18.10.2024
FÖRDER-CALLS

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

Die Austria Wirtschaftsservice (aws) startet neue Förderrunden für KI-Projekte, die sich unter anderem an Startups richten. Ein Förder-Call ist bereits offen.
/artikel/aws-schreibt-neue-ki-foerderungen-aus
Die aws startet weitere Fördercalls im KI-Bereich
Die aws startet weitere Fördercalls im KI-Bereich

Insgesamt 22 Millionen Euro hat der Bund über den Fond Zukunft Österreich für die Förderinitiative „AI Mission Austria“ bereitgestellt. Ein Teil dieses Etats wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) im Rahmen mehrere KI-Förderungen vergeben, die sich auch an Startups und KMU richten. Nun wurde eine weitere Förderrunde für „AI-Start: Green“, „AI-Adoption“ und „AI-Adoption: Green“ bekanntgegeben. Der Call für „AI-Start: Green“ läuft bereits und ist bis Ende November offen. Die beiden anderen Calls starten am 2. Jänner 2025. Der Antrag läuft über den aws Fördermanager.

aws-Förderungen auch für Vorbereitung auf AI-Act gedacht

„Die Finanzierung innovativer KI-Projekte stellt für Unternehmen eine Herausforderung dar, auch aufgrund der sich verändernden regulatorischen Vorgaben“, kommentiert aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister. Das Fördergeld soll Unternehmen nicht nur helfen, Potenziale im KI-Bereich zu heben, sondern auch, sich „optimal auf den EU AI-Act vorzubereiten“.

„AI-Start: Green“: Bis zu 15.000 Euro für KI-Projekte mit Nachhaltigkeits-Fokus

Mit „AI-Start: Green“ wird die erstmalige Umsetzung von KI-Projekten, die zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beitragen, in KMU mit bis zu 15.000 Euro gefördert. „Hierbei wird mit Hilfe eines Kooperations- und Umsetzungspartners ein KI-Projekt geplant, implementiert und zumindest bis zu einem abgeschlossenen Piloten umgesetzt“, heißt es von der aws. Helfen soll Antragstellenden dabei auch der „aws KI-Marktplatz“, wo unter anderem potenzielle Kooperations- und Umsetzungspartner:innen zu finden sind.

„AI-Adoption“: Bis zu 150.000 Euro für Vorbereitung auf AI-Act, Standardisierung und Zertifizierung

Bei „AI-Adoption“ werden von der aws „innovative und vertrauenswürdige“ AI-Vorhaben unterstützt. Ein besonderer Fokus liegt dabei in der Vorbereitung auf den EU AI-Act, Standards, Normen und Zertifizierungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Hier stehen pro Unternehmen bis zu 150.000 Euro zur Verfügung.

„AI-Adoption: Green“: Bis zu 150.000 Euro für KI-Produkte mit Beitrag zu Green Deal

Mit der Förderschiene „AI-Adoption: Green“ werden Unternehmen bei der Entwicklung von „innovativen Anwendungen vertrauenswürdiger KI zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel“ unterstützt. Vorhaben müssen dazu einen „unmittelbaren und messbaren“ Beitrag zu den acht Schwerpunkten des EU Green Deals beitragen. Auch hier stehen pro Unternehmen bis zu 150.000 Euro zur Verfügung.

Deine ungelesenen Artikel:
04.11.2026

Mit Flottenfuchs wollen Ex-heizma-Führungskräfte Firmenflotten optimieren

Zwei ehemalige heizma-Mitarbeiter haben mit Flottenfuchs ein eigenes Startup gegründet. Das Wiener Unternehmen übernimmt für Betriebe die Verwaltung ihrer Firmenflotten und setzt dabei auf eine selbst entwickelte Software. Zu den ersten Kunden zählt auch der ehemalige Arbeitgeber der Gründer.
/artikel/mit-flottenfuchs-wollen-ex-heizma-fuehrungskraefte-firmenflotten-optimieren
04.11.2026

Mit Flottenfuchs wollen Ex-heizma-Führungskräfte Firmenflotten optimieren

Zwei ehemalige heizma-Mitarbeiter haben mit Flottenfuchs ein eigenes Startup gegründet. Das Wiener Unternehmen übernimmt für Betriebe die Verwaltung ihrer Firmenflotten und setzt dabei auf eine selbst entwickelte Software. Zu den ersten Kunden zählt auch der ehemalige Arbeitgeber der Gründer.
/artikel/mit-flottenfuchs-wollen-ex-heizma-fuehrungskraefte-firmenflotten-optimieren
Georg Weber, COO (links) und Florian Berger, CEO (rechts) übernehmen mit Flottenfuchs das komplette Fuhrparkmanagement für Unternehmen. | (c) Flottenfuchs

Florian Berger und Georg Weber waren zuletzt maßgeblich am Aufbau und operativen Geschäft des Wiener Energie-Startups heizma beteiligt. Dort arbeiteten sie eng zusammen und beschlossen, auch nach ihrem Abschied gemeinsam unternehmerisch tätig zu werden. Was genau sie machen wollten, war zunächst allerdings unklar. Sie überlegten einen Installationsbetrieb zu übernehmen oder eine KI-Agentur zu gründen.

