05.02.2024

Bitpanda hat nun einen weiteren Geschäftsführer

Philipp Bohrn ist bereits seit 2018 bei Bitpanda. Nun steigt er zum Geschäftsführer in der österreichischen GmbH auf.
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Philipp Bohrn (r.) mit Bitpanda Co-Founder Paul Klanschek | (c) Bitpanda
Philipp Bohrn (r.) mit Bitpanda Co-Founder Paul Klanschek | (c) Bitpanda

Gegenüber den Endkund:innen tritt er für gewöhnlich nicht in Erscheinung, im Hintergrund spielt er bei Bitpanda aber schon länger eine große Rolle: der Jurist Philipp Bohrn. Er ist bereits seit 2018 im Unternehmen und war zuletzt VP Regulatory Compliance, AML and Public Affairs. Nun stieg er zum Geschäftsführer in der österreichischen Bitpanda GmbH auf – neben Lukas Enzersdorfer-Konrad und Jonas Larsen.

Philipp Bohrn auch Geschäftsführer bei Bitpanda Financial Services

Die Gründer Eric Demuth und Paul Klanschek sind in der GmbH als Prokuristen eingetragen. Sie leiten die Bitpanda AG mit Sitz in der Schweiz, die als Holding über den Unternehmensteilen steht. Philipp Bohrn wiederum hat noch einen weiteren Geschäftsführer-Posten bei der Bitpanda Financial Services GmbH. Bei der Bitpanda Payments GmbH ist er Prokurist.

MiCAR-Lizenzierung als zentrale Aufgabe

Auf Anfrage von brutkasten heißt es von Bitpanda zu Bohrns Aufstieg zum Geschäftsführer: „Die Ernennung von Philipp Bohrn zum Geschäftsführer ist die Konsequenz aus der immensen Wichtigkeit, die wir der Lizenzierung und Regulierung unserer Aktivitäten und der Branche insgesamt beimessen. Insbesondere die MiCAR-Lizenzierung spielt für uns eine herausragende Rolle. Philipp wird als Geschäftsführer nach innen und außen, wie auch bisher schon, insbesondere gegenüber den Regulierungs- und Aufsichtsbehörden als Ansprechpartner dienen.“

Betonung von Regulatorik

Bitpanda versucht sich in seiner Kommunikation stark über das Thema Regulierung von der Konkurrenz abzusetzen. Mit den zahlreichen Lizenzen und der Betonung der Einhaltung sämtlicher Regelungen will man vor allem in der B2B-Schiene Bitpanda Technology Solutions überzeugen, die für das Wiener Unicorn immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dort konnte man neben Fintechs wie N26 mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien mittlerweile auch eine klassische Bank als Kunden gewinnen. Der Aufstieg von Philipp Bohrn könnte auch in diesem Zusammenhang zu verstehen sein.

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Context64.ai CEO & Founder Marko Lah (r.) mit COO Jan Bernasch (l.)

Das steirische Startup Context64.ai, gegründet von Marko Lah, hat sich auf die Bereitstellung horizontaler und industrieagnostischer KI-Infrastruktur spezialisiert. Erst Anfang des Jahres ging das Unternehmen mit der deutschen 3DSE Management Consultants GmbH eine strategische Allianz ein – brutkasten berichtete. Nun stellen die Grazer die technologische Plattform für die neue „Data2AI“-Produktlinie des deutschen Softwareentwicklers Emposo bereit.

Klare Rollenverteilung

Die Rollenverteilung bei der Kooperation ist klar: Context64 stellt die Plattform, Emposo baut daraus fertige Kundenlösungen. Emposo ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hays Holding. Während der Mutterkonzern Hays primär als weltweit agierender Personaldienstleister im Recruiting-Bereich bekannt ist, konzentriert sich Emposo als spezialisierter Lösungsanbieter auf IT- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Abwicklung von Werk- und Serviceverträgen. Nach einer einjährigen Pilotphase wurde die Zusammenarbeit mit dem Grazer Startup nun fest verankert.

Strukturierte Daten statt KI-Halluzinationen

Der Software-Stack von Context64.ai setzt beim sogenannten Kontextproblem herkömmlicher Sprachmodelle an. Über den „Data Context Hub“ werden verteilte Unternehmensdaten – darunter Anforderungen, Stücklisten und Qualitätsdaten – in einem Knowledge Graph miteinander vernetzt.

Die ergänzende Komponente „M4AI“ (Memory for AI) ermöglicht KI-Agenten den gezielten Zugriff auf dieses strukturierte Wissen. Dadurch navigieren die Agenten entlang der realen Unternehmensstruktur, anstatt isolierte Dokumente zu durchsuchen. Das soll Verarbeitungszeiten verkürzen, Fehlantworten (Halluzinationen) minimieren und den Ressourceneinsatz senken.

Pilotprojekt im Automobil-Sektor

Als ersten produktiven Anwendungsfall nennen die Unternehmen ein Projekt aus dem Automobil-Engineering, bei dem ausführbare Testfälle automatisiert aus Spezifikationen und Signaldaten erzeugt werden. Laut Aussendung führte der Einsatz der Software in dem langjährigen Kundenprogramm zu einer siebenfachen Produktivitätssteigerung gegenüber der zuvor wochenlangen manuellen Erstellung.

Context64.ai-Gründer Marko Lah sieht in dem Projekt ein übergeordnetes Muster für den Markt: „KI selbst wird zur Commodity – entscheidend ist, was darunter liegt: die saubere Vernetzung von Daten über Systemgrenzen hinweg, Präzision, effizienter Token-Einsatz.“, argumentiert er. „Die Domänenexperten sitzen bereits in den Unternehmen. Was fehlt, ist die Infrastruktur, dieses Wissen mit KI zu verbinden – die liefern wir als Plattform.“

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