29.01.2015

Amazon launcht E-Mail-Dienst WorkMail

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Neuer E-Mail-Service mit Kalenderfunktion vom Versandriesen Amazon.

Der Online-Versandriese Amazon hat seine Produktpalette um einen Web-Client mit Kalenderfunktion erweitert und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Google, Yahoo, GMX und anderen E-Mail-Diensten. Allerdings, Amazons WorkMail soll nicht privat genutzt werden können – Zielgruppe sind Unternehmen.

Nutzer können E-Mails empfangen und versenden, ihre Kontakte managen, ihre Kalendereinträge teilen, während sie die gleichen E-Mail Applikationen nutzen, die sie bereits installiert haben: WorkMail kann sowohl über Dektop-Clients, wie zum Beispiel Microsoft Outlook, als auch über den Webbrowser oder Email-Applikationen für iOS bzw. Android genutzt werden.

“Heutzutage haben Unternehmen die Qual der Wahl, wenn es um E-Mails geht. Um E-Mails vor Ort empfangen zu können wird teure Hardware gebraucht, komplexe Software Lizenzen werden benötigt und fortlaufende Wartungsarbeiten müssen durchgeführt werden. Existierende Cloud E-Mail-Services lösen nur einige dieser Probleme”, liest man in der Pressemitteilung auf Amazon.

Ob Amazon als nächstes Office-Dienste anbietet?

 

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Waterglass: Das neue Projekt von Startup-Veteran Bernhard Hauser

Der österreichische Serial Entrepreneur Bernhard Hauser hat sich eine neue Aufgabe gesucht: Waterglass - ein Private Equity Fund.
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Bernhard Hauser gründete Anfang des Jahres einen Private-Equity-Fond unter dem Namen Waterglass (c) Bernhard Hauser
Bernhard Hauser gründete Anfang des Jahres einen Private-Equity-Fond unter dem Namen Waterglass (c) Bernhard Hauser

Ein alter Bekannter der österreichischen Startup Szene ist zurück auf der Bildfläche: Bernhard Hauser. Der umtriebige Steirer legte zu Jahresbeginn unter dem Namen Waterglass einen Private Equity Fund auf. Mit diesem möchte Hauser sich auf Nischenstartups im B2B- und SaaS-Bereich konzentrieren.

Im ersten Jahr liegt der Fokus des “Micro PE-Fonds”, wie ihn Hauser auf der Waterglass-Website nennt, darauf, eine Grundlage für die kommenden Jahre aufzubauen und erste Vermögenswerte zu akquirieren. Mithilfe von KI und Automatisierung sieht Hauser gute Möglichkeiten, um in dem von ihm angestrebten Bereich finanziell erfolgreich zu sein und Kosten bei etwaigen Unternehmen zu sparen.

“Es muss nicht immer das nächste Meta sein”

“Ich möchte mit dem Narrativ aufbrechen, dass Startups immer Moonshots sein müssen. Es gibt wirklich viele Unternehmen, die klein aber Cashflow-positiv sind. Es muss nicht immer das nächste Meta sein”, sagt Hauser gegenüber brutkasten. Langfristig möchte er mit Waterglass “ein Ökosystem von sich selbst tragenden Unternehmen schaffen, von denen jedes für sich floriert, aber von der Zugehörigkeit zu einem größeren, synergetischen Portfolio profitiert.” Außerdem möchte er durch hohe Transparenz punkten.

Im Blickfeld von Waterglass sind Nischensoftwareunternehmen, die jung, klein und günstig sind. So ist Waterglass von Hauser gebootstrapped. “Ich rechne mit Akquisitionen von unter 50.000 Dollar. Zum Zeitpunkt des Einstiegs sind das etwas ausgereiftere Minimum Viable Products und definitiv keine vollwertigen, großen Unternehmen.” Diese möchte Bernhard Hauser dann mit Waterglass fortführen und skalieren.

Umtriebiger Seriengründer

Waterglass ist nun das neue von zahlreichen Projekten von Bernhard Hauser. Schon in seiner Zeit als Student an der Universität Graz hatte Hauser die non-profit organization IdeenTriebwerk Graz mitbegründet. Zusammen mit seinem Co-Founder David Pichsenmeister kundschaftete er dann vor Jahren Geschäftsmodelle im Messaging Bereich aus. Das Jahr 2018 bedeutete allerdings das Aus für oratio, mit welchem die beiden sich in der österreichischen Startup-Szene einen Namen machten.

Daraufhin ging es für Hauser ein Jahr lang zu Meta, wo er das erste Startup-Programm von Facebook mit aufzog. Mit dem Messaging-Startup Heylog gelang es ihm bei der Gründung ein Investement von 3 Mio. Euro an Land zu ziehen. Außerdem organisierte er in den Jahren 2016 und 2017 eine Konferenz in Wien. Unter dem Namen ChatbotCon bot er damit eine Plattform zum Austausch über Chatbots.

Mit dem neuen PE-Fund Waterglass wagt sich Bernhard Hauser nun in neue Gewässer.

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