02.02.2026
LINZER STARTUP

Balcosy: Neues Möbelsystem, neue Co-Founderin und 100.000 Euro Investment

Nach dem Start mit einem Balkonsitz vor einigen Jahren setzt das Linzer Startup Balcosy (Flowfactory GmbH) nun auf ein modulares Möbelsystem.
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Florian Holzmayer und Katharina Leitner von Balcosy | (c) Thomas Schlader
Florian Holzmayer und Katharina Leitner von Balcosy | (c) Thomas Schlader

Genau 354.039 Möglichkeiten – diese sehr konkrete Zahl nennt das Linzer Startup Balcosy zu seinem neuen modularen Möbelsystem „Sundå“ auf seiner Homepage. Das aus dem Schwedischen bekannte „å“ im Markennamen soll wohl bewusst Assoziationen wecken. In Sachen Produktion setzt man aber ganz auf Regionalität: Die Partner hierfür stammen aus Ober- und Niederösterreich, das Holz – Rotbuche – zumindest aus der EU.

Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen in Corona-Zeit

Erstmals auf sich aufmerksam machte Balcosy bereits vor Jahren mit einem Auftritt in der Show 2 Minuten 2 Millionen. Damals trat man mit einem (namensgebenden) „Klappbalkon“ an, der – im Wohnungsfenster angebracht – Balkon-Feeling erzeugen sollte. Die Idee war im Lichte der Corona-Lockdowns entstanden und kam in ebendiesem auch gut an.

„Wollten ein Möbel entwickeln, das sich dem Leben anpasst und nicht umgekehrt“

Nun, nach mehrjähriger Produktentwicklung, bringt das als Flowfactory GmbH eingetragene Startup mit Sundå ein System in den Vorverkauf, das vor allem mit seiner Flexibilität punkten soll. Es schaffe dort Raum, wo bisher ungenutzte Flächen waren, heißt es vom Startup – „egal ob als Fenstersitz, Bücherregal, Stauraum, Arbeitsfläche oder grüne Oase“.

Sundå soll durch seine Vielseitigkeit punkten | (c) Flowfactory

„Wir wollten ein Möbel entwickeln, das sich dem Leben anpasst und nicht umgekehrt. Sundå ist bewusst reduziert gestaltet, damit es über viele Jahre, Wohnorte und Lebensphasen hinweg funktioniert“, sagt Katharina Leitner. Sie kam vergangenes Jahr als Late-Co-Founderin und neue Design-Chefin zum Linzer Startup hinzu und bringt internationale Erfahrung unter anderem aus Skandinavien ein.

Punkten soll Sundå zudem mit Belastbarkeit – bestimmte Module sind auf mehrere hundert Kilogramm Gewicht ausgelegt – und mit Nachhaltigkeit. Es sei eine „bewusste Gegenposition zu Fast Furniture – ein System für Menschen, die Räume langfristig denken“, meint Co-Founder Florian Holzmayer.

Produktionspartner stieg als strategischer Investor ein

Im Hintergrund konnte das Startup zuletzt auch in Sachen Finanzierung einen weiteren Schritt machen. Die auch als zentraler Produktionspartner fungierende Tischlerei Pecherstorfer aus dem oberösterreichischen Eferding stieg mit 100.000 Euro als strategischer Investor ein.

Die Tischlerei Pecherstorfer in Eferding fungiert nicht nur als Produktionspartner, sondern auch als strategischer Investor | (c) Flowfactory

Ab 26. Februar läuft nun der Vorverkauf der ersten Serie von 83 Sundå-Elementen. Dabei setzt Balcosy im Vertrieb ausschließlich auf die eigene Plattform. Für Kund:innen gibt es dabei auch ein Beratungsangebot vom Linzer Startup.

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Alawyer
© Karo Pernegger - Wolfgang Deutschmann.

Wolfgang Deutschmann ist wohl vielen in der heimischen Innovations-Szene ein Begriff. Bereits mit 18 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und baute das Crowdfunding-Unternehmen Rockets Holding auf. Zudem ist er auch Eigentümer und CEO der ado New Media GmbH, einer Full-Service-Agentur für Social Media Marketing.

