17.11.2021

„Niemand kennt den Arbeitsmarkt so gut wie wir“

Richard Hartmann vom AMS Wien Startup­-Fachzentrum erklärt im Interview, warum seine Stelle für Startups der zentrale Ansprechpartner in allen Arbeitsmarktfragen ist.
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Richard Hartmann vom AMS Wien Startup-Fachzentrum
Richard Hartmann vom AMS Wien Startup-Fachzentrum | (c) AMS / Sandra Wolfram
Entgeltliche Einschaltung

Das AMS Wien bietet jungen Unternehmen (bis fünf Jahre ab Gründung) mit dem spezialisierten Startup-Fachzentrum seit einigen Jahren innovative Lösungen und Beratung rund um die Personalsuche. Warum Startups das Service-Angebot nutzen sollten und was sie sich davon erwarten können, erklärte Richard Hartmann vom Fachzentrum dem brutkasten im Interview.

Man sollte doch meinen, Personalsuche sei Personalsuche – warum sollte ein Startup ausgerechnet über das AMS Wien Personal suchen?

Niemand kennt die Situation auf dem Wiener Arbeitsmarkt so gut wie wir. Wir können aber auch einschätzen, wohin die Entwicklung geht, wir kennen die gesetzlichen Bestimmungen, und wir kooperieren mit allen wichtigen Akteuren im Bereich Arbeitsmarkt. Unsere Plattform „alle jobs“ ist das größte Stellenangebot Österreichs. Die Auswahl an Bewerberinnen und Bewerbern ist hier auch deshalb so groß, weil Sie hier alle finden – auch jene, die nicht beim AMS vorgemerkt sind.

Welchen Mehrwert bietet das Startup-Fachzentrum noch?

Wir sind zentraler Ansprechpartner in allen Arbeitsmarktfragen, die sich für Startups stellen. Wir begleiten Sie nicht nur in Recruiting­-Fragen und informieren die Firmen über unsere Dienstleistungsvielfalt und Förderungen, wir stellen auch Kontakte im Startup­-Ökosystem her und nutzen unsere ganzheitlichen arbeitsmarktrelevanten Synergien.

Welche konkreten Fördermöglichkeiten gibt es?

Besonders interessant ist für Startups wohl die Beihilfe für EPUs, mit der wir die Einstellung der ersten vollversicherungspflichtigen Arbeitskraft unterstützen, sofern etwaige Voraussetzungen erfüllt sind. Natürlich gibt es auch andere Förderungen. Wichtig ist: Reden Sie mit uns! Je früher wir Sie unterstützen können, desto besser können wir für Sie da sein.

Kontakt: [email protected]

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Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt
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2024 war es noch eine Pionier-Leistung: Damals integrierte die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien das Krypto-Angebot von Bitpanda direkt in ihr Online-Banking (brutkasten berichtete) und war damit nach Unternehmensangaben die erste traditionelle Bank in der EU mit so einem Angebot.

Bitpanda gewann seitdem bekanntlich mit seiner B2B-Schiene Bitpanda Enterprise (früher Bitpanda Technology Solutions) zahlreiche bekannte Banken auf mehreren Kontinenten als Kunden für solche Integrationen. In Österreich erfolgte indessen die noch nicht abgeschlossene Erweiterung auf andere Raiffeisen-Landesbanken, zuletzt diesen August jene in Salzburg.

Mehr als 18 Millionen Kund:innen in elf Märkten

Nun gelang Bitpanda Enterprise wieder ein größerer Coup: Die Raiffeisen Bank International will das Service in ihren Tochterbanken im CEE-Raum anbieten, wo sie in elf Märkten aktiv ist. Die Banken der Gruppe haben gemeinsam mehr als 18 Millionen Kund:innen. Die Umsetzung erfolge schrittweise und werde an die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen der lokalen Märkte angepasst, heißt es in einer Aussendung.

Höllerer: „Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich“

„Die Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich. Mit einem starken und etablierten Partner schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Bedarf zu entsprechen“, kommentiert der neue RBI-CEO Michael Höllerer. Er war bis vor Kurzem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und 2024 als solcher auch für die damals erste Bitpanda-Integration verantwortlich.

Neu in seiner Rolle als Co-CEO ist auch Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer. Er meint, man schaffe eine Infrastruktur, „die über Institutionen, Märkte und Ländergrenzen hinweg“ funktioniere. „Ich bin stolz darauf, dass wir den in Österreich gemeinsam entwickelten Ansatz nun zu einer Partnerschaft ausbauen, die Millionen von Menschen in Zentral- und Osteuropa Zugang zu digitalen Assets ermöglichen kann“, so Trummer.

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