29.07.2025
RAKBANK

Bitpanda und Bank aus den Emiraten launchen Krypto-Angebot

Vor etwas weniger als einem Jahr wurde die Kooperation zwischen Bitpanda und der RAKBANK verkündet. Nun ging die Integration des Krypto-Angebots in der App online.
/artikel/bitpanda-rakbank-launch
Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Das Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda verkündet einen weiteren Meilenstein in seiner Expansion in den arabischen Raum. Bereits im Mai 2024 war ein Standort in Dubai eröffnet worden. Einige Monate später im August wurde dann die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässige National Bank of Ras Al Khaimah – kurz RAKBANK – als erster Partner der B2B-Sparte Bitpanda Technology Solutions in der Region verkündet worden, wie brutkasten berichtete.

Schon damals stand das Ziel der Kooperation fest: Wie schon zuvor bei zahlreichen europäischen Partnern, etwa der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien, der Landesbank Baden-WürttembergN26SolarisLydia und Plum, sollte das Krypto-Angebot des Wiener Scaleups in die App der RAKBANK integriert werden. Damals stand aber noch Genehmigungen durch die Zentralbank der VAE (CBUAE) und die Dubai Financial Services Authority (VARA) aus. Jetzt verkündete Bitpanda den Launch des Angebots.

Bitpanda-Dubai-Tochter ist Eigentümerin der Plattform – alle Transaktionen in Landeswährung

RAKBANK-Kund:innen können nun über die App der Bank auf die Krypto-Handelsplattform von Bitpanda zugreifen. Der Dienst ist zunächst allerdings nur auf Einladung verfügbar und wird erst in den kommenden Monaten auf weitere Kunden ausgeweitet, heißt es vom Scaleup. Dieses ist über die Tochtergesellschaft Bitpanda Broker MENA DMCC in Dubai Eigentümer und Betreiber der Plattform. Alle Transaktionen werden dabei in der Landeswährung Dirham (AED) abgewickelt, wodurch Fremdwährungstransfergebühren und Devisenverluste entfallen.

„Die Zusammenarbeit mit der RAKBANK ist wegweisend für digitale Assets in der Region. Gemeinsam zeigen wir, wie Krypto auf sichere, regulierte und einfache Weise angeboten werden kann – direkt von einer großen konventionellen Bank, der die Kunden bereits vertrauen“, kommentiert Lukas Enzersdorfer-Konrad, Deputy CEO von Bitpanda, in einer Aussendung. Und Raheel Ahmed, Group CEO der RAKBANK, meint: „Wir haben die Chance erkannt, die diese Lösung den Kunden in den VAE bietet, da wir der Auffassung sind, dass sie einen effizienteren und nahtloseren Krypto-Kauf, -Verkauf und -Tausch verdienen, der vollständig reguliert ist und ausschließlich in AED abgewickelt wird.“

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Neugründung
(c) Scott Graham via Unsplash

Insgesamt 39.978 Neugründungen gab es in Österreich laut Wirtschaftskammer (WKÖ) im Jahr 2025 – eine weitere Steigerung, nachdem es bereits 2024 ein Allzeithoch gegeben hatte, wie brutkasten zu Jahresbeginn berichtete. Nun gab die WKÖ neue Zahlen und eine begleitende Umfrage für das erste Halbjahr 2026 heraus – und der Aufwärtstrend setzt sich darin deutlich fort.

82,6 Prozent Einzelunternehmen

21.718 Neugründungen (ohne Personenbetreuung) gab es demnach in den ersten sechs Monaten des Jahres – ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und damit neuerlich ein Rekord. Startups machen freilich nur einen kleinen Bruchteil davon aus – konkrete Zahlen gibt es dazu nicht. Aber so viel: 82,6 Prozent der Gründungen erfolgten als Einzelunternehmen, davon 42,5 Prozent von Frauen. 41,1 Prozent aller Gründer:innen starten zudem zunächst nebenberuflich.

Stärkste Zuwächse bei jungen Altersgruppen

Die stärksten Zuwächse gebe es dabei bei den unter 20-Jährigen sowie bei den 20- bis 30-Jährigen, heißt es von der WKÖ. Das Durchschnittsalter der Gründer:innen liegt laut Erhebung bei 36,6 Jahren. Die wichtigsten Sparten bei den Neugründungen im ersten Halbjahr waren Gewerbe und Handwerk (37,8 Prozent), Information und Consulting (23,4 Prozent) sowie Handel (22,9 Prozent).

Eigenverantwortung und Flexibilität als größte Motive

Auch die Gründe fürs Gründen wurden in der Motivumfrage des WKÖ-Gründerservice erhoben: 67,9 Prozent der Befragten möchten demnach lieber ihre eigene Chefin oder ihr eigener Chef sein. 67,6 Prozent wollen ihre Zeit flexibler gestalten, 62,3 Prozent wollen mehr Verantwortung übernehmen.

Drei politische Forderungen

Gleichzeitig fragte die WKÖ auch nach den Wünschen der neuen Gründer:innen. Ein klares Ergebnis: 78,1 Prozent wünschen sich einen zentralen digitalen One-Stop-Shop für Gründungen. Diesen fordert auch die Wirtschaftskammer von der Politik. Sie erneuert außerdem die Forderungen nach dem Beteiligungsfreibetrag und nach mehr Flexibiliät bei der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige im Opting-in-Modell.

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