04.12.2020

Beetle ForTech: NÖ-Startup mit Lösung gegen illegalen Holzhandel

Das Tullner Startup Beetle ForTech entwickelt Technologien, die die nahtlose Rückverfolgung von Rundholz bis zurück zum Ort der Fällung ermöglichen.
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Beetle ForTech: vlnr. Matthias Sammer, Anh Nguyen, Sebastian Vogler, Koimè Kouacou
(c) Beetle ForTech: vlnr. Matthias Sammer, Anh Nguyen, Sebastian Vogler, Koimè Kouacou

„Holz hat als Werkstoff riesiges Zukunftspotential – von feinster Kleidung bis hin zu ökologisch sinnvollen Hochhäusern lässt sich alles daraus herstellen. Für wachsende Rohstoffnachfrage muss aber nachhaltige Waldbewirtschaftung und legale Herkunft weltweit sichergestellt werden können, und dafür entwickeln wir die Lösung“, erklärt Sebastian Vogler, Gründer des Tullner Startups Beetle ForTech.

Bislang keine ganzheitliche Lösung gegen illegalen Holzhandel

Tatsächlich sind Holzproduktions- und Holzhandelsunternehmen durch internationale Regelwerke dazu verpflichtet, die Herkunft ihrer Rohstoffe nachzuweisen. Diese Rückverfolgung von der Holzproduktion bis zurück zum einzelnen Baumstamm zu gewährleisten, ist in den letzten Jahren für die heimische Industrie noch wichtiger geworden. Dennoch ist der illegale Holzhandel keineswegs vorbei. Und bis dato existiert kein ganzheitlicher Lösungsansatz, der auf globaler Ebene Informationssicherheit, Herkunft, Legalität und Transparenz garantiert.

Das will Beetle ForTech ändern. Das Startup entwickelt Technologien, die eine nahtlose Rückverfolgung von Rundholz bis zurück zum Ort der Fällung ermöglichen. Das Ergebnis ist eine vollständige und transparente Lieferkette. Damit soll illegales Holz endgültig aus dem Markt gedrängt werden. Konkret realisiert das Unternehmen dies in vier ineinandergreifenden Teilprojekten, darunter eine Holzcodierung und ein satellitengestützes Waldbeobachtungssystem.

Beetle ForTech: Großer Nutzen auch für Heimatbundesland

Dabei sieht der niederösterreichische Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger im Rahmen einer virtuellen Betriebsbesichtigung auch direkten Nutzen für das eigene Bundesland: „Eine vollständige und transparente Lieferkette ist für unsere regionalen Holzproduzenten und -händler wesentlich, um die Qualität ihrer Produkte dokumentieren zu können“.

Beetle ForTech ist seit dem Frühjahr 2020 im niederösterreichischen Technologie-Inkubator accent in Betreuung. „accent hilft uns dabei durch die intensive Betreuung beim Ausbau unseres Netzwerks, der Weiterent-wicklung unseres Geschäftsmodells und in vielen anderen Bereichen“, meint Gründer Vogler. „Wir sehen im Startup-Bereich einen starken Trend in Richtung Nachhaltigkeit. Beetle ForTech ist ein wunderbares Beispiel für die Kombination von hohem Marktpotential mit einem wichtigen gesellschaftlichen Nutzen“, kommentiert accent-Geschäftsführer Michael Moll.

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(c) whataventure
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„Unternehmen, die heute rekalibrieren statt pausieren, bauen sich einen Vorsprung auf, den andere in drei Jahren nicht mehr aufholen können.“ – mit diesen Worten ordnet Stefan Peintner, CEO von whataventure, die aktuelle Marktlage im Corporate Venturing ein. Die neue Studie „The state of new business building 2026“, für die 50 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche aus dem DACH-Raum befragt wurden, zeichnet ein Bild der Konsolidierung. Restrukturierungen, strategische Kurswechsel und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Druck auf Innovationsabteilungen massiv erhöht und bei vielen Unternehmen zu Budgetkürzungen geführt.

