24.10.2024
"DANKE DOMI"

Bitpanda hängt gigantischen Dominic Thiem am Stephansdom auf

Zum Abschied von Dominic Thiem von der großen Tennisbühne hat Bitpanda in Abstimmung mit Thiems Familie ein 100m2-Plakat am Stephansdom mit der Aufschrift "Danke Domi" präsentiert.
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Dominic Thiem, Bitpanda, Stephansdom
(c) Bitpanda - Dominic Thiem und Eric Demuth vor dem Stephansdom.

Der ehemalige Weltranglisten-Dritte Dominic Thiem konnte in seiner Karriere 17 Turniere für sich entscheiden. Als Höhepunkt gilt der Grand-Slam-Titel bei den US Open 2020. Nach seinem jüngst erklärtem Abschied aus der Tennis-Welt beim ATP-Turnier in Wien wurde dem Markenbotschafter von Bitpanda eine besondere Anerkennung zuteil.

Bitpanda sagt Danke

Für seine Verdienste für den heimischen Tennissport präsentierte der Wiener Krypto-Broker in einer aufsehenerregenden Marketing-Aktion ein 100m2 großes Plakat am Stephansdom mit der Aufschrift „Danke Domi“.

Mit einem Grand-Slam-Titel, einem ATP-Masters-1000-Titel, vier weiteren Grand-Slam-Finalteilnahmen und insgesamt 17 Turniersiegen im Laufe seiner Karriere zählt Thiem gemeinsam mit Thomas Muster als erfolgreichster Tennisspieler Österreichs aller Zeiten. Im Zuge einer schweren Handgelenksverletzung im Jahr 2021 beendet Thiem nun im Alter von 31 Jahren seine Karriere.

Erfolge trotz, Nadal, Federer und Djokovic

„US-Open-Sieger, mehrfacher Grand-Slam-Finalist, Weltranglisten-Dritter – und das in einer Zeit, als Tennis von den drei Großstars Nadal, Federer und Djokovic dominiert wurde. Da kann man nur den Hut davor ziehen und es zeigt auf, dass Domi auf und abseits des Platzes ein ganz besonderer Athlet und ein echtes Vorbild für den Sport ist“, sagt Bitpanda-Founder Eric Demuth. „Jetzt freue ich mich, dass Domi ein wenig mehr Zeit haben wird und ich das ein oder andere Tennismatch gegen ihn verlieren darf.“

Bitpanda mit Sport-Fokus

Seit Jänner ist Bitpanda Partner des FC Bayern München und hat seitdem seinen Sport-Fokus ausgeweitet. Im August wurde das Wiener Scaleup Sponsor des siebenfachen Champion-League-Siegers AC Milan.

Zudem wurde zuletzt Anfang September eine langfristige Partnerschaft mit der US-amerikanischen National Football League (NFL) beschlossen, die ihre Präsenz im DACH-Raum verstärken möchte – brutkasten berichtete. Bereits bei dieser Ankündigung wurde auch mitgeteilt, dass Bitpanda mehrere Medienkooperationen mit NFL-Sendern wie RTL, belN und DAZN abgeschlossen hat.

Thiem seit August dabei

Die Partnerschaft von Dominic Thiem und Bitpanda wurde im August dieses Jahres gestartet. Als Testimonial repräsentiert Dominic Thiem das Wiener Unternehmen sowohl in aktuellen wie zukünftigen Marketingkampagnen als auch auf verschiedenen Events.

„Es war eine unglaubliche Reise, die viel Energie gekostet hat, aber ich bin unglaublich stolz, mein sportliches Lebensziel mit einem Grand Slam Titel erreicht zu haben“, sagt Thiem zum Ende seiner Karriere. „Jetzt noch einmal dieses wunderschöne Siegerfoto in meiner Heimatstadt Wien am Stephansdom zu sehen, ist eine wirklich großartige und wunderbare Geste. Vielen Dank an Eric und sein gesamtes Team, das bedeutet mir wirklich viel.“

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Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
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Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

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