24.07.2025
PAYMENT

Bluecode durch Kooperation und Pre-Paid-Lösung nun in 20 europäischen Ländern verfügbar

Durch die Partnerschaft mit The Payments Group („TPG”) erhalten Einwohner:innen aller Euro-Länder Zugang zu einer mobilen Zahlungslösung auf Prepaid-Basis. Es handelt sich um eine vollständig in Europa entwickelte Zahlungslösung, welche speziell für Europäer:innen konzipiert wurde – als Alternative zu den dominierenden internationalen Kartensystemen, wie das Wiener Fintech betont.
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Bluecode
© Bluecode

Durch die Kooperation mit The Payments Group ist es nun auch Kunden außerhalb von Österreich und Deutschland möglich, Bluecode zu nutzen – und zwar als Prepaid-Lösung. Etwa in Belgien, Kroatien, Zypern, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Portugal, Slowakei, Slowenien und Spanien.

Bluecode auch im Alipay-Netzwerk

Die Aufladung ist über SEPA-Überweisungen, Kredit- und Debitkarten sowie mit weiteren lokalen Bezahlmethoden möglich: „Nach dem Aufladen (Anm.: bei einer Partnerbank oder über die App) können Nutzer:innen weltweit mit der Sicherheit einer Prepaid-Zahlungslösung Transaktionen durchführen, ohne das Risiko von Überschreitungen ihres Budgets und unter Schutz ihrer Daten und Gelder“, heißt es in der Aussendung. Außerhalb von Bluecode-Regionen (Asien etwa) kann Alipay verwendet werden, wie ein Sprecher des Fintechs mitteilt.

Nutzer:innen sollen so von vollständiger Ausgabenkontrolle ohne Bonitätsprüfung oder versteckten Gebühren profitieren, beispielsweise beim Lebensmitteleinkauf oder auf Reisen. Zusätzlich stehen in der Bluecode-App Funktionen wie Transaktionsübersichten und Mehrwertdienste zur Verfügung.

Europas Werte

„Mit dieser Einführung bieten wir eine Zahlungslösung an, die Europas Werte in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und Autonomie widerspiegelt“, sagt Jens Bader, CEO The Payments Group. „Unser Prepaid-Angebot ist eine europäische Art zu bezahlen – aufgebaut auf europäischer Infrastruktur, reguliert nach europäischem Recht und im Einklang mit den Werten, die europäischen Nutzer:innen am wichtigsten sind.“

Darüber hinaus soll – so die Hoffnung – die wachsende Interoperabilität von Bluecode mit europäischen und internationalen Zahlungssystemen für eine breite Akzeptanz innerhalb und außerhalb Europas sorgen.

Bluecode: „Meilenstein beim Aufbau europäischer Alternative im globalen Zahlungsverkehr“

„Unsere Partnerschaft mit The Payments Group ist ein bedeutender Meilenstein beim Aufbau einer echten europäischen Alternative im globalen Zahlungsverkehr“, sagt Christian Pirkner, CEO von Bluecode. „Durch die Kombination der Prepaid-Infrastruktur von The Payments Group mit unserem interoperablen Netzwerk geben wir europäischen Nutzern:innen eine sichere und komfortable Zahlungslösung an die Hand – auf Basis von europäischen Werten und Technologien.“ Künftig soll Bluecode auch im Discover- und Diners-Club-Netzwerk einsetzbar sein.

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Die neue Besetzung des Startup-Rats © BMWET/Dolenc

Der Startup-Rat des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) ist neu aufgestellt worden. Die für Startups zuständige Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat damit neun Expert:innen für die kommenden drei Jahre berufen. Das Gremium vereint Perspektiven aus Startups, Venture Capital, Business Angels, Inkubatoren und Interessenvertretungen und soll als Schnittstelle zwischen Politik und Startup-Community fungieren. Entscheidungen trifft der Rat dabei nicht – er agiert rein beratend.

Neue Gesichter, ein prominenter Abgang

Neu berufen wurden:

Weiterhin im Rat sitzen Rudolf Dömötör, Claudia Falkinger, Stefan Haubner, Laura Raggl und Werner Wutscher

Mobilisierung von privatem Wachstumskapital im Zentrum

Im Zentrum der kommenden drei Jahre stehen laut Zehetner die Mobilisierung von privatem Wachstumskapital, einfachere und schnellere Gründungsprozesse, bessere Bedingungen für Scaleups sowie die stärkere Verankerung von Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft. Gleichzeitig geht es darum, Österreich noch stärker als Teil eines gemeinsamen europäischen Innovations- und Kapitalmarkts zu positionieren.

„Wir wollen nicht nur mehr Gründungen, sondern mehr Wachstumsgeschichten aus Österreich. Dafür braucht es Menschen am Tisch, die wissen, wo es in der Praxis hakt, was international funktioniert und welche nächsten Schritte wirklich einen Unterschied machen“, betont die Staatssekretärin.

Fokus der neuen Periode: der Dachfonds

Zentrales Vorhaben dabei ist der Scaleup-Dachfonds: ein Fund-of-Funds mit einem Zielvolumen von 300 bis 500 Millionen Euro, der bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) angesiedelt wird und in VC-Fonds investieren soll, die wiederum Startups finanzieren. Laut aktuellem Budgetgesetz soll der Fonds bis Ende 2027 sein First Closing abschließen.

Die Vergangenheit des Gremiums

2020 setzte Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck einen Startup-Beauftragten (Michael Altrichter) samt Startup-Komitee ein. Diese Konstruktion war vertraglich an ihre Amtszeit gebunden und endete mit ihrem Rücktritt. Im Juli 2022 rief Nachfolger Martin Kocher den Startup-Rat in seiner heutigen Form ins Leben – personell großteils identisch mit dem alten Komitee.

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