14.03.2024

Bernhard Hauser: „Wir hätten risikoreichere Entscheidungen treffen sollen.“

Interview. Der Startup-Veteran Bernhard Hauser hat ein neues Projekt: Waterglass - einen Micro-PE-Fonds. Mit brutkasten hat er über Erfolg und Misserfolg geredet und was er mit Waterglass erreichen möchte.
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Der umtriebige Grazer hat nun mit Waterglass einen Private-Equity-Fond ins Leben gerufen (c) Bernhard Hauser
Der umtriebige Grazer hat nun mit Waterglass einen Private-Equity-Fonds ins Leben gerufen (c) Bernhard Hauser

Der Steirer Bernhard Hauser legte zu Jahresbeginn unter dem Namen Waterglass einen „Private Equity Fonds“ auf. Mit diesem möchte Hauser sich anfangs auf Nischenstartups im B2B-SaaS-Bereich konzentrieren. Sein sogenannter Micro-PE-Fonds fokussiert sich dabei auf kleinere Investments bis 50.000 Euro. Diese möchte Bernhard Hauser dann mit Waterglass fortführen und skalieren.

Der Co-Founder von oratio und Gründer von Heylog tummelt sich nun schon seit über zehn Jahren in der österreichischen Startup-Szene. Mit brutkasten sprach Hauser über seine Unternehmungen, über die Lehren, welche er für sich aus den Ups und Downs ziehen konnte und wie er diese auf sein neues Projekt Waterglass anwenden möchte. Außerdem sprach er über seine Zeit bei Meta und warum er sich nicht vorstellen kann, langfristig als Angestellter zu arbeiten.


brutkasten: Wie kommt man auf die Idee einen Micro-PE-Fonds aufzulegen?

Bernhard Hauser: Tatsächlich gab es mehrere Einflussfaktoren. In den letzten Jahren habe ich einige unterschiedliche Stationen durchlaufen. Dabei haben sich viele Dinge einfach so ergeben, besonders zu Beginn. Für mich war es jetzt einfach an der Zeit, etwas zu ändern und neue Dinge auszuprobieren. Ich hatte sehr viele unterschiedliche Learnings in den letzten zehn Jahren. Einerseits wie der Markt funktioniert, wie man Technologien voranbringt und wie man Ideen auf den Markt bekommt. Andererseits hatte ich aber auch eigene Learnings, worin ich gut bin, worin nicht und welche Rahmenbedingungen es braucht, um am Ende des Tages gute und relevante Arbeit auf die Straße zu bringen.

Waterglass ist mein Versuch, besonders in der DACH-Region eine Geschichte zu erzählen, dass Startups nicht immer die nächsten Moonshots sein müssen.

Bernhard Hauser

Waterglass ist mein Versuch, besonders in der DACH-Region eine Geschichte zu erzählen, dass Startups nicht immer die nächsten Moonshots sein müssen. Diese sind zwar wichtig, aber die Realität ist auch, dass ein absoluter Großteil der Ideen da draußen keine Moonshots sind, keine Moonshots sein müssen und für sich selbst relevante Probleme lösen können. Diese Geschichten will ich finden, erzählen und ein Geschäftsmodell darum herum aufbauen. Das ist die maßgebliche Idee hinter Waterglass, die ich mit meinen persönlichen Erfahrungen aus den letzten Jahren verbinden möchte.

Die Assets können dabei von überall kommen, das macht keinen Unterschied. Es gibt eigene Marktplätze und Communities für solche Akquisen. Das Thema Micro-PE ist im ganzen zentraleuropäischem Raum allerdings noch nicht wirklich weit. Hier in Europa ist die Community noch sehr klein, global ist es aber ein riesiges Thema.

In welche Art von Unternehmen soll konkret investiert werden?

Es ist etwas sehr Interessantes passiert in den letzten Jahren: Die Entwicklung von digitalen Produkten hat sich sehr stark demokratisiert. Klar, nicht jeder Mensch da draußen kann programmieren und das nächste große Ding aus der Taufe heben. Dazu braucht es schon noch relevantes Wissen. Die Kosten, um digitale Produkte auf den Markt zu bringen, sind allerdings sehr stark gesunken. Man braucht nicht mehr massives Kapital upfront um beispielsweise große IT-Investitionen zu tätigen. Etwas überspitzt formuliert kann man in einem Wochenende einfach mal was raushauen.

Etwas überspitzt formuliert kann man in einem Wochenende einfach mal was raushauen.

Bernhard Hauser

Da setze ich aber noch nicht an, das ist dann noch zu früh (lacht). Meine Akquisen sind dann idealerweise schon ein bisschen weiter. Wo ich ansetze, ist nicht der Schritt von 0 auf 1, sondern von 1 auf 10. Das sind dann oft Entwickler:innen, die eine Idee umsetzen, ein bisschen Traction bekommen und dann an dem Punkt stehen, wo sie an eine Grenze kommen. Wo diese Menschen dann merken, sie müssten in Sales investieren oder ein Team aufbauen etc. Solche Leute haben dann nicht nur ein Projekt, sondern vielleicht drei, vier und möchten sich dann aber auf eins konzentrieren, was ihnen näher liegt. Das ist dann der Zeitpunkt, wo ich mit Waterglass ins Spiel komme.

