23.03.2023

Bitpanda wird Partner von Visa – für globale Expansion im B2B-Segment

Die Lösung von Bitpanda Technology Solutions, der B2B-Schiene des Wiener Unicorns, wird durch die Partnerschaft für Visa-Unternehmenskunden verfügbar.
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bitpanda p.f.c.
Foto: Bitpanda

Bereits seit einiger Zeit setzt Bitpanda neben seinem bekannten Endkunden-Angebot im Handel mit Kryptowährungen und anderen Assets auch auf ein Unternehmenskunden-Angebot. Mit Bitpanda Technology Solutions konnten zuletzt bereits einige größere FinTechs als Partner gewonnen werden, die über die White-Label-Lösung das Bitpanda-Angebot in ihr eigenes integrierten, etwa die Berliner Neobank N26, die britische Challenger-Bank Plum oder die französische Fintech-„Superapp“ Lydia. Nun will das Wiener Unicorn über eine Partnerschaft mit Visa einen deutlich größeren Kundenkreis erschließen.

Partnerschaft mit Visa soll Expansion über Europa hinaus ermöglichen

Als Teil des „Visa Fintech Partner Connect Program“ steht das Angebot von Bitpanda Technology Solutions nun den Unternehmenskunden des US-Kreditkartenriesen offen. Banken, Broker, FinTechs und Online-Plattformen können die Whitelabel-Lösung integrieren und ihren Endkund:innen so die Handels- und Anlagedienstleistungen des Scaleups für Krypto, Aktien/ETFs, Edelmetalle und Rohstoffe anbieten. Das Unicorn verspricht sich davon, die Expansion über die Grenzen Europas hinaus zu bringen und voranzutreiben.

„Skalierbarster und sichersten Weg zum Aufbau aller relevanten Krypto-Anwendungsfälle“

„Da die Nachfrage nach Kryptowährungen weiter steigt, müssen Banken proaktive Schritte unternehmen, um die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kund:innen zu erfüllen“, meint Bitpanda Technology Solutions CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad. Die SaaS-Lösung biete Finanzinstituten jene Infrastruktur, die sie benötigen, um „den skalierbarsten und sichersten Weg zum Aufbau aller relevanten Krypto-Anwendungsfälle zu nutzen“. Die Partnerschaft mit Visa eröffne „hervorragende Netzwerke von Finanzinstituten“ für das Angebot.

Bitpanda Technology Solutions: Angebot als modulares System

Die Lösung von Bitpanda Technology Solutions ist als modulares System aufgebaut. Unternehmenskunden können über eine API-Integration aus Funktionen wie etwa Sparplänen, Asset-to-Asset-Swaps, Krypto-Staking, fraktionierten Beständen und vollständigem Blockchain-Service wählen. Die Verwahrung von Kryptowährungen wird von der aus einer Übernahme hervorgegangenen britischen Unternehmenstochter Bitpanda Custody angeboten.

DisclaimerDie Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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EU-Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen bei ihrer Keynote "Europe's Tech Moment" auf der VivaTech in Paris. (c) Martin Pacher | brutkasten

Es ist ein Tag mit zwei Schauplätzen. In Évian-les-Bains geht am Mittwoch der G7-Gipfel zu Ende. Am Abschlusstag sitzen die Chefs der führenden KI-Konzerne, darunter Sam Altman (OpenAI), Dario Amodei (Anthropic), Demis Hassabis (Google DeepMind) und Arthur Mensch (Mistral), mit den Staats- und Regierungschefs bei einem Arbeitsmittagessen zu Frontier-KI, Infrastruktur und Souveränität. Mehrere hundert Kilometer entfernt, auf der VivaTech in Paris, liefern zwei EU-Kommissarinnen die europäische Antwort auf die Frage, ob der Kontinent eigene globale Tech-Champions bauen kann.