Kapitalintensive Instrumente besonders von Kürzungen betroffen

Die finanzielle Zurückhaltung der Unternehmen trifft vor allem die kapitalintensiven Instrumente im Corporate Venturing. Laut der Studie berichten 40 Prozent der Befragten im Bereich Venture Acquisitions über verringerte Mittel im vergangenen Jahr. Im Corporate Venture Building (CVB) verzeichnen 39 Prozent Budgetrückgänge, im Corporate Venture Capital (CVC) sind es 26 Prozent. Venture Clienting zeigt sich in diesem Umfeld resilienter: Hier vermelden nur 17 Prozent der betroffenen Befragten finanzielle Einschnitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Erfolgsbewertung der verschiedenen Instrumente wider. Entsprechend bewerten 81 Prozent der Befragten aus CVC-Units und 74 Prozent jener im Venture Clienting diese Instrumente als zumindest „eher erfolgreich“, während Corporate Venture Building mit 62 Prozent etwas schwächer abschneidet.

Strategie-Kopplung als Überlebenskriterium

Eine zentrale Erkenntnis der Studienautor:innen ist, dass die Phase der „breiten Exploration“ vorbei ist – das war bereits in der Studie vergangenes Jahr deutlich herausgekommen, wie brutkasten berichtete. Inzwischen werde die klare Kopplung an die Unternehmensstrategie zum Überlebenskriterium. Die erhobenen Daten untermauern diese These: 77 Prozent der nach eigener Einschätzung erfolgreichen New Business Building Units leiten ihre Themen direkt aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ab. Bei den weniger erfolgreichen Initiativen tun dies nur 18 Prozent.

Für Einheiten, die ihre Aktivitäten als weniger erfolgreich einstufen, kristallisieren sich drei Kernprobleme heraus: 64 Prozent kämpfen mit dem Governance-Modell, 55 Prozent mit fehlendem Top-Management-Commitment und weitere 55 Prozent bemängeln eine unklare strategische Ausrichtung. Wer diese strategische Verbindung hingegen konsequent herstellt, treffe bessere Entscheidungen bei der Wahl der Instrumente und riskiere nicht den Verlust des internen Mandats, so die Schlussfolgerung in der Studie.

Mit externer Hilfe „mehr mit weniger“ erreichen

Um den gestiegenen Erwartungen bei gleichzeitig sinkenden Budgets gerecht zu werden, müssen Teams schlanker und zielgerichteter agieren. Unternehmen berichten der Studie zufolge von schnellerer Entscheidungsfindung und höherer Resilienz, wenn sie in kleinen Teams arbeiten und externe Partner gezielt einbinden. Diese Praxis nimmt spürbar zu: Die Nutzung externer Unterstützung im Corporate Venture Building stieg von 41 Prozent im Jahr 2025 auf 59 Prozent im Jahr 2026 an.

Optimismus trotz „Venture-Building-Winter“

Trotz der angespannten Ressourcenlage ist die Stimmung unter den Innovationsverantwortlichen keineswegs pessimistisch. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass New Business Building in den nächsten fünf Jahren wesentlich zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Unternehmen beitragen wird.

Dass antizyklisches Handeln in dieser Phase ein Vorteil sein kann, unterstreicht Axel Deniz, CEO der Venture-Building-Unit Bosch Business Innovations, der in der Studie zitiert wird: „In Europa und den USA sehen wir einen Venture-Building-Winter, aber Bosch Business Innovations verdoppelt seine Einsätze – und das ist ziemlich außergewöhnlich.“ Die Konsequenz für Verantwortliche im DACH-Raum ist laut whataventure deutlich: Wer seine Aktivitäten jetzt schärft und liefert, baut Vorsprung auf; wer die Druckphase lediglich aussitzt, riskiert Budget und Mandat.

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Beetle ForTech: NÖ-Startup mit Lösung gegen illegalen Holzhandel

  • Der illegale Holzhandel ist keineswegs vorbei.
  • Und bis dato existiert kein ganzheitlicher Lösungsansatz, der auf globaler Ebene Informationssicherheit, Herkunft, Legalität und Transparenz garantiert.
  • Das Startup Beetle ForTech aus Tulln entwickelt Technologien, die eine nahtlose Rückverfolgung von Rundholz bis zurück zum Ort der Fällung ermöglichen.
  • Das Ergebnis ist eine vollständige und transparente Lieferkette.
  • Damit soll illegales Holz endgültig aus dem Markt gedrängt werden.

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  • Der illegale Holzhandel ist keineswegs vorbei.
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