04.09.2019

andys.cc: Proptech-Startup eröffnet vierte Coworking-Location im 1. Bezirk

Die Coworking-Company andys.cc eröffnete am 2. September den bereits vierten Standort in Wien. Das neue Arbeitsplatzangebot befindet sich am Getreidemarkt und stellt einen weiteren Schritt im Expansionskurs des Unternehmens dar, der bis März 2020 abgeschlossen werden soll.
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andys.cc, Co-Working-Space, Innere Stadt
(c) andys.cc - Der Office-as-a-service-Anbieter andys.cc mit seiner vierten Location in Wien, Innere Stadt.

Das österreichische PropTech-Startup andys.cc hat am 2. September eine neue Location am Getreidemarkt eröffnet. Seit der Gründung der Coworking-Company ist dies die vierte Location in Wien. Mit der Übernahme des ehemaligen „Treibhauses“ – bisher vom Österreichischen Gewerbeverein betrieben –  und dem Rebranding als „ÖGV House of Entrepreneurs“ möchte das Unternehmen seine Position als Anlaufstelle für mobile Mitarbeiter, Freelancer und Co. verbessern.

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Expansionspläne von andys.cc

„Wir können mit dem neuen Standort im ersten Wiener Bezirk innerhalb von 12 Monaten unser Office-as-a-Service Angebot in Wien deutlich erweitern und unseren ambitionierten Expansionskurs fortsetzen“, sagt Marcus Weixelberger, CEO von andys.cc.

Räume per App buchen

Meeting- und Eventräume von andys.cc können via eigener App in Sekunden gebucht und natürlich auch verwaltet werden. Der Zutritt erfolgt ebenfalls digital via Smartphone oder Chip. Bis März 2020 soll laut Roll-out Plan die Anzahl der Coworking Spaces in Wien auf insgesamt 12 Standorte ansteigen.


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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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