Souveränität als europäischer Gegenentwurf

Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, verwies in ihrer Keynote „Europe’s Tech Moment“ selbst auf das G7-Treffen. Weltweit investierten Regierungen massiv in ihre technologische Führung, Europa müsse seine eigene Kapazität stärken, Technologien zu entwickeln, zu produzieren und einzusetzen. Rückenwind holt sie sich aus einem am selben Tag veröffentlichten Eurobarometer: Demnach stufen 79 Prozent der Europäer:innen Digitalpolitik als EU-Top-Priorität ein, 85 Prozent befürworten Investitionen in europäisch entwickelte Infrastruktur, 82 Prozent wollen weniger Abhängigkeit von Drittstaaten.

Untermauert ist diese Linie durch das European Technological Sovereignty Package, das die Kommission Anfang Juni vorlegte: mit dem CHIPS Act 2.0 für die Halbleiter-Wertschöpfungskette und dem Cloud and AI Development Act, der einen einheitlichen Souveränitätsrahmen für Cloud-Dienste schafft. Niemand dürfe einen „Kill-Switch“ über kritische Infrastruktur haben, so hatte Virkkunen die Stoßrichtung bei der Präsentation des Pakets zusammengefasst. Beim Risikokapital benannte sie das Gefälle: Auf die USA entfielen über 50 Prozent des globalen VC, auf China rund 40, auf Europa nur etwa fünf Prozent.

Fünf-Milliarden-Fonds gegen die Fragmentierung

Im Panel „Can Europe Build Global Champions?“ setzte Ekaterina Zaharieva, Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation, auf Selbstbewusstsein. Europa habe die besten Deep-Tech-Talente und den größten Binnenmarkt, kranke aber an Fragmentierung. Dagegen verwies sie auf das 28. Regime, ein „europäisches Delaware“ für grenzüberschreitende Gründungen, und auf den Scaleup Europe Fund: fünf Milliarden Euro, seit Mai von EQT gemanagt, erste Investments im Herbst, gedacht, um Deep-Tech-Scale-ups in Europa zu halten.

Der Kontrapunkt eines Gründers

Den Kontrapunkt lieferte mit Jean-Charles Samuelian ein Gründer, der über sein Boardmandat bei Mistral mit der Runde in Évian verbunden ist, wo Mistral-CEO Mensch am Mittagstisch saß. Der CEO des Gesundheits-Scaleups Alan mag die Erzählung vom benachteiligten Europa nicht. Er habe nie gefragt, was Europa ihm geben solle, sondern wie er ein Problem löse. Wer ein echtes Kategorie-Produkt baue, finde auch Kapital, notfalls global. Das Defizit sei nicht mangelnder Ehrgeiz, sondern eine Kultur, die Risiko scheue, bis hin zum Einkauf.

Anknüpfungspunkte für Österreich

Für das heimische Ökosystem gibt es mehrere Anknüpfungspunkte. Die KI-Infrastruktur, die Virkkunen beschwört, hat in Österreich eine Adresse: Die AI Factory Austria (AI:AT), geführt von Advanced Computing Austria und dem AIT, ist seit Sommer 2025 in Betrieb, der Wiener Coworking-Hub seit Februar offen, ein KI-Supercomputer für Wien soll 2027 folgen. Der CHIPS Act 2.0 betrifft mit Standorten wie Infineon in Villach oder AT&S beim Advanced Packaging unmittelbar heimische Player. Und die Debatte um Spätphasen-Kapital spiegelt die hiesige Diskussion um einen Dachfonds und institutionelles Wachstumskapital.

Die eigentliche Frage: Kauft Europa seine Innovation?

Am Ende verschob Zaharieva die Frage von der Finanzierung zur Nachfrage: Es gehe nicht mehr darum, ob Europa Kapital für Skalierung finde, sondern ob es seine eigene Innovation auch kaufe. Der erste Kunde müsse oft die öffentliche Hand sein. Während in Évian über die großen Linien verhandelt wird, liegt die Antwort darauf bei den Einkäufer:innen.

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