06.10.2020

Bitpanda Crypto Index: Mit einem Trade in mehrere Krypto-Assets investieren

Bitpanda hat den Bitpanda Crypto Index gelaunched, der mehrere Kryptowährungen in einem Finanzprodukt vereint. So soll dem Markt die Komplexität genommen werden.
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(c) Bitpanda

Welche Kryptowährung außer Bitcoin sollte man noch im Auge behalten, um das nächste Große Ding nicht zu verpassen? Genau diese Frage stellen sich viele Crypto-Investoren vor allem am Anfang ihrer Trading-Karriere. Kein Wunder, denn angesichts Coin-Wildwuchses der vergangenen Jahre ist es schwer, einen Überblick zu bekommen. Die in Wien ansässige Tradingplattform Bitpanda reagiert auf genau diese Nachfrage im Markt mit der Einführung des Bitpanda Crypto Index (BCI).

Wie der Bitpanda Crypto Index funktioniert

Was macht der Bitpanda Crypto Index? Simpel ausgedrückt ermöglicht er jedem, einfach, automatisiert und scheibchenweise in den Krypto-Markt zu investieren. Dies geschieht, indem es den Benutzern die Wahl zwischen drei verschiedenen Indexprodukten – dem BCI5, dem BCI10 und dem BCI25 – bietet, die automatisch in die Top 5, Top 10 oder Top 25 Kryptowährungen investieren, je nach deren Popularität, gemessen an Marktgröße und Liquidität. Das Ergebnis ist ein diversifiziertes Krypto-Portfolio und eine geringere Abhängigkeit von der Marktvolatilität, heißt es von Bitpanda.

Darüber hinaus passt der Index die Gewichtungen der Vermögenswerte in den Portfolios im Laufe der Zeit automatisch an, so dass die Benutzer nie das Gefühl haben, „die nächste große Sache“ zu verpassen, heißt es weiter. Diese monatlichen Anpassungen werden von MVIS Index Solutions, der Indexabteilung des führenden Vermögensverwalters VanEck, berechnet und überprüft. Da sich die Indizes wie jedes andere digitale Asset auf Bitpanda verhalten, können Benutzer alle Assets in ihren Index-Portfolios innerhalb von Sekunden kaufen, verkaufen oder tauschen.

Warum der Bitpanda Crypto Index staret

Wie eingangs erwähnt, hatte Bitpanda einen gewissen Bedarf im Markt erkannt: Es fehlten Finanzprodukte, die in weitere Teile des Crypto-Marktes anstatt in einzelne Crypto-Assets investieren. In diesem Kontext betont auch Eric Demuth, Co-Founder und CEO von Bitpanda, dass die Reduktion von Komplexität den Zugang zum Crypto-Markt erleichtert.

„Tatsächlich glauben wir, dass Investitionen in Krypto-Währungen nicht einfacher werden können als mit dieser Lösung“, sagt Demuth in Bezug auf das neue Produkt: „Abgesehen davon, dass Krypto-Investitionen nun supereinfach sind, helfen unsere Indizes dabei, ein diversifiziertes Portfolio von Vermögenswerten aufzubauen, indem sie den Markt als Ganzes verfolgen.“

Bitpanda mit größer Series A des Jahres

Der Start des Bitpanda Crypto Index erfolgt nur eine Woche, nachdem das Unternehmen Europas größte Serie-A-Investition des Jahres 2020 abgeschlossen und 52 Millionen Dollar in einer von Valar Ventures geführten Runde gesichert hat. Die groß angelegte Investition soll die Expansion von Bitpanda mit derzeit 1,3 Millionen Nutzern weltweit vorantreiben.

Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist zu 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

Die Bitpanda-Gründer im Video-Talk über die Series A

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A1 Group CEO Alejandro Plater und A1 Group CTO Alexander Kuchar | (c) A1 Group
A1 Group CEO Alejandro Plater und A1 Group CTO Alexander Kuchar | (c) A1 Group

„Als sich das Internet durchgesetzt hat, gab es ‚Greenfield-Unternehmen‘ wie Google, die keine Legacy hatten und etablierte Unternehmen wie Microsoft, die sich transformieren mussten. Jetzt sind wir in der gleichen Situation. Während OpenAI, Anthropic und Co. etwas komplett Neues aufbauen, müssen die bestehenden Player, wie etwa auch wir, die Transformation schaffen“, sagt Alejandro Plater, CEO der A1 Group, am Rande des A1 ICT Summit. Und er fügt an: „Microsoft ist diese Transformation damals sehr gut gelungen. Wir wollen wie Microsoft sein.“

