12.03.2020

AVL investiert in das deutsche Startup Fifty2 Technology

AVL List aus Graz beteiligt sich an der Simulationstechnologie des Startups Fifty2, um ihre Simulationskompetenzen mit speziellen Anwendungsfällen der Fluid-Dynamik zu erweitern.
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PreonLab von Fifty2
Eine Simulation mit Hilfe von PreonLab. (c) Fifty2

Das weltweit tätige High-Tech-Unternehmen AVL List GmbH hat Anteile an der FIFTY2 Technology GmbH in Freiburg, Deutschland, übernommen. FIFTY2 ist eine Ausgliederung der Universität Freiburg. Das Startup hat unter anderem das Softwaretool PreonLab entwickelt, welches die Simulation bislang nicht realisierbarer Anwendungsfälle der Fluid-Dynamik ermöglicht. Die Höhe der Beteiligung und der Kaufpreis wurden nicht kommuniziert.

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„Dieser Schritt bedeutet eine wichtige Stärkung und Erweiterung der Simulationskompetenzen von AVL“, sagt Helmut List, CEO der AVL. Zwischen den beiden Unternehmen besteht bereits seit einigen Jahren eine Vertriebspartnerschaft, die durch den Einstieg von AVL als Gesellschafter verstärkt wird. „Mit PreonLab eröffnen wir unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten der Simulation von Flüssigkeiten in erheblich kürzerer Zeit, mit geringerem Aufwand und beeindruckenden Darstellungsmöglichkeiten“, sagt dazu Roland Wanker, Vice President AVL Advanced Simulation Technologies.

Und Markus Ihmsen und Jens Cornelis, die beiden Gründer und Geschäftsführer von Fifty2, ergänzen: „Durch das einzigartige Engineering-Know-How und den starken Vertrieb der AVL, sowie unsere Expertise im Bereich der partikelbasierten Flüssigkeitssimulation, konnten wir mit PreonLab weltweit schnell Aufsehen erregen und in kurzer Zeit viele begeisterte Kunden gewinnen.“

AVL und FIFTY2: Erster Kontakt über andere Übernahme

Den ersten Kontakt zu AVL hatte FIFTY2 über das Startup qpunkt aus dem Bereich Thermomanagement, Strömungssimulation und Akustik, welches 2014 mehrheitlich von AVL übernommen wurde.

Von Anfang an herrschten in der Kooperation laut Ihmsen ein respektvoller Umgang und Kommunikation auf Augenhöhe. Der Grundstein für eine seit Jahren bestehende Vertriebspartnerschaft war gelegt. Der nächste Schritt, um beidseitig mehr Sicherheit zu schaffen, war daraufhin die Beteiligung der AVL als Gesellschafter.

Ihmsen betont dabei, wie sehr er die Bereitschaft beider Seiten schätzt, von einander zu lernen. Zudem schätzt das Team die breit aufgestellte Expertise von AVL, so Ihmsen. AVL und Fifty2 ergeben zusammen einen guten Cultural Match, da AVL über das Engineering Know-How verfügt, die zu lösenden Probleme kennt und die nötige Sales-Expertise hat. Passend dazu verfügt das Team von FIFTY2 über die benötigten Simulationsergebnisse und die Softwarelösung – die starke Liebe zum Detail ist vor allem auf die Anfangsjahre des Startups zurück zu führen, als sich das Team mit der Simulation in der Filmindustrie beschäftigte und in diesem  Kontext unter anderem mit Disney Pixar kooperierte.

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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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AI Summaries

AVL investiert in das deutsche Startup Fifty2 Technology

  • Das weltweit tätige High-Tech-Unternehmen AVL List GmbH hat Anteile an der FIFTY2 Technology GmbH in Freiburg, Deutschland, übernommen.
  • Das Startup hat unter anderem das Softwaretool PreonLab entwickelt, welches die Simulation bislang nicht realisierbarer Anwendungsfälle der Fluid-Dynamik ermöglicht.
  • Den ersten Kontakt zu AVL hatte FIFTY2 über das Startup qpunkt aus dem Bereich Thermomanagement, Strömungssimulation und Akustik, welches 2014 mehrheitlich von AVL übernommen wurde.
  • AVL und Fifty2 ergeben zusammen einen guten Cultural Match, da AVL über das Engineering Know-How verfügt, die zu lösenden Probleme kennt und die nötige Sales-Expertise hat.

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