03.06.2015

Axel Springer steigt bei US-Portal für „Millenials“ Mic.com ein

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© Mic.com: Mic wurde 2011 von Chris Altchek und Jake Horowitz in New York gegründet.

Nach den Beteiligungen von Axel Springer am Online-Magazin Ozy, sowie am Online- Wirtschaftsmagazin Business Insider, kauft das Verlagshaus nun Anteile an der US-Nachrichtenplattform Mic.com. Damit möchte Axel Springer SE sein Portfolio an englischsprachigen digitalen Angeboten weiter auszuweiten.

Aufgrund der Themen und Aufbereitung ist die erklärte Zielgruppe des jungen Portals 18- bis 34-Jährige Leser- also sogenannten „Millenials“. Mic wurde 2011 von Chris Altchek und Jake Horowitz in New York gegründet. Inzwischen hat das Unternehmen 75 Mitarbeiter, von denen 44 Redakteure sind. Im Mai 2015 erreichte Mic nach eigenen Angaben 30 Millionen monatliche Nutzer.

„Mit der Beteiligung an Mic erweitern wir unser Frühphasen-Portfolio in den USA um ein weiteres aufstrebendes journalistisches Angebot mit hoher technologischer Kompetenz. Mit intelligenten Inhalten und einer frischen Stimme ist Mic dabei, eine starke journalistische Marke bei den ,Millenials‘ in den USA aufzubauen“, so Anton Waitz, Geschäftsführer Axel Springer Digital Ventures Inc., in einer aktuellen Aussendung. Investiert wird über Axel Springer Digital Ventures Inc.: Im Jahr 2014 hat Axel Springer eine US-amerikanische Tochterfirma mit Standort im Silicon Valley gegründet.

Insgesamt werden 17 Millionen US-Dollar in Mic investiert. Neben Axel Springer zählen Lightspeed Venture Partners, Lerer Hippeau Ventures und Advancit Capital zu den Investoren der aktuellen Finanzierungsrunde.

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Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt
Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt

2024 war es noch eine Pionier-Leistung: Damals integrierte die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien das Krypto-Angebot von Bitpanda direkt in ihr Online-Banking (brutkasten berichtete) und war damit nach Unternehmensangaben die erste traditionelle Bank in der EU mit so einem Angebot.

Bitpanda gewann seitdem bekanntlich mit seiner B2B-Schiene Bitpanda Enterprise (früher Bitpanda Technology Solutions) zahlreiche bekannte Banken auf mehreren Kontinenten als Kunden für solche Integrationen. In Österreich erfolgte indessen die noch nicht abgeschlossene Erweiterung auf andere Raiffeisen-Landesbanken, zuletzt diesen August jene in Salzburg.

Mehr als 18 Millionen Kund:innen in elf Märkten

Nun gelang Bitpanda Enterprise wieder ein größerer Coup: Die Raiffeisen Bank International will das Service in ihren Tochterbanken im CEE-Raum anbieten, wo sie in elf Märkten aktiv ist. Die Banken der Gruppe haben gemeinsam mehr als 18 Millionen Kund:innen. Die Umsetzung erfolge schrittweise und werde an die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen der lokalen Märkte angepasst, heißt es in einer Aussendung.

Höllerer: „Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich“

„Die Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich. Mit einem starken und etablierten Partner schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Bedarf zu entsprechen“, kommentiert der neue RBI-CEO Michael Höllerer. Er war bis vor Kurzem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und 2024 als solcher auch für die damals erste Bitpanda-Integration verantwortlich.

Neu in seiner Rolle als Co-CEO ist auch Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer. Er meint, man schaffe eine Infrastruktur, „die über Institutionen, Märkte und Ländergrenzen hinweg“ funktioniere. „Ich bin stolz darauf, dass wir den in Österreich gemeinsam entwickelten Ansatz nun zu einer Partnerschaft ausbauen, die Millionen von Menschen in Zentral- und Osteuropa Zugang zu digitalen Assets ermöglichen kann“, so Trummer.

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