21.03.2023

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

Amazon stellt Kund:innen in einer Online-Umfrage eindeutige Fragen: Offensichtlich plant der Tech-Gigant einen Chrome-Konkurrenten.
/artikel/amazon-plant-offenbar-eigenen-web-browser
Amazon plant eigenen Web-Browser
(c) Yender Gonzalez via Unsplash

„Stellen Sie sich vor, es gäbe einen neuen Desktop-/Laptop-Browser. Was würde Sie davon überzeugen, diesen herunterzuladen und auszuprobieren?“ – bekommt man diese Frage von einem Meinungsforschungsinstitut, denkt man sich vielleicht nicht allzu viel dabei. Wenn die Frage aber vom nach Umsatz zweitgrößten Unternehmen der Welt kommt, stecken wohl etwas konkretere Erwägungen dahinter. Sie wird einer Online-Kund:innen-Umfrage von Amazon gestellt, die aktuell auf Twitter die Runde macht.

„Es gibt keine andere Möglichkeit, das zu interpretieren“

Im Rahmen der Umfrage werden relativ detailreich Meinungen und Präferenzen zu Usability-Features und technische Eigenschaften von Browsern abgefragt. In einer Unterfrage lautet die Formulierung sogar ganz konkret: „Stellen Sie sich vor, es gäbe einen neuen Desktop-/Laptop-Browser von Amazon […]“. „Es gibt keine andere Möglichkeit, das zu interpretieren als ‚Amazon erwägt ernsthaft, an einem Desktop-Webbrowser zu arbeiten'“, kommentiert Twitter-User Nicholas De Leon, der das Thema bereits vor einigen Tagen im sozialen Netzwerk aufbrachte.

Amazon fragt detailliert Features ab

Konkret abgefragt werden etwa Eigenschaften wie die Seiten-Ladegeschwindigkeit, Privacy und Security oder ein AI-Feature, das Tabs automatisch in Kategorien ordnet. Dabei fragt der Tech-Riese auch, über welche Eigenschaften eines möglichen Amazon-Browsers die Nutzer:innen mehr Informationen wollen würden, bevor sie zum Download bereit wären.

Stark von Chrome dominierter Markt

Amazon würde mit diesem Schritt in einen aktuell stark von Google dominierten Markt einsteigen. Chrome kam laut dem Portal Statista im Bereich Desktop-Browser im Jänner 2023 auf einen Marktanteil von stolzen 66,4 Prozent. Der bei Windows automatisch vorinstallierte Browser Edge landet mit 11,1 Prozent weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Nimmt man Daten von Mobil-Browsern dazu, ist die Sache zumindest nicht ganz so klar: Hier hat neben Chrome auch der auf iPhones standardmäßige Apple-Browser Safari einen erheblichen Marktanteil.

Deine ungelesenen Artikel:
15.07.2026

Loom Ventures: Strabag startet mit 100 Mio. Euro VC-Fonds

Was offenbar schon lange geplant war, ist jetzt Realität: Der österreichische Baukonzern Strabag startet mit Loom Ventures einen 100 Mio. Euro großen Venture Capital Fonds. Investiert werden soll vor allem in Early-Stage Unternehmen in der Digital-, Energie- und Industrie-Infrasruktur. Das Management übernehmen Ilja Aizenberg und Toba Spiegel.
/artikel/loom-ventures-strabag-startet-mit-100-mio-euro-vc-fonds
15.07.2026

Loom Ventures: Strabag startet mit 100 Mio. Euro VC-Fonds

Was offenbar schon lange geplant war, ist jetzt Realität: Der österreichische Baukonzern Strabag startet mit Loom Ventures einen 100 Mio. Euro großen Venture Capital Fonds. Investiert werden soll vor allem in Early-Stage Unternehmen in der Digital-, Energie- und Industrie-Infrasruktur. Das Management übernehmen Ilja Aizenberg und Toba Spiegel.
/artikel/loom-ventures-strabag-startet-mit-100-mio-euro-vc-fonds
Die Strabag-Zentrale in Wien | (c) Erlacher / Strabag
Strabag startet Early-Stage VC Fonds. (c) Erlacher / Strabag

