10.05.2016

Wie motiviere ich mich für die Akquise?

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kooperation

Um mit einem fremden Menschen telefonisch einen Termin zu vereinbaren und damit Kunden zu akquirieren, braucht man ein bisschen Mut und sicher auch viel Motivation. Darum ist es hilfreich, einige Grundregeln der Selbstmotivation zu beherzigen:

  1. Für Akquisegespräche ist eine hohe Frustrationsgrenze erforderlich.. Das bedeutet, dass man mit vielen Absagen rechnen müssen. Absagen, wahrscheinlich sogar mehr als 50 %, gehören zu dieser Tätigkeit dazu und sagen noch nichts über den Erfolg aus!
  2. Unfreundliche Aussagen darf man nie persönlich nehmen! Es gibt eine Reihe von nicht beeinflussbaren Faktoren, wie der Tagesverfassung des Gesprächspartners, die dazu führen könne, dass das Gegenüber negativ auf eine Aussage reagiert.
  3. Nach jedem erfolgreichen Gespräch sollte man diese Euphorie nutzen und sofort den nächsten Wunschkunden anrufen.
  4. Wird man unkonzetriert oder lässt die Motivation nach, sollte man auf jeden Fall eine Pause einlegen und erst weitermachen, wenn sich das Motivationstiefwieder gelegt hat.
  5. Ein guter Tipp ist auch, die Akquise als eine Art „Sport“ zu betrachten, in dem man die Herausforderung sieht und sich dazu anspornt besser zu werden.

 

Aus dem Kurs: Marketing: Telefonakquise – Wie Sie neue Kunden für sich gewinnen

 

Über die Autorin: Marion Weinguni, MSc

Marion Weinguni, MSc verfügt über 10-jährige Führungs- und Vertriebserfahrung im Banken- und Finanzdienstleistungsgeschäft. Sie war über sechs Jahre lange Akquisiteurin im Außendienst eines Finanzdienstleisters und dabei für die Neukundengewinnung und den Vertrieb von Finanzdienstleistungen an Kommerzkunden zuständig.

Marion Weinguni ist seit Sommer 2001 selbständig als Wirtschaftstrainerin und Coach tätig. Ständige Aus- und Weiterbildung sichern Ihre hohe fachliche Kompetenz. Frau Weinguni wurde 2004 mit einem Trainer-Award ausgezeichnet.

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Hansi Hansmann auf der Main Stage des Female Future Festivals 2026. © brutkasten

Unter dem Motto „The Power of Connection“ versammelten sich am 22. Oktober rund 2.000 Teilnehmende in der Wiener Ottakringer Eventlocation. Das von den Schwestern Verena Eugster und Patricia Zupan-Eugster gegründete Female Future Festival widmete sich Themen wie Leadership, künstlicher Intelligenz und Finanzkompetenz. Neben Fachpanels zu Verhandlungsstrategien oder finanzieller Gesundheit war auch Business Angel Hansi Hansmann als Keynotespeaker auf der Bühne zu sehen.

„…, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“

Im Gespräch mit brutkasten nannte Hansmann seine Motivation für den Besuch: „Ich habe zwei kleine Töchter und ich möchte gerne, dass meine Töchter später im Leben irgendwann alles das machen können, was sie machen wollen, ohne dass ihr Geschlecht sie daran hindert.“ „Ich bin ein ganz, ganz großer Fan davon, dass es mehr Unternehmerinnen und mehr Investorinnen gibt. Überhaupt mehr Frauen an der Macht, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“, ergänzt er zu seinen Beweggründen.

Was seine Beteiligungen angeht, sieht der Investor und ehemalige Manager in Sachen Geschlechterverteilung ein klares Muster: „Ich habe in alles investiert: in rein männliche Teams natürlich viel mehr, aber auch rein weibliche und gemischte Teams. Am besten performen gemischte Teams aus meiner Erfahrung.“

Der Hebel gemischter Teams

Den Vorteil gemischter Teams sieht Hansmann im Zusammenspiel unterschiedlicher Stärken: Es gebe „unterschiedliche Eigenschaften und Skills zwischen Frauen und Männern, und die Mischung macht’s aus“.

Als Beispiel nennt er den Markteintritt: „Ein reines Männerteam geht mit dem Produkt raus, wenn es fertig ist. Nach dem Motto ’das können wir mal rausschieben in den Markt, probieren wir mal, schauen wir mal, ob es ankommt.’ Beim reinen Frauenteam, da muss das Produkt perfekt sein. Und das dauert natürlich fünf Monate länger, bis die auf den Markt gehen, und damit vergeht Zeit.“ Für ihn gilt: „Das gemischte Team, wo sozusagen alle Stimmen zu Wort kommen, ist das Ideale.“

Deutlicher Finanzierungs-Gap in H1/2026

Doch obwohl die Teamkonstellation am besten zu performen scheint, bestehen nach wie vor große Ungleichheiten in Sachen Startup-Finanzierung. Erst kürzlich zeigte der Female Start-up Funding Index H1/2026 von EY Österreich, Female Founders und Fund F das Ausmaß. Im ersten Halbjahr flossen 472 Mio. Euro Risikokapital in österreichische Startups, ein Plus von 329 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rein männliche Teams erhielten davon 94,9 Prozent, gemischte Teams 4,8 Prozent und rein weibliche Teams 0,3 Prozent. Der Frauenanteil unter den analysierten Gründer:innen lag bei rund 13 Prozent. „Frauen dürfen gründen. Finanziert werden Männer“, brachte es Lisa-Marie Fassl, Managing Partner von Fund F, in der damaligen Aussendung auf den Punkt.

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