Für mich ist es damit natürlich ganz wichtig, gute Beziehungen zu Entwickler:innen zu pflegen, die eben solche Projekte aufziehen. Sich früh bei relevanten Partner:innen zu positionieren, ist ein ganz zentrales Element von Waterglass.

Wo steht Waterglass denn momentan und wie sieht der Arbeitsalltag als Micro-PE-Fonds Manager aus?

Der Arbeitsalltag ist aktuell sehr stark von den Scoutings geprägt. Es geht wirklich sehr stark darum, relevante Acquisition-Targets zu finden. Man sollte sich beim Targeting aber auch Zeit lassen und sicher sein, eine gute Entscheidung zu treffen. Die ausgewählten Assets sind schließlich maßgeblich verantwortlich für die Performance des Fonds.

Am Anfang dreht es sich bei Waterglass natürlich um kleine Akquisitionen, schließlich bin ich selbst zu 100 Prozent mit meinem Geld investiert. Die ersten beiden Assets sollen sich so im Rahmen von rund 25.000 Euro bewegen. Generell stelle ich mir innerhalb des ersten Jahres mit Waterglass einen finanziellen Rahmen bei 50.000 Euro vor.

Hauser: „Ziel wäre es, im ersten Jahr drei Assets zusammen zu sammeln.“ (c) Bernhard Hauser

Jetzt geht es darum, die ersten kleinen Akquisitionen mit möglichst geringen Fixkosten zu machen, um dann über eine Schwelle zu kommen, um daraufhin weitere Akquisitionen quer zu finanzieren.

Aktuell bin ich gerade dabei, etwas in meinen Fonds rüber zu rollen, was ich selbst erstellt habe. Das ist zwar noch Pre-Revenue und ist streng genommen nicht ganz innerhalb des Akquisitionsprofils, aber es eignet sich gut als Venture Zero. Parallel dazu läuft aber schon die Suche nach dem ersten Akquise-Ziel.

Ziel wäre es, im ersten Jahr drei Assets zusammen zu sammeln. Danach ist das Ganze dann ziemlich opportunistisch. Wenn man merkt, es ist bei den ersten Akquisitionen vielleicht schon ein Goldnugget dabei, dann ist da auf jeden Fall der Fokus drauf.

Mit Blick auf die Zukunft: Wo soll es mit Waterglass hingehen?

Tatsächlich glaube ich, das kann ich jetzt schwer sagen. Insbesondere eine genaue Zahl kann ich momentan noch nicht nennen. Ich denke aber, ein gutes Ziel wäre es, im ersten Jahr auf einen MRR (monatlich wiederkehrenden Umsatz) von 5.000 bis 10.000 Euro zu kommen. Das ist ein hohes Ziel, aber ich denke, das wäre realistisch.

Ganz grundsätzlich möchte ich aber meine Erfahrungen beisteuern und so Projekte weiterbringen. Ich bin eine harte Schule durchlaufen. Das erste große Ding, oratio vor genau acht Jahren, war eigentlich genau am Zahn der Zeit. Wir haben damals über WhatsApp Unternehmen eine Möglichkeit geboten, direkt mit den Enduser:innen in Kontakt zu treten. Wir waren damals an dem Thema dran, wo es richtig groß wurde. Messaging war wirklich the next big thing. Ganz so kam es dann nicht, aber es war richtig spannend, an dem Thema zu arbeiten. Zu dem Zeitpunkt sind Kund:innen zu uns gekommen und wollten unbedingt mit uns zusammenarbeiten.

Wir hätten risikoreichere Entscheidungen treffen sollen.

Bernhard Hauser

Da haben wir viel gelernt, im Guten wie im Schlechten. Wir mussten dann perspektivisch überlegen, wie wir unser Produkt bauen wollen. Damals hätten wir größere und risikoreichere Entscheidungen treffen sollen. Mein Learning war ganz klar, auch unbeliebte Entscheidungen zu treffen und auch durchzuführen. Wir hätten damals sehr viel restriktiver das Team reduzieren sollen, um die Kosten zu senken.

Aber wir waren natürlich als Team so eingeschweißt, dass es schwierig war, Leuten zu sagen, dass sie gehen müssen. Im Nachhinein hätten wir das aber tun sollen.

So haben wir oratio dann einfach auslaufen lassen. Das hat an und für sich auch ganz gut funktioniert und das Projekt hat die Basis unserer Karriere gelegt. So konnte ich knapp ein Jahr später bei Meta, beziehungsweise damals noch „Facebook“ andocken und mitarbeiten.


Im Interview mit brutkasten verriet Bernhard Hauser außerdem Insights aus seiner Zeit bei Meta (damals Facebook) und wie er mit dem Aus seines ersten großen Projekts oratio umgegangen ist.

