24.03.2021

BEST: Bitpanda-Token durchbricht erstmals 1-Euro-Marke

Der Token des Krypto-Fintechs Bitpanda ist weiter auf Rekordjagd. Am Montag stieg der BEST-Kurs nun erstmals über die Marke von 1 Euro.
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die Bitpanda-Cofounder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth
Die Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth | © Bitpanda

Es geht weiter aufwärts für den Token des Wiener Krypto-Fintechs Bitpanda: Am Mittwochvormittag durchbrach der Kurs des Bitpanda Ecosystem Token (BEST) nun erstmals die Marke von 1 Euro und stieg bis auf 1,02 Euro.

Wie berichtet hatte die in der Vorwoche kommunizierte Finanzierungsrunde, die Bitpanda offiziell zum Unicorn machte, den Token bereits angetrieben und ihn auf ein vorläufiges Rekordhoch gehievt. In weiterer Folge ging es jedoch noch weiter nach oben. Am Dienstag stieg der BEST-Kurs dann erstmals über 0,99 Euro. Am Mittwoch folgte nun auch die runde Marke von 1,00 Euro.

Plus von über 500 Prozent seit Jahresbeginn

Zum Jahresgewechsel stand der Token noch deutlich tiefer bei 0,1676 Euro. Der Kurs ist seitdem also mittlerweile um über 500 Prozent gestiegen. Das heißt: Wer zu Jahresbeginn 1.000 Euro in den Bitpanda-Token investiert hat, darf sich aktuell über einen Gegenwert von 6.086 Euro in BEST freuen.

Auch Langfristanleger dürften damit an der Performance mittlerweile nichts mehr auszusetzen haben – im Gegensatz zu 2020, als sich der Token weitgehend im Bereich von unter 0,10 Euro bewegt hatte. Im November begann die Aufwärtsbewegung – und im neuen Jahr ging es dann massiv nach oben. Der Bitpanda-Token ist im August 2019 ausgegeben worden, das Unternehmen hatte damit fast 44 Mio. Euro eingenommen.

Bitpanda ist weiter Expansionskurs – für April ist der nächste große Schritt geplant: Mit der Möglichkeit, auf der Plattform in (Teil-)Aktien und ETFs investieren zu können, wird das Unternehmen zum vollwertigen Neobroker. Bereits seit Mai 2019 kann man über Bitpanda in die Edelmetalle wie Gold und Silber investieren.

Disclaimer: Dieser Text sowie die Hinweise und Informationen stellen keine Steuerberatung, Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Sie dienen lediglich der persönlichen Information. Es wird keine Empfehlung für eine bestimmte Anlagestrategie abgegeben. Die Inhalte von brutkasten.com richten sich ausschließlich an natürliche Personen.

Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Gruppenfoto von Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTECH und Eddie Myers, CEO TTTech Systems SE / (c) Nicky Webb
Gruppenfoto von Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTECH und Eddie Myers, CEO TTTech Systems SE / (c) Nicky Webb

Die Wiener High-Tech-Gruppe TTTech stellt sich neu auf. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 gründet das Unternehmen die TTTech Systems SE, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, in der die Geschäftsfelder Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastruktur gebündelt werden. Zur kritischen Infrastruktur zählt TTTech etwa Anwendungen in der Energieerzeugung. Laut Aussendung wachsen diese Märkte gerade in Nordamerika und Europa stark.

Das Portfolio der neuen Gesellschaft umfasst Komponenten, Produkte und komplette Plattformlösungen für sicherheitsrelevante Anwendungen. Zum Einsatz kommen sie nach Unternehmensangaben in Kommunikations- und Avionikarchitekturen von Verkehrsflugzeugen, militärischen Luftfahrzeugen, Advanced-Air-Mobility-Plattformen, Satelliten, Raumfahrzeugen und Trägerraketen. Technologien und Produkte von TTTech kommen unter anderem in der europäischen Trägerrakete Ariane 6 und bei der NASA-Mondmission Artemis II zum Einsatz.

Nächster Schritt nach NXP-Deal und Invest-AG-Einstieg

TTTech ordnet die Gründung als weiteren Schritt seiner langfristigen Wachstumsstrategie ein. Anfang 2025 hatte die Gruppe ihre Anteile an der von ihr mitbegründeten TTTech Auto an NXP verkauft und sich danach stärker auf ihre Kerngeschäfte konzentriert. Erst im August stieg zudem die Linzer Invest AG mit 11 Prozent bei TTTech ein (brutkasten berichtete).

Das Unternehmen verweist auf die weltweit steigende Nachfrage nach sicheren, resilienten und zunehmend autonomen Technologien. Gleichzeitig würden technologische Souveränität, Versorgungssicherheit und digitale Resilienz an Bedeutung gewinnen.

„Europa braucht in Bereichen wie Raumfahrt, Verteidigung, kritischer Infrastruktur und industrieller Automatisierung starke Technologieunternehmen mit langfristiger Perspektive. Mit der TTTech Systems SE schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Stärken gezielter einzusetzen und neue Wachstumschancen in internationalen Märkten zu nutzen“, wird Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTech, in der Aussendung zitiert.

Eddie Myers wird CEO

An der Spitze der TTTech Systems SE steht Eddie Myers. Er ist am 15. Juli zu TTTech gekommen und derzeit als CEO von TTTech North America tätig. Die Leitung der neuen Gesellschaft übernimmt er mit 1. Oktober zusätzlich. Myers soll laut Aussendung Branchenkenntnisse und Verbindungen in Nordamerika, einen Kernmarkt von TTTech, einbringen und die weltweite Marktpositionierung der Tochter vorantreiben.

Hauptsitz bleibt Wien

Sowohl TTTech als auch die TTTech Systems SE haben ihren Hauptsitz in Wien. Die Stadt soll auch künftig das Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe bleiben, ergänzt durch Engineering-Teams in Deutschland, Finnland, Serbien und Rumänien.

Für Kunden, Partner und Lieferanten ändert sich mit dem Übergang der Geschäftsbereiche laut TTTech nichts. Produkte, Dienstleistungen, laufende Projekte und Supportleistungen würden in gewohnter Form fortgeführt. Bestehende Verträge, Zertifizierungen und Geschäftsbeziehungen bleiben demnach gültig, ebenso die bisherigen Ansprechpartner und Prozesse.

„Gleichzeitig steht dieser Schritt für Kontinuität. Unsere Kunden und Partner können weiterhin auf die technologische Exzellenz und Verlässlichkeit vertrauen, für die TTTech seit Jahrzehnten steht“, so Kopetz.

Die TTTech Group beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.200 Mitarbeitende an zwölf Standorten in elf Ländern.

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