Aus dieser entstand die Idee zu Taxado – eine Recruiting-Plattform für Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien, die 2023 an den Start ging. Nun gibt es mit Alawyer das nächste Projekt des Seriengründers, für das er gleich 1,5 Millionen Euro an Förderung einheimsen konnte.

Alawyer-Founder: „Keinesfalls Anwält:innen oder Steuerberater:innen ersetzen“

Während herkömmliche Tools oft schnelle, aber nicht mit Quellen belegbare Antworten liefern würden, verfolge Alawyer einen anderen Ansatz, heißt es vom Unternehmen. Die KI recherchiert auf Grundlage von Gesetzen, Gerichtsentscheidungen, Fachliteratur und anderen offiziellen Quellen wie dem Grundbuch oder dem Firmenbuch, liest man in einer Aussendung.

Dabei folge sie derselben juristischen Methodik, die auch Jurist:innen bei der rechtlichen Recherche anwenden. Die Inhalte sollen dabei verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden, sodass den Antworten auch Laien folgen können. Die Überprüfung der KI-generierten Texte durch eine Expert:in sei dennoch notwendig, da Alawyer weder Rechts- noch Steuerberatung erbringt, wie Deutschmann erklärt „Alawyer ist bewusst nicht nur für Juristinnen und Juristen entwickelt und soll auch keinesfalls Anwält:innen oder Steuerberater:innen ersetzen. Im Gegenteil, die KI wurde mit rund 200 Expert:innen entwickelt: Schon jetzt gehören viele von ihnen zu unseren allerersten User:innen und profitieren selbst von dem Paradigmenwechsel im Rechtsbereich“, sagt er.

In elf Ländern verfügbar

Verfügbar ist Alawyer ab sofort mit Gesetzen und Gerichtsentscheidungen aus elf Ländern: neben Österreich und Deutschland zählen dazu Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Polen, Tschechien, Schweden, Dänemark und Finnland. Der Rest der EU soll bis zum Jahresende folgen.

Konkret möchte Alawyer dabei helfen, rechtliche Informationen zu strukturieren und zugänglich zu machen. Die KI unterstützt beispielsweise neben den Recherchen im Grund- oder Firmenbuch auch bei Vertragsanalysen oder bei der Aufbereitung von Quellen zu komplexen Rechtsfragen. Privatpersonen erhalten zudem den Hinweis, für rechtliche Beratung unbedingt Expert:innen (z.B. Rechtsanwält:innen oder Steuerberater:innen) hinzuziehen, und können den Chat samt Quellen direkt mit diesen teilen.

Zu den ersten Anwendern der KI-Lösung Alawyer zählen bereits mehrere Unternehmen aus dem juristischen und industriellen Umfeld. Genannt werden unter anderem Bosch Österreich, Frauscher Sensortechnik sowie die Gaedke & Partner Steuerberatung, die das Tool jeweils in unterschiedlichen Bereichen wie Legal Counsel, Compliance oder steuerlicher Beratung einsetzen.

Förderung aus Italien und EU

Die Zielgruppe von Alawyer umfasst Privatpersonen und Unternehmen. Der Zugriff erfolgt über Web sowie mobile Apps für iOS und Android (ab September). Abgerechnet wird über ein Credit-System pro Nutzung, zusätzlich gibt es einen kostenlosen Free-Plan. Für Unternehmen sind Abo-Modelle und Integrationen in bestehende Systeme vorgesehen.

„Unser Anspruch ist klar: Jeder Mensch soll sich schnell und einfach bei Rechtsfragen orientieren können. In Österreich, in der EU, in Europa – mit Alawyer wird rechtliche Intelligenz für alle zugänglich“, erklärt Deutschmann, der für sein Unternehmen die erwähnten rund 1,5 Millionen Euro an Förderung unter anderem durch die EU sowie durch das italienische Wirtschafts- und Finanzministerium erhalten hat.

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