16.10.2025
ONDA FINANCE

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

Bitpanda Technology Solutions schließt eine Partnerschaft mit Onda Finance aus Brasilien und setzt damit erstmals einen Expansionsschritt in Lateinamerika.
/artikel/bitpanda-holt-mit-b2b-arm-ersten-kunden-in-suedamerika
Lukas Enzersdorfer-Konrad, Co-CEO von Bitpanda (c) Bitpanda
Lukas Enzersdorfer-Konrad, Co-CEO von Bitpanda (c) Bitpanda

In Europa kann Bitpanda mit seinem B2B-Arm Bitpanda Technology Solutions (BTS) bereits einige namhafte Kunden vorweisen. Darunter sind Großbanken wie Société Générale, Deutsche Bank oder Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien ebenso wie große FinTechs wie N26. Auch im arabischen Raum ist das Wiener Unicorn mit seinem Geschäftskunden-Zweig bereits seit einiger Zeit unterwegs – mit Kunden wie RAKBANK. Insgesamt bediene man über BTS aktuell über 30 Millionen Nutzer:innen weltweit, heißt es vom Unicorn.

Onda Finance aus Brasilien setzt auf Bitpanda Technology Solutions

Nun folgt erstmals eine Partnerschaft in Lateinamerika: Das auf internationale Zahlungen spezialisierte FinTech Onda Finance aus Brasilien nutzt nun die Bitpanda-Technologie für sein neues Kryptoangebot für Privat- und Unternehmenskunden. Onda will künftig auf Basis der Bitpanda-Lösung Handels-, Verwahr- und Liquiditätsdienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte anbieten. Dazu arbeitet man auch mit dem brasilianischen Krypto-Verband Abcripto zusammen.

Zunächst sollen nun Stablecoins und führende Kryptowährungen verfügbar gemacht werden, die Einführung erfolge Schrittweise, heißt es vom Wiener Unicorn. Dazu kommen optionale erweiterte Funktionen wie Staking, Swaps und Sparpläne. Die Liquiditätsbereitstellung erfolge dabei direkt über Bitpanda.

„Die Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten in Lateinamerika wächst rasant“

„Lateinamerika zählt zu den am schnellsten wachsenden Fintech-Märkten weltweit, und die Nachfrage nach Krypto-Assets steigt rasant. Dennoch bleibt der Zugang zu einfachen und sicheren Investmentlösungen aufgrund fragmentierter Infrastrukturen und eines unsicheren regulatorischen Umfelds bislang begrenzt“, heißt es von Bitpanda in einer Aussendung. Mittels eines einem „Bring Your Own Licence“ (BYOL)-Modells sorge man nun für ein Angebot bei Onda, das „vollständig im Einklang mit den geltenden regulatorischen Anforderungen“ stehe.

„Die Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten in Lateinamerika wächst rasant – und die lokalen Märkte sind bereit für Lösungen, die Innovation mit robusten regulatorischen Standards vereinen“, kommentiert Bitpanda-Co-CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad. Und Nildson Alves, Executive Co-Founder und CEO von Onda Finance, meint: „Wir bauen auf nachhaltiges Wachstum – und mit BTS profitieren wir von tiefgehender Infrastrukturkompetenz und globalen ‚Best Practices‘, maßgeschneidert für den lokalen Markt.“

Deine ungelesenen Artikel:
20.08.2026

Nach zehn Jahren in Wien: SuperCycle startet Franchisemodell für ganz Österreich

100 Mitarbeitende und mehr als 73.000 Kund:innenkonten kann sich das Indoorcycling-Unternehmen auf die Fahnen schreiben. Jetzt öffnet SuperCycle das Konzept für Franchisepartner:innen. Bald sollen neue Studios in ganz Österreich entstehen und die langjährige Nachfrage aus den Bundesländern bedienen.
/artikel/nach-zehn-jahren-in-wien-supercycle-startet-franchisemodell-fuer-ganz-oesterreich
20.08.2026

Nach zehn Jahren in Wien: SuperCycle startet Franchisemodell für ganz Österreich

100 Mitarbeitende und mehr als 73.000 Kund:innenkonten kann sich das Indoorcycling-Unternehmen auf die Fahnen schreiben. Jetzt öffnet SuperCycle das Konzept für Franchisepartner:innen. Bald sollen neue Studios in ganz Österreich entstehen und die langjährige Nachfrage aus den Bundesländern bedienen.
/artikel/nach-zehn-jahren-in-wien-supercycle-startet-franchisemodell-fuer-ganz-oesterreich
SuperCycle Gründerinnen Rhana Loudon und Olivia "Lilli" Hromatka © SuperCycle / Sigrid Mayer

Discokugel an der Decke, Spiegel an den Wänden und ein neonpinker Schriftzug, auf dem „SuperCycle“ zu lesen ist. Im Takt treten bis zu 40 Beinpaare auf den Bikes und lassen Herzfrequenzen in die Höhe schnellen.