ICT als entscheidender Wachstumsmarkt

Mehr noch als um die Herausforderungen, die KI innerhalb des Konzerns mit sich bringt, geht es für die Gruppe dabei darum, dem Markt zu liefern, was gebraucht wird. Das große Schlagwort lautet ICT mit umfassenden Cloud- und KI-basierten Angeboten für Unternehmen. Von 2021 auf 2025 wuchs der Gruppenumsatz in dem Bereich von 285 auf 573 Millionen Euro – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 19 Prozent. Was das mit dem KI-Boom zu tun hat, bringt Plater auf den Punkt: „Wir sind groß und haben die Möglichkeiten, schnell auf alle Entwicklungen zu reagieren. Viele Unternehmen sind klein und haben diese Möglichkeiten nicht. Das ist eine große Chance für uns.“

„Souveränität heißt für uns in erster Linie: Du hast die Wahl.“

Eine Rolle spielt dabei natürlich auch das aktuell große Thema Digitale Souveränität. „Souveränität heißt für uns in erster Linie: Du hast die Wahl. Es gibt mehrere Alternativen und du kannst entscheiden“, erklärt Alexander Kuchar, CTO der A1 Group. Das trifft vor allem auf den Cloud-Bereich zu, wo man mit der Tochter Exoscale ein eigenes Angebot mit Data-Centern an zahlreichen europäischen Standorten hat, gleichzeitig aber auch Angebote der US-Hyperscaler vertreibt. „Es kommt hier immer auf die konkreten Kundenbedürfnisse an, welche Variante die sinnvollste ist“, sagt der CTO.

In Sachen KI setzt A1 dagegen primär auf Open-Source-Modelle, also einen genuin souveränen Ansatz. Dass diese technologisch nicht mit den Frontier-LLMs der US-Giganten mithalten können, sieht Kuchar wenig problematisch. Die Entwicklung verlaufe verschoben, aber parallel. „Was die Frontier-Modelle heute können, werden die Open-Source-Modelle in kurzer Zeit können“, so der CTO. Entscheidend seien die tatsächlichen Bedürfnisse der Unternehmenskunden – und hier spiele etwa auch die Abwägung zwischen Performance und Kosten eine große Rolle. Die Wahl falle daher oft bewusst auf schwächere Modelle, die den spezifischen Zweck aber – günstiger – erfüllen.

Strategie: Leute vor Ort

CEO Plater sieht das Thema aus der Vogelperspektive: „Es geht nicht primär um die Technologie. Es geht um das Leadership in den Unternehmen.“ Entscheidend sei, wie die Technologie operativ ankomme und es gelinge, die ganze Organisation mitzunehmen. A1 setzt dabei auf Präsenz in seinen Märkten. „Es ist überraschend, wie unterschiedlich unsere Märkte sind. Wenn ein US-Player kommt, und den Unternehmen erklären will, wie sie ihr Business zu führen haben, wird das nicht funktionieren“, sagt Alexander Kuchar. Und Plater ergänzt: „Das ist unsere Strategie: Wir haben Leute vor Ort, die die Sprache sprechen. Wir haben Callcenter und Techniker, die zu einem kommen. Bei den Hyperscalern erreichst du niemanden.“

Dass die besagten Callcenter schon in absehbarer Zeit nicht mehr mit Menschen, sondern mit KI-Agenten besetzt sein werden, ist für den CEO gleichzeitig eine Selbstverständlichkeit: „Die KI passt sich sogar an den spezifischen Dialekt der Anrufenden an. Menschen können es damit nicht aufnehmen“, meint er. Und ob aber Kund:innen nicht dennoch mit echten Menschen sprechen wollen? „Man wird nicht erkennen, dass es eine KI ist“, so Plater, „bloß, wenn die Regulatorik vorschreibt, das schon bei Gesprächsbeginn kenntlich zu machen.“

Generell sei die Regulatorik auch etwas, das ihn beschäftige, sagt der CEO, konkret die Unterschiede zwischen den Ländern bzw. den Großregionen: „So viel ist klar: Die weniger regulierten bewegen sich schneller – im Positiven wie im Negativen – und die stärker regulierten bewegen sich langsamer – im Positiven wie im Negativen.“

