10.07.2019

Bitcoin-Kurs knackt die 13.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin-Kurs ist wieder über die Marke von 13.000 Dollar geklettert. Damit liegt der Wert der Digitalwährung allerdings noch unter dem bisherigen Jahreshoch und weiter unter dem Allzeit-Hoch von Dezember 2017.
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(c) facebook

Die Digitalwährung Bitcoin legt erneut einen Höhenflug hin: Nach dem Knacken der 12.000-Dollar-Marke überstieg der Wert der Digitalwährung am Mittwoch zu mittag auch die Marke von 13.000 Dollar. Die Marktkapitalisierung lag am 10. Juli um 13:27 laut CoinMarketCap bei gut 230 Milliarden Dollar.

+++Kommentar: „Bitcoin – Die FOMO ist zurück“+++

Dieser Wert liegt natürlich noch weit unter dem Preis von Dezember 2017, als der BTC-Kurs mit rund 20.000 Dollar seinen vorerst höchsten Wert erreichte. Der bisherige Höchstwert des Jahres ist hingegen in Grifweite: Ende Juni brachte es die Kryptowährung auf einen Wert von rund 13.400 Dollar (12.299,94 Euro), danach ging es mit dem Kurs wieder bergab. Der aktuelle Kursverlauf wirft  nun die Frage auf, wie es mit dem beliebtesten Coin der Spekulanten weiter geht.

(c) CoinMarketCap

Die folgende Tabelle von CoinMarketCap zeigt Preis, Marktkapitalisierung und Handelsvolumen der wichtigsten Kryptowährungen (Stand: 10.7.2019, 13:50).

Name Marktkapitalisierung Preis
Volumen (24 Std)
BTC
Bitcoin
$231,930,748,190 $13022.68 $26,630,704,846
ETH
Ethereum
$33,132,983,284 $310.12 $9,894,163,935
XRP
XRP
$16,817,394,480 $0.395084 $1,255,397,116
LTC
Litecoin
$7,481,911,874 $119.52 $3,735,724,509
BCH
Bitcoin Cash
$7,466,796,160 $417.52 $1,493,365,755
EOS
EOS
$5,407,813,164 $5.86 $2,203,519,006
BNB
Binance Coin
$4,609,942,941 $32.65 $210,342,780
USDT
Tether
$3,848,681,898 $1.00 $25,371,881,911
BSV
Bitcoin SV
$3,585,069,080 $200.79 $341,712,076
TRX
TRON
$2,244,393,286 $0.033658 $703,296,876
ADA
Cardano
$1,992,218,488 $0.076839 $101,761,523
XLM
Stellar
$1,944,319,196 $0.100090 $367,305,912
XMR
Monero
$1,731,361,331 $101.33 $117,588,287

Mehrere Faktoren beeinflussen Bitcoin-Kurs

Dabei sind es mehrere Faktoren, welche aktuell den BTC-Kurs beeinflussen. Im Juni war es etwa die angekündigte Einführung von Facebooks eigener „Global-Währung“ namens Libra, welche die Fantasie der Anleger beflügelte. Hinzu kam, dass Anleger angesichts schwächelnder Börsen nach Alternativen zu Aktien suchten – darunter Gold, oder eben auch Bitcoin.

Ende Juni ebenso wie jetzt ist es außerdem das sogenannte „Halving“, welches Anleger in Bezug auf den BTC-Kurs zuversichtlich stimmt. Unter dem für 2020 anvisierten Halving verstehen Experten die Halbierung der Bitcoin-Menge, die in einem bestimmten Zeitraum durch Mining neu geschaffen werden kann. Diese künstliche Angebotsverknappung soll Bitcoin-Inflation verhindern. In einem Bericht des Handelsblatt wird Analyst Salah-Eddine Bouhmidi vom Brokerhaus DailyFX zitiert, laut dem es bereits bei den vorherigen Halvings im Vorfeld zu einer Rally im BTC-Kurs kam.

Neues Startup in der Bitcoin-Szene

Mehrere Medien verwiesen außerdem auf einen Bericht von Bloomberg, laut dem Bitmain-Cofounder Wu Jihan ein neues Startup in der Krypto-Szene gegründet hat. Das neue Unternehmen namens Matrixport soll dabei ein One-Stop-Shop für diverse Handelsformen rund um Digitalwährungen sein. Mit Bitmain hat Wu Jihan ein Unternehmen gegründet, das seinen Sitz in China hat und Hardware für das Bitcoin-Mining herstellt. Wu Jihan selbst gilt Medienberichten zufolge als „milliardenschwerer Investor“. Mit seinem neuen Startup möchte Jihan dem Bloomberg-Bericht zufolge vom aktuellen Bullenmarkt profitieren, was wiederum auch bei anderern Investoren als positives Signal gewertet wird.

So oder so gilt: An einzelnen Faktoren ist nicht festzumachen, warum der BTC-Kurs steigt oder fällt, und die Schwankungen sind nach wie vor hoch. Wer also beim aktuellen Anstieg mitnaschen möchte, der sollte sich auf turbulente Zeiten gefasst machen – und muss eventuell damit rechnen, ähnlich viel Geld zu verlieren wie jene Menschen, die erst im Dezember 2017 eingestiegen sind.

Aktuell im Video-Talk: Bitpanda über den IEO und andere Themen


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Was seine Beteiligungen angeht, sieht der Investor und ehemalige Manager in Sachen Geschlechterverteilung ein klares Muster: „Ich habe in alles investiert: in rein männliche Teams natürlich viel mehr, aber auch rein weibliche und gemischte Teams. Am besten performen gemischte Teams aus meiner Erfahrung.“

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Den Vorteil gemischter Teams sieht Hansmann im Zusammenspiel unterschiedlicher Stärken: Es gebe „unterschiedliche Eigenschaften und Skills zwischen Frauen und Männern, und die Mischung macht’s aus“.

Als Beispiel nennt er den Markteintritt: „Ein reines Männerteam geht mit dem Produkt raus, wenn es fertig ist. Nach dem Motto ’das können wir mal rausschieben in den Markt, probieren wir mal, schauen wir mal, ob es ankommt.’ Beim reinen Frauenteam, da muss das Produkt perfekt sein. Und das dauert natürlich fünf Monate länger, bis die auf den Markt gehen, und damit vergeht Zeit.“ Für ihn gilt: „Das gemischte Team, wo sozusagen alle Stimmen zu Wort kommen, ist das Ideale.“

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