Dieses Gefühl, das SuperCycle seit 2016 in seinen fünf Wiener Studios aufgebaut hat, soll jetzt über die Stadtgrenzen hinausfinden. Seit dem ersten Jahr erreichen Mitgründerin Olivia „Lilli“ Hromatka und ihre Co-Founderin Rhana Loudon laufend E-Mails aus anderen Städten, vor allem aus Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck. Jetzt reagiert das Unternehmen darauf: Mit einem Franchisemodell soll das Boutique-Cycling-Konzept österreichweit wachsen.

Was hinter dem Konzept steckt

© SuperCycle / Sigrid Mayer

SuperCycle ist ein Indoorcycling-Studio: Auf stationären Rädern fahren die Teilnehmenden im Gruppenkurs zur Musik, angeleitet von Instructor:innen, die Tempo, Widerstand und Choreografie vorgeben. Dabei setzen die Trainer:innen auf durchchoreografierte, HIIT(High-Intensity-Intervall-Training)-basierte Einheiten im abgedunkelten Raum, mit Lichtshow und Playlist als festem Bestandteil der Stunde.

Über 165 solcher Kurse laufen aktuell pro Woche in den Wiener Studios, aufgeteilt auf Formate wie Soft-, Sculpt- und Music-Rides. Die Gründerinnen Loudon und Hromatka haben SuperCycle über das letzte Jahrzehnt ohne Investor:innen aufgebaut.

Zehn Prozent Abgaben und 32.000 Euro Einstiegsgebühr

Konkrete Zahlen zum neuen Franchisemodell nennt Hromatka im brutkasten-Interview: Die monatlichen Gesamtgebühren sollen sollen bei rund zehn Prozent des Nettoumsatzes liegen, dazu kommt die Einstiegsgebühr von 32.000 Euro. Auf weitere Kosten bzw. genauere Zahlen wird im näheren Kennenlernen der Franchise PartnerInnen eingegangen, erklärt Hromatka. Denn wer ein Studio eröffnet, muss auch investieren: SuperCycle-Studios brauchen etwa eine eigene Lüftung sowie einen Raum-in-Raum, um die Musik in voller Lautstärke spielen zu können, ohne die Nachbarschaft zu stören.

Auch die Bikes schaffen sich Franchisenehmer:innen selbst an. Wie hoch die Gesamtinvestition ausfällt, hängt von Studiogröße und Standort ab. Wichtig seien in jedem „Fall Hands-on-Mentalität, Organisationstalent, die Liebe zu SuperCycle, und die Bereitschaft, regelmäßig vor Ort im Studio zu sein, um eine Community aufzubauen“, ergänzt die Co-Founderin.

Vier Landeshauptstädte zuerst

Die Expansion soll schrittweise erfolgen. „Ziel wäre Graz, ein bis zwei Studios, Linz, Salzburg, Innsbruck“, so Hromatka. Erst wenn die Partnerschaften in Österreich funktionieren, ist internationale Expansion geplant. „Ich bin ein großer Fan davon, sich realistische Ziele zu setzen“, erklärt die Co-Founderin weiter. Für jeden Standort gibt es laut eigenen Angaben bereits eine Gebietsanalyse, auf deren Basis ein Gebietsschutz vergeben wird, je nach Nachfrage auch mehrere Gebiete pro Stadt.

Rund 30 Interessent:innen, gezielte Auswahl

Bislang haben sich laut Hromatka rund 30 Interessent:innen gemeldet. Gesucht wird nicht in erster Linie Fitnessbranchen-Erfahrung, sondern Haltung: „Es geht nicht darum, dass jemand das aufbauen will, um einfach nur Geld zu machen“, sagt Hromatka. Wichtiger seien Hands-on-Mentalität, Organisationstalent, ein finanzielles Backup und die Bereitschaft, regelmäßig vor Ort im Studio zu sein.

Der Anspruch bleibt laut Hromatka derselbe wie beim Wiener Start: „Wir wollten weg von diesem langweiligen Sport.“ Wer einmal eine Sportart gefunden hat, die Freude macht, bleibt langfristig dabei. Genau dieses Gefühl soll das Franchisemodell nun nach ganz Österreich bringen.

© SuperCycle / Sigrid Mayer
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bitpanda holt mit B2B-Arm ersten Kunden in Südamerika