05.04.2022

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

Ethereum, Solana und NFTs als Hauptziele der Blockchain-Hacker.
/artikel/blockchain-hacker-haben-seit-jahresbeginn-rund-13-mrd-us-dollar-erbeutet
Blockchain-Hacker, Blockchain-Hack, Krypto, Kryptohack, Solana-Hack, Ethereum-Hack, Hacker
(c) Markus Spiske/Unsplash - In diesem Quartal gab es bereits 78 Angriffe.

Das erste Quartal ist gerade einmal um und gezählte 78 Angriffe auf verschiedene Krypto-Projekte haben Betrügern rund 1,3 Milliarden US-Dollar eingebracht, wie aus einem Atlas VPN-Bericht hervorgeht. Darüber hinaus verursachten Blockchain-Hacker allein im Ethereum- und Solana-Ökosystem Verluste in Höhe von über einer Milliarde US-Dollar.

Blockchain-Hacker in Ökosystemen

Im Detail verlor das Ethereum-Ökosystem in 18 „Hack-Events“ heuer fast 636 Millionen US-Dollar an Angreifer. Der größte Hack in diesem Zeitraum ereignete sich Ende März, als die Axie Infinity Sidechain „Ronin Network“ von einem „security breach“ betroffen war. Die Angreifer stahlen 173.600 Ethereum und 25,5 Millionen USDC im Wert von 610 Millionen US-Dollar.

+++ Weitere Krypto-Stories +++

Das Solana-Ökosystem indes wurde von fünf Hackerangriffen heimgesucht und verlor 2022 bereits 397 Millionen US-Dollar. Wormhole, eine Kommunikationsbrücke zwischen Solana und anderen DeFi-Netzwerken, erlebte hierbei den zweitgrößten Hack des Quartals mit etwa 334 Millionen US-Dollar Verlust.

(c) Atlas VPN/hacked slowmist.io – Die Ziele der Blockchain-Hacker.

Zudem hackten Cyberkriminelle 14 Mal Projekte im Binance-Smart-Chain-Ecosystem und stahlen fast 100 Millionen US-Dollar. Andere Arten von Hacks auf der Blockchain führten in zehn Fällen zu Verlusten in Höhe von fast 57 Millionen US-Dollar. IRA Financial Trust, ein Anbieter von selbstverwalteten Altersvorsorgekonten, verlor etwa 36 Millionen US-Dollar durch eine einzelne Krypto-Attacke.

Auch NFTs Ziel von Angriffen

Auch NFTs waren mit 20 Hacks und fast 49 Millionen Dollar an Verlusten ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen. Viele Betrüger lancierten NFT-Projekte, die sich als Betrug entpuppten, beschreibt der Bericht. Insgesamt sind Blockchain-bezogene Hacks um 136 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2021 gestiegen.

„Die Sicherheit von Blockchain-Projekten sollte eines der Hauptanliegen von Personen sein, die in Kryptowährungen investieren möchten“, sagt Vilius Kardelis, Cybersecurity-Experte bei Atlas VPN. „Die meisten Blockchain-bezogenen Hacks passieren, weil Cyberkriminelle Fehler im Projektcode ausnutzen.“

Deine ungelesenen Artikel:
28.05.2026

TikTok Shop startet in Österreich: Was der Launch für heimische Unternehmen bedeutet

Ab 15. Juni können TikTok-Nutzer:innen in Österreich direkt in der App einkaufen. Heimische Unternehmen können sich bereits ab 1. Juni registrieren – mit dem Wiener Scaleup Neoh als Launch-Partner. Im brutkasten-Interview erklärt TikTok-Shop-Chefin Ningxin Wu die Hintergründe zum Launch.
/artikel/tiktok-shop-startet-in-oesterreich
28.05.2026

TikTok Shop startet in Österreich: Was der Launch für heimische Unternehmen bedeutet

Ab 15. Juni können TikTok-Nutzer:innen in Österreich direkt in der App einkaufen. Heimische Unternehmen können sich bereits ab 1. Juni registrieren – mit dem Wiener Scaleup Neoh als Launch-Partner. Im brutkasten-Interview erklärt TikTok-Shop-Chefin Ningxin Wu die Hintergründe zum Launch.
/artikel/tiktok-shop-startet-in-oesterreich
TikTok
Mit „Sell Across Europe" sollen heimische KMU künftig EU-weit verkaufen können | (c) AdobeStock

Nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und Großbritannien folgt die nächste Ausbaustufe: Am 15. Juni geht TikTok Shop in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Polen live. Bemerkenswert: In den Vorab-Berichten internationaler E-Commerce-Medien tauchte Österreich bislang gar nicht auf – die Branche hatte primär Polen, Benelux und Skandinavien als nächste Märkte erwartet.