„Je weniger Systeme, Tools und Prozesse man hat, desto einfacher ist es zu kontrollieren.“

Ein großes damit verbundenes Thema ist die Sicherheit. „Wir arbeiten mit mehreren Strategien daran, die Cyber-Security stetig zu verbessern“, sagt dazu Plater. Erstens versuche man etwa, wo es gehe, zu vereinfachen. „Je weniger Systeme, Tools und Prozesse man hat und je simpler alles ist, desto einfacher ist es zu kontrollieren.“ Zweitens habe man eigene Teams, die ständig die neuesten Entwicklungen im Auge behielten und solche, die konstant Angriffe auf das eigene System simulieren, um Lücken zu finden. Auch hier sieht der CEO eine große Chance für die A1 Group, die CTO Kuchar benennt: „Wir bieten hier maßgeschneiderte Lösungen für KMU.“

Und wie sieht es mit den zuletzt vielfach kolportierten globalen Bedrohungsszenarien durch KI aus, die bis zur befürchteten Auslöschung der Menschheit gehen? „Ich bin nicht sehr fatalistisch bei dem Thema“, sagt Plater. Man müsse solche Szenarien schon in Perspektive setzen. „Was sind die tatsächlichen Möglichkeiten, die so drastisch sein könnten? Das ist für mich eher Science Fiction. Aber wer weiß, vielleicht irre ich mich.“

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AI Summaries

Bitpanda Crypto Index: Mit einem Trade in mehrere Krypto-Assets investieren

  • Die in Wien ansässige Tradingplattform Bitpanda reagiert auf genau diese Nachfrage im Markt mit der Einführung des Bitpanda Crypto Index (BCI).
  • Simpel ausgedrückt ermöglicht er jedem, einfach, automatisiert und scheibchenweise in den Krypto-Markt zu investieren.
  • Dies geschieht, indem es den Benutzern die Wahl zwischen drei verschiedenen Indexprodukten – dem BCI5, dem BCI10 und dem BCI25 – bietet, die automatisch in die Top 5, Top 10 oder Top 25 Kryptowährungen investieren, je nach deren Popularität, gemessen an Marktgröße und Liquidität.
  • Das Ergebnis ist ein diversifiziertes Krypto-Portfolio und eine geringere Abhängigkeit von der Marktvolatilität, heißt es von Bitpanda.
  • Darüber hinaus passt der Index die Gewichtungen der Vermögenswerte in den Portfolios im Laufe der Zeit automatisch an, so dass die Benutzer nie das Gefühl haben, „die nächste große Sache“ zu verpassen, heißt es weiter.
  • Diese monatlichen Anpassungen werden von MVIS Index Solutions, der Indexabteilung des führenden Vermögensverwalters VanEck, berechnet und überprüft.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Bitpanda Crypto Index: Mit einem Trade in mehrere Krypto-Assets investieren

  • Die in Wien ansässige Tradingplattform Bitpanda reagiert auf genau diese Nachfrage im Markt mit der Einführung des Bitpanda Crypto Index (BCI).
  • Simpel ausgedrückt ermöglicht er jedem, einfach, automatisiert und scheibchenweise in den Krypto-Markt zu investieren.
  • Dies geschieht, indem es den Benutzern die Wahl zwischen drei verschiedenen Indexprodukten – dem BCI5, dem BCI10 und dem BCI25 – bietet, die automatisch in die Top 5, Top 10 oder Top 25 Kryptowährungen investieren, je nach deren Popularität, gemessen an Marktgröße und Liquidität.
  • Das Ergebnis ist ein diversifiziertes Krypto-Portfolio und eine geringere Abhängigkeit von der Marktvolatilität, heißt es von Bitpanda.
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  • Diese monatlichen Anpassungen werden von MVIS Index Solutions, der Indexabteilung des führenden Vermögensverwalters VanEck, berechnet und überprüft.

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Bitpanda Crypto Index: Mit einem Trade in mehrere Krypto-Assets investieren

  • Die in Wien ansässige Tradingplattform Bitpanda reagiert auf genau diese Nachfrage im Markt mit der Einführung des Bitpanda Crypto Index (BCI).
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  • Das Ergebnis ist ein diversifiziertes Krypto-Portfolio und eine geringere Abhängigkeit von der Marktvolatilität, heißt es von Bitpanda.
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