✨ AI Kontextualisierung
Die Amadeo Systems GmbH wurde 2014 von Michael Makivic gegründet und hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb digitaler Zutrittslösungen spezialisiert – der brutkasten berichtete über die Technologie.
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Derzeit ist das Unternehmen in 28 Ländern aktiv und zählt laut eigenen Angaben über 2000 Kunden. Darunter sind auch zahlreiche renommierte Hotelgruppen und weltbekannte Gebäude, wie der Makkah Royal Clock Tower in Saudi-Arabien, der derzeit zum dritthöchsten Hochhaus der Welt zählt.
Sechsstellige Kapitalerhöhung durch WKBG
Am Dienstag gab das Unternehmen den Abschluss einer sechsstelligen Kapitalerhöhung seitens der Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG) bekannt. Die Beteiligungsgesellschaft wird 200.000 Euro mit einer Gewinnbeteiligung von 12 Prozent in das Wiener Unternehmen investieren.
Wie Gründer und CEO Makivic gegenüber dem brutkasten bestätigt, handelt es sich bei der Beteilung um eine „stille Beteilung“ der WKBG. Das heißt, dass Amadeo keine Unternehmensanteile abgibt. „Die Gelder der WKBG werden dann vom Gewinn wieder abgezahlt“, so Makivic.
Unterstützung der WKBG
WKBG unterstützt als Förderbank Wiener Wirtschaftstreibende seit mittlerweile 50 Jahren mit Bürgschaften zur Kreditbesicherung und Beteiligungen zur Umsetzung von Investitions und Wachstumsstrategien.
Voraussetzung für eine Unterstützung ist ein Firmensitz bzw. Investitionsstandort der Antragsteller in Wien. Die Aktionäre der WKBG sind die Stadt Wien, Wirtschaftskammer Wien, Bank Austria, ERSTE Bank AG, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, BAWAG, Oberbank, Wiener Städtische und Volksbank Wien.
Amadeo plant USA- und Kanada-Expansion
Das frische Kapital soll laut Makivic in Form eines Joint Ventures – AMADEO Americas – mit Sitz in Kanada für die weitere Expansion und das Erschließen neuer Geschäftsfelder verwendet werden. Von dort aus will das Unternehmen mit seinen smarten Zugangssystemen den kanadischen und US-amerikanischen Markt erobern.
„Das frische Kapital ist für uns eine wichtige Stütze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Gerade jetzt haben österreichische Technologieunternehmen hohe Wettbewerbsanteile zu leisten, um gegenüber asiatische und US-amerikanische Mitbewerber am Markt zu bestehen“, so Makivic
Coronakrise und neue Geschäftsfelder
Wie Makivic abschließend erläutert, hat die Coronakrise das Unternehmen, das unter anderem zahlreiche Hotelketten zu seinen Kunden zählt, dazu veranlasst, neue Geschäftsfelder zu besetzen. „Wir haben versucht, die Krise aktiv für uns zu nützen und neue Geschäftsfelder zu besetzen. Unser Fokus liegt jetzt unter anderem auf Lösungen für Hochsicherheitsbereiche von Spitälern oder Kasernen“.
Zudem wurde auch die Produktpalette erweitert. In Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut hat das Unternehmen einen antibakteriellen Türgriff entwickelt. Zum Einsatz kommt hierfür Chirurgenstahl, um Schmierinfektionen bestmöglichst zu vermeiden.









