06.06.2025
PREISVERLEIHUNG

Born Global Champions 2025: Drei österreichische Startups prämiert

Drei österreichische Startups wurden heuer wieder mit dem Born Global Champions Award der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ausgezeichnet. Die Startups Senseven, Sodex Innovations und fynk konnten mit ihren Leistungen überzeugen und stehen auf den Stockerl-Plätzen.
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Die Preisträger:innen des Born Champion Award (c) Lukas Bezila + Marek Knopp
Die Preisträger:innen des Born Champion Award (c) Lukas Bezila + Marek Knopp

Im feierlichen Rahmen der Exporters‘ Nite in der Wiener Aula der Wissenschaften wurden gestern Abend die Born Global Champions Awards 2025 vergeben. Ausgezeichnet werden dabei Startups, die bereits in jungen Jahren auf internationalen Märkten aktiv sind, außerdem mit innovativen Produkten und Dienstleitungen punkten und damit schnelles Wachstum aufweisen können. Laut aktuellem Austrian Startup Monitor erzielt fast jedes dritte Startup mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Export.

Der Award geht heuer an:

Gold: Senseven (Wien)
Silber: Sodex Innovations (Vorarlberg)
Bronze: fynk (Wien)

Alle drei Unternehmen erwirtschaften über 90 Prozent ihres Umsatzes im Ausland.

Born Global Champions Awards seit 2015 vergeben

Mit dem Preis ehrt die WKÖ seit 2015 junge Unternehmen, die von Beginn an globale Märkte im Visier haben. Zudem sollten sie skalierbare Geschäftsmodelle verfolgen und sich durch starkes Wachstum auszeichnen. „Mit dem Award möchten wir den brillanten Leistungen dieser Unternehmen eine Bühne bieten. Zudem möchten wir viele andere ermutigen, den Sprung über die Grenzen zu wagen“, erklärt Michael Otter, Leiter der Aussenwirtschaft Austria. Die ausgezeichneten Unternehmen seien beispielhaft für das Innovationspotenzial österreichischer Startups. Unter der Marke „Made in Austria“ würden sie auch international Anerkennung finden.

Die prämierten Startups profitieren dabei nicht nur von öffentlicher Sichtbarkeit, sondern auch vom Zugang zum internationalen Netzwerk der Aussenwirtschaft Austria. Dieses umfasst rund 100 Außenwirtschaftscenter in 70 Ländern. Die Expert:innen vor Ort unterstützen bei Internationalisierung, Markteintritt und rechtlichen Fragestellungen.

Insgesamt wurden seit Einführung des Awards rund 400 Unternehmen ausgezeichnet – darunter auch bekannte Namen wie Bitpanda, Österreichs erstes Unicorn. Auch über die Ehrungen der letzten Jahre hat brutkasten berichtet.

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Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz © Andritz Group

Allein in Österreich könnten zukünftig rund 220.000 Tonnen davon besser verwertet werden. Bisher scheitert eine echte Kreislaufwirtschaft jedoch an der Praxis: „Wirkliches Faser-zu-Faser-Recycling, also sprich aus Abfällen wirklich wieder ein Kleidungsstück zu machen, das liegt im Bereich von 1% und weniger“, zieht Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, im Gespräch ernüchternde Bilanz. Der Großteil der Altkleider wird deponiert oder verbrannt.

Vorhersage statt bloßer Materialbestimmung

Hier setzt die neue Technologie „teXscan“ an, die Andritz gemeinsam mit der französischen Tochtergesellschaft Laroche entwickelt. Während bestehende Nahinfrarot-Systeme lediglich die reine Materialzusammensetzung bestimmen können, soll die neue Lösung erstmals die konkrete Rezyklierfähigkeit zerstörungsfrei vorhersagen.

„Die Innovation dabei ist, dass man erstmals nicht nur Farbe oder Zusammensetzung messen, sondern eine Vorhersage treffen kann, wie gut etwas recycelbar ist.“, so Waupotitsch. Das System ordnet den Textilien einen Score von 0 bis 100 zu, der auf Kriterien wie der Faserlänge und dem Kurzfaseranteil basiert. Waupotitsch betont jedoch im Gespräch, dass es sich hierbei um „keinen industriellen Standard“, sondern primär um eine „Entscheidungshilfe“ für Sortier- und Recyclingbetriebe handelt.

Der teXscan © Andritz

Bislang nur weiße Baumwolle identifizierbar

Bislang beschränkt sich die Analysefähigkeit des Prototyps ausschließlich auf weiße Baumwollfasern. Die größte Herausforderung im Massenmarkt stellen jedoch Mischgewebe und gefärbte Stoffe dar, die den Großteil heutiger Fast Fashion ausmachen. Andritz plant, bis Ende des Jahres verlässliche Aussagen über farbige Baumwolle zu treffen; Mischgewebe sollen als nächstes folgen.

Aktuell existiert das System als Tischgerät. Um industriell relevant zu werden, soll die Technologie zu Handheld-Geräten oder vollautomatisierten Online-Sensoren für Förderbänder weiterentwickelt werden, erklärt der Textil-Recycling-Experte.

teXscan als strategischer „Door Opener“

„Recycling von Textilien steht im Wettbewerb mit extrem günstigen Frischfasern“, merkt Waupotitsch im Gespräch an. Man müsse das gesamte wirtschaftliche System beachten und vorsichtig sein sich in dieser Hinsicht nicht selbst zu belügen, denn „unterm Strich muss es sich auch rechnen“, so der Experte. Zudem fehlen in Europa flächendeckende, genormte Sammelsysteme, wie man sie vom Altpapier kennt.

Für den Technologiekonzern ist der Scanner ohnehin nicht das primäre Endprodukt sondern eine Möglichkeit der Zusammenarbeit. Andritz versteht sich als Maschinen- und Anlagenbauer. Das Messgerät soll vielmehr als „Door-Opener“ fungieren, um letztlich großskalierte mechanische und chemische Recyclinganlagen zu vertreiben.

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