10.03.2022

Break Stuff: Leichtgemacht.at-Gründer startet Sammelkarten-Marktplatz

Break Stuff ist ein globaler Marktplatz von Michael Schneider für Trading Cards und Sports Memorabilia. Mit einer AI-App, die es ermöglich will, den Value und das "Grading" von Sammelkarten in Echtzeit durchzuführen.
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Break Stuff, Sammekarten, Trading Cards, NBA, Micky Mantle,
(c) Break Stuff - Break Stuff-Gründer Michael Schneider konnte bereits zwei Exits hinlegen.

Michael Schneider ist Mehrfachgründer und konnte bereits zwei seiner Unternehmen erfolgreich verkaufen. Darunter leichtgemacht.at, ein Preisvergleichsportal für Umzug und Wohnen, an Mietguru. Nun hat er gemeinsam mit Dragan Milovanović die Break Stuff-App, ein AI-Blockchain-basierender One-Stop-Shop für Trading Cards, entwickelt. Seine Idee vereint soziales Netzwerk, Marktplatz und AI-Grading (Bewertung von Sammelkarten) in einem, wie er erzählt.

„Ich habe Break Stuff aus meiner Leidenschaft für den US-Sport, speziell für die NBA, heraus gegründet“, so Schneider. „In den 90er Jahren war das ein Hobby von mir, das ich etwas aus den Augen verloren habe. Doch in den letzten Jahren bin ich wieder auf das Thema ‚Sammelkarten‘ gestoßen und war verwundert, dass es noch existiert. Allerdings mit vielen Problemen. Es war sehr ’nischig‘ und kostspielig etwa seine Karten bewerten zu lassen. Doch Corona hat frischen Wind in die Szene gebracht. Sie ist im Main-Stream angekommen und die Leute haben begonnen, Sammelkarten als alternatives Investment zu sehen.“

Break Stuff mit Pre-Seed von Fil Rouge Capital

So funktioniert Break Stuff: Der User scannt per App seine Karte ein, erhält eine digitale Bewertung, die auch als NFT verfügbar ist. Schneiders Business-Modell ist einerseits auf b2c fokussiert – sein Unternehmen finanziert sich über Abo-Gebühren – , aber auch auf b2b, wo Partnern eine API angeboten wird. Das Startup hat im Juli 2021 in einer Pre-Seed-Rund 50.000 Euro Kapital von der Investment Company „Fil Rouge Capital“ erhalten.

Ihren Sitz hat die Firma in Zagreb, weil die dortige Grundlage besser war. „Und Gesellschaftsgründungen dort einfacher sind“, erklärt Schneider. „Zudem haben wir auch direkt in den USA, Delaware, Break Stuff Inc. gegründet, um die Zahlungsabwicklung per Stripe zu vereinfachen und weil die Vereinigten Staaten in unserem Metier einfach der Zielmarkt sind. Europäische Unternehmen sind dort im Nachteil, das wollen wir damit abfedern.“

Seit 90er Jahren aktiv

Schneider als leidenschaftlicher Basketball-Karten Sammler möchte nun sein Insider-Wissen weitergeben und den Leuten den (Wieder)Einstieg ins Hobby erleichtern, wie der Gründer auf seinem YouTube-Kanal erklärt.

Im Laufe des Aprils soll die App, die einen Marktplatz, ein soziales Netzwerk und eine AI-Sammelkarten-Bewertung in Echtzeit anbietet, online gehen. Davor wird es eine kurze „closed Betaphase“ geben. Interessierte können sich auf die „Waiting List“ setzen lassen.


Wer mehr darüber erfahren möchte, hat am Dienstagabend bei „2 Minuten 2 Millionen“ die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: ambicion, Beyond DNA, New 4 Heroes und Vereinsplaner.

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Biogena-CEO Albert Schmidbauer beim traditionellen Läuten der Börsenglocke | © Wiener Börse AG/APA-Fotoservice/Arman Rastegar
Biogena-CEO Albert Schmidbauer beim traditionellen Läuten der Börsenglocke | © Wiener Börse AG/APA-Fotoservice/Arman Rastegar

Bereits im Juli hatte das Salzburger Unternehmen Biogena rund um Gründer Albert Schmidbauer seinen Börsengang angekündigt, wie brutkasten berichtete. Heute erfolgte das Listing im Direct Market Plus, also im KMU-Segment der Wiener Börse. Gelistet wurde mit der Biogena Good Vibes AG die oberste Holding der Unternehmensgruppe. Wenige Stunden nach Handelsstart lag die Marktkapitalisierung bei knapp über 480 Millionen Euro.

Zwei AGs sollen perspektivisch verschmolzen werden

Bereits seit 2020 ist mit der Beteiligungsgesellschaft Biogena Group Invest AG ein anderer Teil der Unternehmensgruppe dort gelistet. „Perspektivisch sollen die Strukturen zusammengeführt werden; eine Verschmelzung der Biogena Group Invest AG mit der Biogena Good Vibes AG wird derzeit geprüft“, heißt es dazu in einer Aussendung zum heutigen Börsenstart.

Wachstum auf 500 Mio. Euro Umsatz bis 2030 geplant

Die Biogena Group verfolgt einen ambitionierten Wachstumskurs, wie CEO Schmidbauer auch im Juli gegenüber brutkasten darlegte. Bis 2030 will man den Konzernumsatz von zuletzt 156,65 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro steigern.

„Die bestehenden Fertigungskapazitäten in Koppl und am neuen Spezialproduktionsstandort Liefering reichen bereits für rund 500 Millionen Euro Umsatz. Die Anlage ist aktuell zu weniger als 25 Prozent ausgelastet. Das heißt: Ein wesentlicher Teil der industriellen Basis für das geplante Wachstum ist bereits vorhanden und muss nicht erst vollständig neu aufgebaut werden“, so Schmidbauer damals.

„Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns neue Möglichkeiten“

Anlässlich des heutigen Börsenstarts kommentiert der CEO: „Biogena ist aus der Überzeugung entstanden, Gesundheit neu und ganzheitlich zu denken – und aus diesem Anspruch ist über die Jahre eine Unternehmensgruppe mit internationaler Perspektive gewachsen.“ Die Notierung sei „weit mehr als ein finanzieller Meilenstein“, sie sei „der nächste konsequente Schritt“ in der Entwicklung.

„Der Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns neue Möglichkeiten, unsere Ideen schneller in die Welt zu bringen, international weiter zu wachsen und Biogena langfristig als starke österreichische Gesundheitsmarke zu positionieren“, so Schmidbauer

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