12.05.2026
ENERGIE

Batteriespeicher: Wiener Grünstrom-Unternehmen Enery startet Partnerschaft mit A1

Der Telekommunikationskonzern A1 und das Energieunternehmen Enery haben eine Kooperation verkündet. Ein neues, integriertes Vermarktungsmodell soll den Betrieb von Batteriespeichersystemen (BESS) für Industrie und Projektentwickler in Österreich vereinfachen und die Wertschöpfung maximieren.
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Richard König & Martin Resel (v.l.) © A1

Um das volle Erlöspotenzial von Batteriespeichern auszuschöpfen, sei die gleichzeitige Teilnahme an verschiedenen Energiemärkten entscheidend, meint man bei A1 und dem Wiener Grünstrom-Unternehmen Enery. Die beide gaben dehr nun eine strategische Kooperation bekannt, um diese komplexe Multi-Market-Bewirtschaftung über einen zentralen Ansprechpartner zu ermöglichen. Das gemeinsame Angebot reicht vom kurzfristigen Stromhandel bis hin zur Netzstabilität und der gezielten Steuerung des Eigenverbrauchs zur Kostenoptimierung.

Arbeitsteilung zwischen KI-Trading und Infrastruktur

Die Partner setzen auf eine klare Rollenverteilung. Enery übernimmt mit KI-basierten Algorithmen die Vermarktung im Day-Ahead- und Intraday-Handel. A1 stellt die technische Anbindung, die Asset-Bündelung sowie den sicheren Zugang zu den Regelenergiemärkten bereit.

Laut A1-Vizechef Martin Resel schaffe man ein Angebot, das Speichernutzung wirtschaftlich mache, „ohne dass Unternehmen selbst Trading-Expertise aufbauen müssen“. Enery-CEO Richard König sieht den Schlüssel für Investitionen in Speicherkapazitäten darin, die „Multi-Market-Bewirtschaftung in einem Setup zusammenzuführen“.

Neue Erlösquellen und weniger Abregelung

Von dem Setup sollen primär Projektentwickler sowie Industriebetriebe profitieren, die den gesamten „Revenue Stack“ ihrer Anlagen abdecken und Speicherkapazitäten monetarisieren wollen.

Ein positiver Nebeneffekt laut A1 und Enery: Das Energiesystem profitiere durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage von einer geringeren Abregelung erneuerbarer Energien und mehr Netzstabilität – das sei ein zentraler Baustein für Österreichs Transformation zu einem CO2-armen Energiesystem.

Expansionskurs bei Enery

Der Independent Power Producer (IPP) Enery zählt mit einer Projektpipeline von knapp zehn Gigawatt in Zentral- und Osteuropa zu den größeren Playern im Grünstrom-Bereich. Im brutkasten fiel das Unternehmen bereits durch starke Wachstumsinitiativen auf, wie etwa einem neunstelligen Investment-Deal mit RP Global und der Drei-Meere-Initiative oder der Übernahme des tschechischen Solarpark-Betreibers Energy 21.

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17.06.2026

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Der kürzlich veröffentlichte 4. Länderbericht zur Digitalen Dekade der Europäischen Union zeigt Österreichs Fortschritte bei der digitalen Transformation. Besonders stark schneidet die Republik bei digitalen Verwaltungsservices ab: Im eGovernment Benchmark 2026 erreicht Österreich mit 85,5 Punkten Platz sechs unter den EU-Mitgliedstaaten und liegt damit über dem EU-Schnitt von 76,6 Punkten.

Ziel Top 3

Weitere Stärken zeigt der Bericht bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Services, den digitalen Grundkompetenzen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen sowie bei der Quantentechnologie.

„Wir nähern uns unserem Ziel, unter die Top 3 in der EU zu kommen. Der EU-Länderbericht zeigt klar: Österreichs digitale Transformation nimmt stetig an Tempo zu. Platz 6 im eGovernment Benchmark und Platz 1 bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsservices bestätigen den eingeschlagenen Weg. Unsere Anstrengungen rund um die ID Austria, digitale Kompetenzen und Public AI zeigen Wirkung. Das Motto lautet: digitale Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher, schneller und alltagstauglicher werden“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Verbesserung digitaler Grundkompetenzen

Österreich erreicht im europäischen Vergleich Platz 1 bei der Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsleistungen auf Mobilgeräten – gemeinsam mit Luxemburg und Malta. Grundlage dafür sei ein starkes eID-Ökosystem. Die Weiterentwicklung und breitere Nutzung der ID Austria trügen dazu bei, digitale Amtswege einfacher und mobil besser nutzbar zu machen, heißt es.

Auch bei den digitalen Grundkompetenzen verbessert sich Österreich weiter und steigt von Platz 8 auf Platz 7 im europäischen Vergleich. 69,8 Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über zumindest grundlegende digitale Fähigkeiten. Damit liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 60,4 Prozent. Frauen liegen in Österreich mit 70,75 Prozent vor Männern mit 68,79 Prozent und damit entgegen dem EU-Trend.

KI-Nutzung steigt

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen. Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil der österreichischen Unternehmen, die KI einsetzen, von 10,79 Prozent auf 29,95 Prozent gestiegen. Österreich liegt damit im DESI 2026 (Anm.: Index für digitale Wirtschaft der EU) auf Platz 7 von 27 Mitgliedstaaten – der EU-Schnitt beträgt 19,95 Prozent. Bei Großunternehmen nutzen bereits 68,26 Prozent KI. Auch bei der erstmals erhobenen KI-Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger liegt Österreich mit 39,42 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 32,66 Prozent.

Der Bericht hebt auch Österreichs starke Position in der Quantentechnologie hervor. Österreich gilt insbesondere rund um Wien und Innsbruck als europäischer Vorreiter in der Quantenforschung. Die Initiative Quantum Austria wird mit 107 Millionen Euro aus der Recovery and Resilience Facility finanziert und stärke damit gezielt Forschung, Technologieentwicklung und Standortkompetenz.

Auch Aufholbedarf

Neben den Verbesserungen zeigt der Bericht gleichzeitig weiteren Aufholbedarf, insbesondere beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, der Nutzung von Cloud- und Datenanalyse-Lösungen durch Unternehmen sowie der Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

„Der Bericht ist Rückenwind und Arbeitsauftrag zugleich. Österreich ist in vielen Bereichen stark unterwegs, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Gerade bei Glasfaser, Cloud, Datenmanagement und KMU-Digitalisierung müssen wir schneller werden“, betont Pröll abschließend.


Hintergrund: Digitale Dekade der EU

Mit der Digitalen Dekade hat sich die Europäische Union ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau digitaler Kompetenzen, moderne digitale Infrastrukturen, leistungsfähige digitale Verwaltungsservices, digitale Identitäten sowie die Stärkung der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Länderbericht bewertet jährlich die Fortschritte der Mitgliedstaaten anhand definierter Ziele und Indikatoren.

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