes Feature, sondern als Teil einer übergeordneten Strategie. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „The New Financial Platform“ – ein Anspruch, der über das klassische Krypto-Trading hinausgeht. Geplant ist ein Ökosystem, das Händler, Zahlungsdienstleister und Einzelhandelspartner einbindet.

Zeng lässt jedenfalls keinen Zweifel an den Ambitionen: „Bei Bybit Pay geht es darum, digitale Vermögenswerte im Alltag besser nutzbar zu machen. In Europa sehen wir große Chancen, den Nutzern eine einfachere und sicherere Möglichkeit zu bieten, Geld in ihrem täglichen Finanzleben zu bewegen.“

Regulierung als Wettbewerbsvorteil

Wien entwickelt sich zu einem beliebten Standort für internationale Kryptobörsen in Europa. Auch KuCoin startete Anfang des Jahres offiziell in der EU (brutkasten berichtete).

Dass Bybit Pay von Wien aus nach Europa expandiert, ist kein Zufall. Zeng begründete die Wahl des Standorts unter anderem mit der zentralen Lage, der rechtlichen und finanziellen Infrastruktur sowie dem Zugang zu hochqualifizierten, mehrsprachigen Fachkräften (brutkasten berichtete). Hinzu kommt die MiCAR-Lizenz der FMA, die die regulatorische Grundlage für das europaweite Angebot bildet. Der Standort in Wien soll in den kommenden Jahren jedenfalls kräftig wachsen. Langfristig kündigte Bybit an, über 100 Personen in Wien beschäftigen zu wollen.

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Foto: Symbolbild / KI-generiert (Google Gemini)

Österreich bündelt seine Kräfte im Bereich digitale Gesundheit: Beim Austrian Life Sciences Day im Palais Niederösterreich wurde am heutigen Tag die Initiative „Digital Health Austria – Innovationen für das Gesundheitssystem von morgen“ vorgestellt. Hinter dem Programm stehen die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Austria Wirtschaftsservice (aws) und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG). Umgesetzt wird es im Rahmen der Industriestrategie der Bundesregierung mit Schwerpunkt auf Schlüsseltechnologien im Bereich Life Sciences.

Drei Player, klare Rollen

Ziel ist es, digitale Lösungen mit konkretem Nutzen für Patient:innen und Gesundheitsversorgung schneller in die Anwendung zu bringen. Adressiert werden sollen reale Herausforderungen wie der demografische Wandel, steigende Anforderungen an die Versorgung, regionale Versorgungslücken oder die bessere Nutzung von Gesundheitsdaten.

Die Rollen sind klar verteilt: Die FFG verantwortet die Forschungs- und Innovationsförderung, die aws bringt ihre Expertise zu Verwertung, Skalierung und Innovationsschutz ein, die LBG unterstützt bei Co-Creation, Open Innovation und gesellschaftlicher Wirkung. Finanziert wird die Initiative aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich (FZÖ). Insgesamt stehen 13 Millionen Euro für Förderformate und Begleitmaßnahmen zur Verfügung.

Erste Ausschreibung gestartet

Mit dem Kick-off startet zugleich die erste Ausschreibung für großvolumige Leitprojekte („Flagship Projects“). Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die digitale Innovationen mit konkreten Herausforderungen im Gesundheitssystem verbinden. Schwerpunkte sind unter anderem KI- und datenbasierte Anwendungen, Interoperabilität und Gesundheitsdaten, Lösungen für strukturschwache Regionen sowie Gender Health und Diversität.

Für die Leitprojekte stehen 7,5 Millionen Euro bereit. Geplant ist die Förderung von bis zu drei Projekten mit einem Volumen von jeweils zwei bis drei Millionen Euro und einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten. Ab 2027 soll eine zweite Förderschiene für kooperative F&E-Projekte („Ideas Labs“) folgen, in der potenzielle Konsortien Projektideen gemeinsam weiterentwickeln.

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