08.01.2026
"TRADING-PARTNER"

Bitpanda sponsert nun auch Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel

Nach umfassenden Sponsorings von Top-Klubs und Athlet:innen vor allem in Fußball und Tennis wird das Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda nun erstmals auch im Skisport "Trading-Partner" - beim wohl bekanntesten Skirennen.
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Das Zielgelände der Streif in Kitzbühel | Neo II via Wikimedia Commons
Das Zielgelände der Streif in Kitzbühel | Neo II via Wikimedia Commons

FC Bayern München, Arsenal LondonParis Saint-GermainAC Milan und FC Basel; außerdem die ATP Tour, mehrere Tennis-Stars und einzelne Tennis-Turniere – in Sachen Sport-Sponsoring hat sich das Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda in den vergangenen Jahren keineswegs zurückgehalten. Was so manche:n Österreicher:in dabei vielleicht irritiert hat: Ausgerechnet in der Nationalsportart Skifahren hat sich das Scaleup bislang nicht engagiert – bislang.

„Für uns verkörpern die Hahnenkamm-Rennen genau jene Werte, die wir auch bei Bitpanda leben“

Denn nun wird Bitpanda erstmals „Trading-Partner“ eines Skirennens – und natürlich nicht irgendeines Skirennens. Das Unicorn bleibt bei seinem Ansatz, auf die ganz großen Namen zu setzen, und sponsert die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, die dieses Jahr vom 19. bis 25. Jänner stattfinden.

„Für uns verkörpern die Hahnenkamm-Rennen genau jene Werte, die wir auch bei Bitpanda leben: Mut, Entschlossenheit und den Willen, Grenzen zu verschieben“, kommentiert Dominik Beier, Chief Commercial Officer bei Bitpanda, in einer Aussendung. „Diese Partnerschaft verbindet uns mit einem globalen Publikum, das unsere Leidenschaft für Vertrauen und Performance teilt.“

Jährlich Millionen Zuseher:innen

Bei der Abfahrt auf der Streif, dem wohl weltweit bekanntesten jährlichen Skirennen, sind jährlich rund 80.000 Zuseher:innen vor Ort und mehrere Millionen via Fernsehen und Stream dabei. „Diese Partnerschaft unterstreicht Bitpandas Anspruch, die eigene Marke mit Institutionen zu verbinden, die für nachhaltige Exzellenz und höchste professionelle Standards stehen“, heißt es vom Scaleup.

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Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz, 18-Millionen-Euro-Fördercall
© Screenshot - (v.l.) Infrastrukturminister Peter Hanke, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Georg Kopetz, CEO und Co-Founder TTTECH und Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn.

Ein halbes Jahr nach der Präsentation der „Industriestrategie 2035“ hat die österreichische Bundesregierung – in Form von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Infrastrukturminister Peter Hanke, Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn – gemeinsam mit Georg Kopetz, CEO und Co-Founder TTTECH, eine erste Zwischenbilanz vorgelegt. Demnach sind aktuell 42 der insgesamt 117 definierten Maßnahmen – was rund 35 Prozent entspricht – bereits umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung.

Um die Standortbedingungen für heimische Betriebe konkret zu verbessern, liegt der strategische Fokus der Regierung derzeit auf dem Abbau bürokratischer Hürden und der finanziellen Unterstützung beim Aufbau neuer Produktionskapazitäten. Zwei Kernmaßnahmen stehen dabei im Zentrum: das neue Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz und ein frischer Fördercall der Austria Wirtschaftsservice (aws).

Beschleunigungsgesetz für Industrieanlagen

Um die oft langwierigen Genehmigungsverfahren für neue Produktionsanlagen zu straffen, geht mit dem heutigen 16. Juni 2026 der erste Teil des Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes in die Begutachtungsphase. Dieser erste Gesetzesabschnitt konzentriert sich spezifisch auf Anlagen im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien.

Das in Begutachtung befindliche Gesetz sieht die Etablierung eines Fast-Track-Verfahrens vor: Das Wirtschaftsministerium kann Vorhaben künftig innerhalb einer Frist von 30 Tagen offiziell als „strategisches Projekt“ einstufen. Projekten, die diesen Status erhalten, wird in den behördlichen Genehmigungsverfahren rechtlich ein „überragendes öffentliches Interesse“ beigemessen. Dies soll formelle Hürden abbauen und die Verfahrensdauer signifikant reduzieren. Um die Unternehmen zudem nicht zwischen verschiedenen Zuständigkeiten aufzureiben, wird das Prinzip der „Single Points of Contact“ eingeführt. Bei den neun Bundesländern werden zentrale Kontaktstellen eingerichtet, die den Unternehmen künftig als alleinige Ansprechpartner durch die Genehmigungsverfahren dienen.

18 Millionen Euro für Pilotanlagen und Skalierung

Flankierend zu den administrativen Erleichterungen startet die Förderbank aws ein neues Impulsprogramm unter dem Titel „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030„. Der Call öffnete heute um 13:00 Uhr und ist mit einem Gesamtfördervolumen von 18 Millionen Euro dotiert. Das Programm soll Unternehmen in der ressourcenintensiven Phase zwischen technologischer Entwicklung und der tatsächlichen industriellen Produktion mit frischem Kapital unterstützen.

Die Eckdaten der Förderung

  • Zielgruppe: Mittlere und große österreichische Unternehmen, die eine industrielle Skalierungsfähigkeit aufweisen.
  • Ticketgröße: Pro eingereichtem Projekt können bis zu drei Millionen Euro an Förderung beantragt werden.
  • Projektvolumen: Das Gesamtinvestitionsvolumen der Projekte muss zwischen 1 und 50 Millionen Euro betragen.
  • Förderzweck: Gefördert werden Investitionen in neuartige Pilot-Produktionsanlagen mit hohem Innovationsgehalt sowie der Aufbau von wesentlichen Innovationsinfrastrukturen, wie etwa Laborinfrastruktur oder Reinräumen, innerhalb der neun definierten Schlüsseltechnologien.
  • Einreichfrist: Konzepte können bis Ende Oktober bei der aws eingereicht werden.

Neben diesen beiden primären Maßnahmen hob die Regierung in ihrer Halbjahresbilanz weitere Schritte hervor, die Innovationen „Made in Austria“ vorantreiben sollen. Dazu zählen unter anderem die Beschaffung eines KI-optimierten Hochleistungsrechners für die AI Factory Austria mit einem Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro sowie eine anstehende Patentrechtsnovelle, die es KMU und Startups künftig ermöglichen soll, selbst genutzte Patente als bilanzierbare Vermögenswerte auszuweisen. Damit soll geistiges Eigentum besser nutzbar gemacht, Innovation gezielt gefördert und der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Unternehmen verbessert werden.

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