Der zweite Teil des Interviews erscheint am morgigen Freitag bei brutkasten.

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TikTok
Mit „Sell Across Europe" sollen heimische KMU künftig EU-weit verkaufen können | (c) AdobeStock

Nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und Großbritannien folgt die nächste Ausbaustufe: Am 15. Juni geht TikTok Shop in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Polen live. Bemerkenswert: In den Vorab-Berichten internationaler E-Commerce-Medien tauchte Österreich bislang gar nicht auf – die Branche hatte primär Polen, Benelux und Skandinavien als nächste Märkte erwartet.

Laut TikTok nutzen über 2,7 Millionen Menschen in Österreich die Plattform monatlich. Sie sollen künftig direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping-Formate und einen eigenen Shop-Tab einkaufen können, ohne TikTok zu verlassen. Für österreichische Unternehmen öffnet sich die Registrierung bereits zwei Wochen früher, am 1. Juni.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne?

„Wir expandieren schrittweise. Dieses Jahr ist der richtige Zeitpunkt für Österreich“, erklärt Ningxin Wu, die TikTok Shop in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verantwortet. Man wolle „Learnings aus Deutschland, Italien und anderen Märkten direkt einsetzen“.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne? Wu nennt drei Punkte: digital affine Kund:innen, eine Vorliebe für lokale und hochwertige Produkte – ein Muster, das man auch in Deutschland beobachtet habe – und Live-Shopping bzw. -Selling, das in dieser Form bisher keinen breiten Player in Österreich habe.

Ein österreichisches Scaleup als Anker

Zum Start setzt TikTok auf ein Einladungsmodell. Als einziger österreichischer Launch-Partner ist das Wiener Scaleup Neoh unter den ersten Marken – bekannt für zuckerreduzierte Riegel und Süßwaren-Innovationen. Das 2016 gegründete Unternehmen hat seine Discovery-E-Commerce-Strategie zuvor bereits in Deutschland erfolgreich erprobt.

„TikTok Shop ist für uns mehr als ein neuer Kanal – es ist eine andere Art zu verkaufen“, sagt Lisa Krapinger-Rüther, SVP Digital bei Neoh. „Das Einkaufserlebnis entsteht direkt im Content, organisch und authentisch. Wir haben in Deutschland gesehen, wie gut das funktioniert: Produkte, die sich über echte Community-Empfehlungen verkaufen, ohne sich wie klassische Werbung anzufühlen.“

Neben Neoh werden zum Start unter anderem deutsche Marken wie Hitschies, Judith Williams, More Nutrition und Svenja Walberg auf dem österreichischen Markt verfügbar sein. Der Roll-out ist schrittweise geplant, User:innen sollen mehr und mehr Marken und Produkte finden können.

„Sell Across Europe“: Die Chance für heimische KMU

Strategisch relevant für die heimische Startup- und KMU-Landschaft dürfte vor allem die Funktion „Sell Across Europe“ werden, die kurz nach dem Launch freigeschaltet wird: Mit einer einzigen Registrierung können Händler:innen in alle EU-Märkte verkaufen, in denen TikTok Shop verfügbar ist. Produktbeschreibungen lassen sich pro Markt lokalisieren, der Versand erfolgt direkt oder über TikTok-Logistikpartner.

„Österreichische Mittelständler haben durch TikTok Shop jetzt eine Plattform, ihre Produkte europaweit zu verkaufen“, sagt Wu. Lokale Produkte – sie nennt Ski-Sportartikel und Delikatessen – seien bisher häufig nur im Inland entdeckbar gewesen.

Eine Größenordnung liefert Christian Blum, Communications Lead bei TikTok Shop: Nach einem Jahr TikTok Shop in Deutschland habe man laut NielsenIQ 15 Prozent Penetration bei den Online-Shopper:innen erreicht. EU-weit – ohne UK – verzeichne man laut Unternehmensangaben dreistelliges Wachstum beim täglichen Umsatzvolumen seit dem Launch, mit über 100.000 lokalen Verkäufer:innen.

Die Temu-Frage: Wie grenzt man sich ab?

Während TikTok Shop wirbt, geraten Plattformen wie Temu und Shein wegen Billigimporten und Produktsicherheit zunehmend unter Druck. Wie grenzt sich TikTok ab? Wu verweist auf “Discovery-E-Commerce” als neue Art des Online-Shoppings, das vorläufige Einladungsmodell und generell eine strenge Listing Policy auf TikTok Shop, die EU-Compliance-Anforderungen wie der seit Dezember 2024 geltenden General Product Safety Regulation (GPSR) entsprechen müsse.

Konkrete Zahl: Laut TikTok seien 2025 weltweit 700 Millionen Produkte präventiv geblockt worden, bevor sie überhaupt gelistet werden konnten. Zusätzlich verifiziere man Identität, Mehrwertsteuernummer und Bankdaten der Händler:innen; neue Verkäufer:innen durchlaufen eine Probezeit.

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