Eine weitere Möglichkeit ergab sich aus ihrer bisherigen Arbeit bei heizma. Berger hatte dort unter anderem den Fuhrpark betreut. Als die Übergabe seiner Aufgaben anstand, fragte er sich: „Der Fuhrpark ist bereit für die Übergabe, aber wem übergebe ich das jetzt eigentlich?“. Eher scherzhaft schlug er Weber vor, die Verwaltung selbst als externe Dienstleistung anzubieten. Die beiden beschäftigten sich daraufhin intensiver mit dem Geschäftsmodell und entschieden sich Anfang 2026 schließlich für Flottenfuchs.

Eine externe Abteilung für Firmenflotten

„Der Fuhrpark ist ein Wanderpokal in einer Firma. Keiner will ihn, aber man erbt ihn“, sagt Berger. Aufgaben wie Leasingverträge, Werkstatttermine oder Schadensabwicklung werden in vielen Betrieben neben dem Tagesgeschäft erledigt. Gerade kleinere Unternehmen verfügen häufig über keine eigene Fuhrparkabteilung.

Hier setzt das Startup an. Flottenfuchs übernimmt die operative Verwaltung von Firmenfahrzeugen, von der Beschaffung über Wartungen und Reifenwechsel bis zur Schadensabwicklung und Kommunikation mit den Fahrer:innen. Auch gesetzliche Pflichten wie Führerscheinkontrollen gehören zum Angebot.

Zu Beginn analysiert Flottenfuchs den bestehenden Fuhrpark und sucht nach Einsparpotenzialen, etwa bei Versicherungs- und Leasingkonditionen. Nach eigenen Angaben lassen sich Fuhrparkkosten um bis zu 30 Prozent reduzieren. Für die laufende Gesamtbetreuung zahlen Unternehmen einen monatlichen Fixbetrag pro Fahrzeug.

Eigene Software statt zugekaufter Lösung

Die technische Grundlage bildet die selbst entwickelte, KI-gestützte Plattform FlottenfuchsOS. Ursprünglich wollten Berger und Weber eine bestehende Software zukaufen. Nach mehreren Tests entschieden sie sich jedoch dagegen. Laut Berger hätten sie bei den verfügbaren Lösungen nur rund 15 bis 20 Prozent der Funktionen tatsächlich benötigt.

Stattdessen entwickelten sie eine eigene Plattform, die Fahrzeug-, Vertrags- und Kostendaten bündelt, Fristen überwacht und Abweichungen bei verrechneten Leistungen erkennt. Die Softwareentwicklung verantwortet vor allem Weber. „Er ist ein Prozessguru und automatisiert so viel wie möglich“, sagt Berger über seinen Mitgründer.

Unterstützung erhalten die beiden von Florian Rosenberg, mit dem Berger bereits beim IT-Dienstleister Crayon am Aufbau eines Data-&-AI-Geschäftsbereichs gearbeitet hatte. Rosenberg steht Flottenfuchs als Advisor zur Seite.

Auch beim Fahrverhalten der Mitarbeiter:innen sieht das Gründerduo durch Gamification Einsparpotenzial. Eine eigene App soll Fahrer:innen spielerisch dazu motivieren, sparsamer unterwegs zu sein. Dafür können sie beispielsweise ihren Kraftstoffverbrauch und ihre Tankkosten miteinander vergleichen. Unternehmen entscheiden selbst, wie sie die Ergebnisse nutzen.

Bereits mehrere hundert Fahrzeuge in Betreuung

Das Wiener Startup wurde erst im August dieses Jahres gegründet und betreut laut eigenen Angaben bereits rund 20 Unternehmen mit insgesamt mehreren hundert Fahrzeugen. Zu den Kunden gehören neben heizma auch Daikin, Beinkofer und Flamingo Energy. Gewonnen wurden diese laut Berger vor allem über das persönliche Netzwerk und Weiterempfehlungen. Nicht alle Kunden lassen ihren gesamten Fuhrpark betreuen, manche beauftragen Flottenfuchs zunächst mit Einzelleistungen wie z.B. der Analyse des Fuhrparks.

Das Startup ist bislang vollständig eigenfinanziert und will vorerst ohne externe Investoren wachsen. Aktuell richtet sich das Angebot vor allem an Unternehmen mit fünf bis 150 Fahrzeugen und umfasst Pkw sowie Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Langfristig wollen Berger und Weber weitere Formen der betrieblichen Mobilität abdecken. Ihr erklärtes Ziel ist es, Flottenfuchs als führenden Mobilitätsmanager in Österreich und Europa zu etablieren.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aws schreibt neue KI-Förderungen aus