Die Initiatoren der Austrian Digital Alliance: Ralph Harreiter (Parkside), Thomas Ragger (Wild) und Florian Wassel (TOWA). (c) Parkside / Wild / Studio Fasching
Mit einer gemeinsamen Initiative vollführen die Unternehmen Parkside, Wild und TOWA einen Schulterschluss der österreichischen Digitalszene: Die „Austrian Digital Alliance“ (ADA) hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation stärker voranzutreiben und überregional Unterstützung anzubieten. Hier hilft die gemeinsame digitale Expertise in den verschiedenen Bereichen: Die drei Gründungsagenturen der ADA haben zusammen knapp 200 Mitarbeiter im Digitalbereich, davon 100 Entwickler, 50 Designer sowie zahlreiche Berater und Marketingprofis.
Austrian Digital Alliance mit Paketen für digitale Lösungen
„Mit dem übergreifenden Angebot stellen wir sicher, leistbare Pakete mit echtem Mehrwert anzubieten. Denn trotz Investitionsstopp sollten strategische Arbeiten vorangetrieben werden. Maßnahmen, mit denen sofort gestartet werden kann, um auch den Auswirkungen einer Krise entgegen zu wirken“, sagt Ralph Harreiter, CEO von Parkside.
„Häufig stehen Unternehmen in Digitalisierungsprojekten vor vermeintlich unlösbaren Fragen: Wo fängt man eigentlich an und welche Maßnahmen sind die erfolgversprechendsten? Und genau hier bringen wir unsere Expertise ein“, ergänzt Florian Wassel, CEO von TOWA. Die Austrian Digital Alliance hat daher neun Pakete geschnürt, die unterschiedliche Schwerpunkte in überschaubaren Zeiträumen abdecken. Damit lassen sich innerhalb von 2 Wochen Lösungen für die jeweiligen Probleme in Unternehmen erarbeiten. Einige Beispiel-Fragestellungen:
Wie sieht der Weg zu einer neuen Softwarelösung, Website oder einem Onlineshop aus?
Wie optimiere ich bestehende digitale Lösungen in punkto Usability und Performance?
Wie erschließe ich digital neue Zielgruppen?
„Die Wirtschaft ist im Wandel und bekannte Konzepte haben ausgedient“
Um in herausfordernden Zeiten als Unternehmen gut gerüstet zu sein, plädiert Thomas Ragger, Managing Partner bei Wild, für Veränderung: „Die Wirtschaft ist im Wandel und viele bekannte Konzepte haben ausgedient. Das haben wir nun alle einmal mehr präsentiert bekommen. Deshalb nehmen wir den Unternehmen die Angst vor dieser Veränderung.“
Viele Organisationen befinden sich aktuell mitten in einer „Zwangsdigitalisierung“, um ihr Geschäftsmodell aufrechterhalten zu können. Auch hier unterstützt die ADA, indem digitale Gesamtlösungen durch die gemeinsame Initiative aus einer Hand bezogen werden können.
MPC²: Warum Stahlkonzerne und Chemie-Riesen auf ein steirisches Startup setzen
Das Leobener Startup MPC² will mit seiner portablen Korrosionsprüfung den Weltmarkt erobern und wird dabei auch von der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt. Wir sprachen mit Gründer Manuel Prohaska.
MPC²: Warum Stahlkonzerne und Chemie-Riesen auf ein steirisches Startup setzen
Das Leobener Startup MPC² will mit seiner portablen Korrosionsprüfung den Weltmarkt erobern und wird dabei auch von der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt. Wir sprachen mit Gründer Manuel Prohaska.
Manuel Prohaska ist Gründer von MPC² | (c) LA-Cinematics / MPC²
Es ist eines dieser Themen, mit denen sich Normalverbraucher:innen im Alltag zwar nicht beschäftigen, die aber letztlich indirekt alle betreffen: Korrosionsprüfung. Oder sehr vereinfacht gesagt: Rohre müssen leckagefrei sein und bleiben, vor allem dort, wo nicht nur sinnbildlich mit Hochdruck gearbeitet wird.
Doch die Überprüfung der Korrosionsbeständigkeit kritischer Komponenten bei bestehenden Anlagen ist mit dem derzeitigen Standard-Prozedere schwierig bis schlicht unmöglich. „Die regelmäßige Korrosionsprüfung ist in manchen Märkten und Anwendungen verpflichtend, kann jedoch verlässlich nur im Labor durchgeführt werden. Dazu müssen Bauteile ausgebaut werden, was teilweise einfach nicht möglich ist. Daher behilft man sich oft mit separaten ‚Qualifizierungsstücken‘, vor allem während der Fertigung der Komponenten. Und dann dauert die Überprüfung im Labor mindestens eine, oftmals bis zu sechs Wochen“, sagt Manuel Prohaska, Gründer des steirischen Startups MPC².
Korrosionsprüfung direkt vor Ort in Stunden statt Wochen
Mit dem patentierten System „Corrosion Ray“ arbeiten er und sein Team an einer Lösung. „Wir versuchen, die Korrosionsprüfung zu revolutionieren, indem wir sie zum Kunden bringen, anstatt der Kunde die Proben zu uns ins Labor“, sagt Prohaska. Mit dem mobilen Gerät lassen sich Rohre und insbesondere deren Schweißnähte ohne Beschädigung direkt vor Ort prüfen. „Wir nutzen dazu elektrochemische Methoden und liefern Ergebnisse, die qualitativ und vor allem quantitativ Laborergebnissen entsprechen“, so der Gründer.
