21.05.2021

Biome Diagnostics: Sechsstellige FFG-Förderung für Krebstherapie-Projekt

Das BioTech-Startup Biome Diagnostics erhält die Förderung für einen klinischen Test, der Wirkung und Nebenwirkung einer Krebsimmuntherapie vorhersagen soll.
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Biome Diagnostics: Barbara Sladek und Nikolaus Gasche
(c) Biome Diagnostics: Barbara Sladek und Nikolaus Gasche

Mit MyBioma bietet das BioTech-Startup von Barbara Sladek und Nikolaus Gasche bereits seit einigen Jahren eine Analyse des Darm-Mikrobioms als „Lifestyle-Produkt“ – der brutkasten berichtete. Vor Kurzem erfolgte die Umbenennung auf Biome Diagnostics mit der Zielsetzung, auch Produkte für den klinischen Bereich auf den Markt zu bringen. Das erste davon wird nun von der FFG mit einer sechsstelligen Summe gefördert.

Vorhersage von Wirkung und Nebenwirkung vor Krebs-Therapiebeginn

Dabei handelt es sich um einen diagnostischen Test für die klinische Routine. „Der Test, basierend auf einem einzigen Biomarker, soll es OnkologInnen erstmalig gestatten noch vor Therapiebeginn Wirkung und Nebenwirkung einer Krebsimmuntherapie vorherzusagen und mehr PatientInnen als bisher eine effektive und sichere Immuncheckpoint-Inhibitoren Therapie zu ermöglichen“, heißt es von Biome Diagnostics.

Es ist nicht das einzige, was in nächster Zeit vom Wiener Startup zu erwarten ist. Die möglichen Einsatzgebiete der Darm-Mikrobiom-Analyse sind weitreichend. „Das Darm-Mikrobiom – auch Darmflora genannt – ist  bekanntlich der Sitz des Immunsystems und spielt  eine entscheidende Rolle wie wir mit Erkrankungen umgehen und wie gesund wir sind“, erklärt Gründerin Sladek.

Biome Diagnostics vor CE-Zertifizierung

Derzeit nehme man an mehreren klinischen Studien teil, die sich auf Krebsprävention, -diagnostik und -therapie konzentrieren. „Dieses Jahr werden wir zwei große Studien im Bereich Krebs und Mikrobiom abschließen. Die dadurch erhobenen Mikrobiomdaten verwenden wir, um unsere Analyseplattform zu entwickeln“, so die Gründerin. Man verfüge mit der Software bereits über eine doppelte ISO-Zertifizierung, der Weg für eine CE-gekennzeichnete medizinische Software sei vorgegeben. Und Kapital will man sich nicht nur über die Forschungsförderung holen. „Wir planen Ende des Jahres eine weitere Finanzierungsrunde abzuschließen, um einen starken Produkt-Rollout für die medizinische Software zu ermöglichen“, sagt Sladek.

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(c) eologix-ping

Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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