Mit Rotable, Avasa AI, Histor.IAR, Detectolabs und einem noch namenlosen Projekt von Michael Krautsieder ziehen fünf spannende Early Stage Startups bei The Ventury ein.
In fünf Monaten die eigene Startup-Idee vom Prototypen zum Product-Market-Fit bringen – das ist das Konzept des Elevate-Programms von The Ventury. Die Gründer überprüfen hier ihre Business-Idee auf Umsetzbarkeit, bekommen die erste Traction und begeben sich auf die Suche nach Kunden und Investoren.
Dabei bekommen sie Unterstützung von den hausinternen Experten und können das Netzwerk von The Ventury nutzen. Zusätzlich gibt es ein kleines Funding, mit dem vor allem ausländische Teilnehmer des Batches einen Teil ihrer Kosten abdecken können. In fünf Bootcamps werden sie außerdem mit essentiellem Founder Know-how ausgestattet.
Die Teilnehmer des The Ventury-Batches
Die Teilnehmer des Batch 5 wurden vergangene Woche bei einem Networking-Breakfast der heimischen Startup-Community vorgestellt. Aus Österreich ist unter anderem dieses Mal das Startup Rotable mit an Bord, welches eine Software zur Verbesserung von Job-Rotationen in Spitälern bietet; derzeit arbeitet man an einem PoC. Das Startup Avasa AI aus London wiederum hat es sich zum Ziel gesetzt, die Suche nach Immobilien für Mieter angenehmer zu machen – was ein recht ambitioniertes Ziel für einen hart umkämpften Markt ist.
Detectolabs aus Russland wiederum planen nichts Geringeres, als ein „Google Analytics für Offline-Businesses“. Erste Pilotprojekte in Russland gibt es bereits, über Wien soll nun auch der europäische Markt anvisiert werden. Ein gänzlich anderes Ziel verfolgt das Startup Histor.IAR aus Tunesien: Hier werden Touristen über VR- und AR-Anwendungen die historischen Hintergründe einer Stadt vermittelt.
Noch namenlos ist schließlich das Projekt von Michael Krautsieder: Der Österreicher arbeitet an einer Software, die das Songwriting vereinfachen soll. Krautsieder, der selbst Musiktheoretiker und Developer in Personalunion ist, hat mit dem „Chord Progression Generator“ bereits eine erste App zu diesem Thema veröffentlicht. Das Freemium-Produkt hat derzeit 10.000 monatlich aktive Nutzer, bzw. rund 1.000 aktive zahlende Premium-Nutzer.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.
fluctus mit End-to-End
„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.
Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.
„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“
Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.
Wettbewerb steigern
„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“
Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.
„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“
Zielgruppen von fluctus
Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.
Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.
Hürden überwunden
Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“
Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.
Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt
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In fünf Minuten die eigene Startup-Idee vom Prototypen zum Product-Market-Fit bringen – das ist das Konzept des Elevate-Programms von The Ventury.
Die Gründer überprüfen hier ihre Business-Idee auf Umsetzbarkeit, bekommen die erste Traction und begeben sich auf die Suche nach Kunden und Investoren.
Die Teilnehmer des Batch 5 wurden vergangene Woche bei einem Networking-Breakfast der heimischen Startup-Community vorgestellt.
Mit Rotable, Avasa AI, Histor.IAR, Detectolabs und einem noch namenlosen Projekt von Michael Krautsieder ziehen fünf spannende Early Stage Startups bei The Ventury ein.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?
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