Nicht nur die Überprüfungszeit lasse sich damit von Wochen auf Stunden reduzieren. „Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Wir sparen mit der Methode im Vergleich zur konventionellen Auslagerungsprüfung 99 Prozent der Energie, brauchen kaum Chemikalien und deutlich weniger Wasser“, sagt Prohaska. Für Kunden sei aber der finanzielle Aspekt am entscheidendsten. „Bei großen Anlagen bedeutet ein Tag Ausfall sechs- bis siebenstellige Einbußen“.
„Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit“
Prohaska weiß sehr genau, wovon er spricht. In seinen früheren beruflichen Stationen baute der studierte Werkstoff- und Korrosionswissenschaftler nicht nur genau die fachliche Expertise auf, die er jetzt mit MPC² umsetzt. Als Geschäftsführer von Betrieben mit mehreren Hundert Mitarbeiter:innen lernte er auch die betriebswirtschaftliche Seite genau kennen.
(c) LA-Cinematics / MPC²
Aktuell befindet sich „Corrosion Ray“ aber noch im fortgeschrittenen Prototypen-Stadium. Die Technologie dahinter nicht: Schon jetzt setzen mehrere Stahlkonzerne, Komponenten-Hersteller und Chemie-Riesen, die auch die Zielgruppe für das neue System sind, auf die bestehenden Korrosionsprüfungs-Angebote von MPC² – teilweise mit sechsstelligen Auftragseingängen. „Wir haben einen speziellen Prüfstand, mit dem wir unsere Methode auch mit konventionellen Korrosionsprüfungen vergleichen. Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit, als mit den alten Methoden, die lange dauern und gleichzeitig relativ ungenau sind“, so Prohaska.
Mit Predictive Maintenance auf den Weltmarkt
Momentan ist das Angebot mit diesem Prüfstand noch der lukrativste Geschäftsbereich des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll sich das ändern. Bis 2035 will MPC² auf 60 Millionen Euro Jahresumsatz anwachsen. Davon soll „Corrosion Ray“ laut Plan 65 bis 70 Prozent bringen. Technologisch soll dann der Bereich Predictive Maintenance im Zentrum stehen. „Wir können Kunden schon jetzt sehr genau sagen, wo es in ein paar Jahren Probleme beim Material geben wird. Mit den Daten, die wir jetzt dazu sammeln, wollen wir diese Lebensdauer-Vorhersage mit Hilfe von KI künftig noch deutlich präziser machen“, erklärt Prohaska.
Um diese Ziele umzusetzen, will das vierköpfige Team in einem ersten Schritt 600.000 Euro Investment-Kapital aufnehmen, mit dem die Kleinserienfertigung von „Corrosion Ray“ aufgebaut werden soll. „Wir halten schon jetzt Ausschau nach strategischen Investoren. Noch wichtiger werden die, wenn es in einigen Jahren an die große Produktion geht“, sagt der Gründer. Dann sei auch eine größere Kapitalrunde geplant.
aws als größter Fördergeber – „sonst wären wir nicht so weit gekommen“
Bislang finanziert sich das Unternehmen aus den eigenen Umsätzen und aus Förderungen. Dank der hohen Auftragseingänge werden kommendes Jahr die Unternehmenseinnahmen erstmals den Förderbetrag übersteigen. Dennoch sei man noch auf die Fördergelder angewiesen. „Den mit Abstand größten Anteil beim Fördervolumen hatten die Programme aws Preseed und aws Seedfinancing – Deep Tech“, erzählt Prohaska. „Das war extrem wichtig, sonst wären wir nicht so weit gekommen.“ Dabei betont der Gründer auch das Service: „Wenn man etwas gebraucht hat, waren sie immer da.“
Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.
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Austrian Digital Alliance: Drei Agenturen helfen bei der Digitalisierung
Mit einer gemeinsamen Initiative vollführen die Unternehmen Parkside, Wild und TOWA einen Schulterschluss der österreichischen Digitalszene: Die „Austrian Digital Alliance“ (ADA) hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation stärker voranzutreiben und überregional Unterstützung anzubieten.
Hier hilft die gemeinsame digitale Expertise in den verschiedenen Bereichen: Die drei Gründungsagenturen der ADA haben zusammen knapp 200 Mitarbeiter im Digitalbereich, davon 100 Entwickler, 50 Designer sowie zahlreiche Berater und Marketingprofis.
Die Austrian Digital Alliance hat neun Pakete geschnürt, die unterschiedliche Schwerpunkte in überschaubaren Zeiträumen abdecken.
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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
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Austrian Digital Alliance: Drei Agenturen helfen bei der Digitalisierung
Mit einer gemeinsamen Initiative vollführen die Unternehmen Parkside, Wild und TOWA einen Schulterschluss der österreichischen Digitalszene: Die „Austrian Digital Alliance“ (ADA) hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation stärker voranzutreiben und überregional Unterstützung anzubieten.
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