Laut TikTok nutzen über 2,7 Millionen Menschen in Österreich die Plattform monatlich. Sie sollen künftig direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping-Formate und einen eigenen Shop-Tab einkaufen können, ohne TikTok zu verlassen. Für österreichische Unternehmen öffnet sich die Registrierung bereits zwei Wochen früher, am 1. Juni.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne?

„Wir expandieren schrittweise. Dieses Jahr ist der richtige Zeitpunkt für Österreich“, erklärt Ningxin Wu, die TikTok Shop in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verantwortet. Man wolle „Learnings aus Deutschland, Italien und anderen Märkten direkt einsetzen“.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne? Wu nennt drei Punkte: digital affine Kund:innen, eine Vorliebe für lokale und hochwertige Produkte – ein Muster, das man auch in Deutschland beobachtet habe – und Live-Shopping bzw. -Selling, das in dieser Form bisher keinen breiten Player in Österreich habe.

Ein österreichisches Scaleup als Anker

Zum Start setzt TikTok auf ein Einladungsmodell. Als einziger österreichischer Launch-Partner ist das Wiener Scaleup Neoh unter den ersten Marken – bekannt für zuckerreduzierte Riegel und Süßwaren-Innovationen. Das 2016 gegründete Unternehmen hat seine Discovery-E-Commerce-Strategie zuvor bereits in Deutschland erfolgreich erprobt.

„TikTok Shop ist für uns mehr als ein neuer Kanal – es ist eine andere Art zu verkaufen“, sagt Lisa Krapinger-Rüther, SVP Digital bei Neoh. „Das Einkaufserlebnis entsteht direkt im Content, organisch und authentisch. Wir haben in Deutschland gesehen, wie gut das funktioniert: Produkte, die sich über echte Community-Empfehlungen verkaufen, ohne sich wie klassische Werbung anzufühlen.“

Neben Neoh werden zum Start unter anderem deutsche Marken wie Hitschies, Judith Williams, More Nutrition und Svenja Walberg auf dem österreichischen Markt verfügbar sein. Der Roll-out ist schrittweise geplant, User:innen sollen mehr und mehr Marken und Produkte finden können.

„Sell Across Europe“: Die Chance für heimische KMU

Strategisch relevant für die heimische Startup- und KMU-Landschaft dürfte vor allem die Funktion „Sell Across Europe“ werden, die kurz nach dem Launch freigeschaltet wird: Mit einer einzigen Registrierung können Händler:innen in alle EU-Märkte verkaufen, in denen TikTok Shop verfügbar ist. Produktbeschreibungen lassen sich pro Markt lokalisieren, der Versand erfolgt direkt oder über TikTok-Logistikpartner.

„Österreichische Mittelständler haben durch TikTok Shop jetzt eine Plattform, ihre Produkte europaweit zu verkaufen“, sagt Wu. Lokale Produkte – sie nennt Ski-Sportartikel und Delikatessen – seien bisher häufig nur im Inland entdeckbar gewesen.

Eine Größenordnung liefert Christian Blum, Communications Lead bei TikTok Shop: Nach einem Jahr TikTok Shop in Deutschland habe man laut NielsenIQ 15 Prozent Penetration bei den Online-Shopper:innen erreicht. EU-weit – ohne UK – verzeichne man laut Unternehmensangaben dreistelliges Wachstum beim täglichen Umsatzvolumen seit dem Launch, mit über 100.000 lokalen Verkäufer:innen.

Die Temu-Frage: Wie grenzt man sich ab?

Während TikTok Shop wirbt, geraten Plattformen wie Temu und Shein wegen Billigimporten und Produktsicherheit zunehmend unter Druck. Wie grenzt sich TikTok ab? Wu verweist auf “Discovery-E-Commerce” als neue Art des Online-Shoppings, das vorläufige Einladungsmodell und generell eine strenge Listing Policy auf TikTok Shop, die EU-Compliance-Anforderungen wie der seit Dezember 2024 geltenden General Product Safety Regulation (GPSR) entsprechen müsse.

Konkrete Zahl: Laut TikTok seien 2025 weltweit 700 Millionen Produkte präventiv geblockt worden, bevor sie überhaupt gelistet werden konnten. Zusätzlich verifiziere man Identität, Mehrwertsteuernummer und Bankdaten der Händler:innen; neue Verkäufer:innen durchlaufen eine Probezeit.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Blockchain-Hacker haben seit Jahresbeginn rund 1,3 Mrd. US-Dollar erbeutet