31.01.2019

Bespaced: „AirBnB“ für Kurzzeit-Locations nun auch in Wien aktiv

Bespaced ist eine deutsche Internetplattform, die Locations auf Zeit nach dem Modell von AirBnB vermittelt. Seit gestern ist die Buchungsplattform auch in Wien aktiv und bietet Kurzzeit-Locations für Business- und Networking-Events an.
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Bespaced, AirBnB, Tatiana Chapovalova
(c) Bespaced - Gründerin Tatiana Chapovalova bietet mit ihrer Plattform Bespaced Locations und Räume für Business- und Networking-Events an.

Das Buchungsportal Bespaced funktioniert im Prinzip wie das bekannte System von AirBnB: Inhaber von Galerien, Cafes, Werkstätten oder Büros stellen ihre Räume für Gruppenveranstaltungen zur Verfügung. Dies kann einerseits während ihrer eigenen Geschäftszeiten erfolgen, andererseits in Zeiten in denen die Locations nicht genutzt werden.

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Bespaced: „Von Unternehmen für Unternehmen“

Viele Unternehmen, Agenturen und Freelancer seien laut Tatiana Chapovalova, Gründerin der Plattform, kurzfristig auf der Suche nach ausgefallenen Locations für Veranstaltungen. „Über Bespaced können etwa eine Kochschule oder ein Yoga-Studio, die nur ein paar Stunden am Tag oder in der Woche zur Verfügung stehen, zum inspirierenden Raum für ein Geschäftstreffen oder ein Offsite-Meeting werden“, erklärt Chapovalova.

Bespaced
(c) Bespaced

Synergie zwischen Mieter und Vermieter

In Wien fehle gerade für Startups der Platz, um Business-Meetings oder Kreativtermine an außergewöhnlichen Orten abzuhalten, so Chapovalova. Zudem gehe es bei Bespaced auch um Synergieeffekte zwischen Vermieter und Mieter. Durch die offene Arbeitskultur würden nämlich auch die Vermieter von einem interdisziplinären Austausch profitieren. „Wir wollen keine anonyme Buchungsplattform sein. Die Gastgeber sind ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes. Auf das wunderschöne Wien freuen wir uns besonders, da die Stadt und ihre Bewohner unglaublich viel zu bieten haben.“

Bespaced
(c) Bespaced

15 Prozent Vermittlungsprovision

Bei Bespaced bestimmt der Anbieter den Preis für seine Location selbst. Zudem kann er entscheiden, ob seine Location stundenweise, halb- oder ganztags vermietet wird. Bespaced erhält bei der Buchung eine Vermittlungsprovision von 15 Prozent. Die Provision zahlt der buchende Gast. Die Zielgruppe der Plattform sind jedoch nicht nur in Wien ansässige Unternehmen oder Freelancer. Auch Business-Reisende möchte die Plattform mit ihrem „Smart-Hosting-Konzept“ verstärkt ansprechen.

Bespaced hat sich bereits in einigen europäischen Städten etabliert. Dazu zählen unter anderem Düsseldorf, Frankfurt, Amsterdam und Kopenhagen. Mit der Unterstützung der Wirtschaftsagentur Wien ist die Plattform nun auch  in Österreich verfügbar.

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(c) Paul Gruber - CEO Korbinian Kasinger (links) bei der Präsentation von Charge with Friends mit Lukas Skarabela (rechts) von Schachinger Logistik.

Mit „Charge with Friends“ hat kW-Solutions eine Plattform etabliert, die Logistikunternehmen miteinander vernetzen und die gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur für E-LKW ermöglichen soll. Erste E-LKW laden bereits über die Plattform an den Standorten anderer Transportunternehmen – mit Ersparnissen von bis zu netto 20 Cent pro Kilowattstunde, so der Claim. Mit Ende Juni sollen bereits rund zehn Standorte online sein, bis Ende des Jahres ist die Abdeckung von ganz Österreich geplant.

kW-Solutions: Ladepunkte mit Nachfrage aus der Logistik verbinden

Viele Unternehmen investieren in leistungsfähige Ladeinfrastruktur, die jedoch oftmals nicht ideal ausgelastet wird. Ein Problem, das Charge with Friends lösen soll. Die Plattform verbindet verfügbare Ladepunkte mit Nachfrage aus der Logistik und ermöglicht so die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur innerhalb der Branche zu Preisen von etwa 30–40 ct/kWh netto, liest es sich in der Aussendung.

Problem: Mangelnde Interoperabilität

Von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb vergingen nur wenige Wochen, wie man mitteilt: „Wir wollen die wichtigste Plattform für das Teilen von Depot-Ladeinfrastruktur innerhalb Österreichs, des DACH-Raums sowie Europa werden. Dafür laden wir alle Transportunternehmen mit E-Ladeinfrastruktur ein, Teil des Netzwerkes zu werden“, sagt kW-Solutions CEO Korbinian Kasinger, der im Vorjahr den Innovator of the Year gewonnen hat.

Der Ansatz: Jeder Depotstandort soll – unabhängig von der eingesetzten Infrastruktur oder Software – in das Netzwerk integriert werden können. „Solche Projekte scheitern oftmals an mangelnder Interoperabilität zwischen den Systemen. Mit dem von uns entwickelten Proxy können wir jedwedes Betriebssystem niederschwellig anbinden“, so Kasinger.

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