Schon vor über einem Jahr wurde bekannt, dass der österreichische Baukonzern Strabag einen eigenen Corporate VC Fonds eröffnen will, also eine Konzerntochter, die als Beteiligungsgesellschaft in Startups investiert. Nun dürfte dieser Plan mit Loom Ventures offiziell umgesetzt worden sein, wie der Managing Director Ilja Aizenberg auf LinkedIn bekanntgab.

Digital-, Energie- und Industrie-Infrastruktur

Auf ihrer Website beschreiben Loom Ventures genau, wen sie adressieren wollen: „Wir investieren in europäische Unternehmen in der Frühphase (Early-Stage) an der Schnittstelle von digitaler, Energie- und Industrie-Infrastruktur. Wenn Ihr Unternehmen reale Systeme autonomer, leistungsfähiger oder widerstandsfähiger macht, möchten wir von Ihnen hören“.

Weiters heißt es: „Infrastruktur ist längst mehr als nur reine Versorgung. Sie rückt näher an den Endnutzer heran, generiert mehr Wertschöpfung und bildet einen starken Integrationsvorteil (Moat) zwischen physischen Anlagen (Assets), Daten und Anwendungen. Ob in digitalen, Energie- oder Industriesystemen – wir sind stolz darauf, durch unseren Partner und Investor STRABAG über einen einzigartigen Branchenzugang zu verfügen. Dies untermauert unser Versprechen, unsere Gründungsteams weit über das reine Kapital hinaus aktiv zu unterstützen.“

100-Millionen-Euro-Fonds

Der Fonds hat laut Viktor Pasquali, Mitglied im Investment Committee von Loom Ventures, eine Größe von 100 Millionen Euro und sitzt in Wien. Pasquali kommentiert auf LinkedIn wie folgt: „Was vor zwei Jahren hinter den Kulissen begann, ist nun offiziell: Loom Ventures, ein 100-Millionen-Euro-Early-Stage-Venture-Capital-Fonds für europäische InfraTech-Unternehmen. Die Arbeit daran war genau die Art von Aufgabe, die ich am meisten schätze: eine Idee in eine Struktur zu verwandeln, die auf eigenen Beinen stehen kann – von der Konzeption und dem Aufsetzen des Fonds über die Governance und Positionierung bis hin zum Management-Team.“

Doppelspitze

Zum genannten Management-Team macht Pasquali genaue Angaben: Ilja Aizenberg und Toba Spiegel. Spiegel war zuvor Investment Director bei Trill Impact und war bereits Board-Observer für Soil Capital und tado.

„Ich habe mich entschieden, die Mission zu übernehmen, Loom Ventures mitzuleiten, weil es mir ermöglicht, die Art von Fonds aufzubauen, an die ich glaube: eine klare These, einen Fokus auf Investitionen, bei denen unsere Überzeugung am höchsten ist, und enge Zusammenarbeit mit Gründern. Gleichzeitig kann ich auf die industrielle Expertise und das Netzwerk von Strabag als eines der führenden Infrastrukturunternehmen Europas zurückgreifen, was mir noch bessere Wege gibt, das zu tun, was ich in diesem Job am erfüllendsten finde: für Gründer nützlich zu sein“, schreibt Spiegel auf LinkedIn.

Aizenberg war zuletzt Board Observer bei Wiliot und hat unter anderem auch für die Unternehmen NonoLINC, Corvic AI und Anjuna Security gearbeitet. Er bringt laut eigenen Angaben Erfahrung in KI und Materialwissenschaften sowie dem Unternehmensaufbau mit.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Amazon plant offenbar eigenen Web-Browser