25.09.2017

„Übertrieben“: A.I.-Google-Chef glaubt nicht an „Apokalypse“ durch A.I.

John Giannandrea, der Experte für Künstliche Intelligenz und Senior Vice President beim Suchmaschinen-Konzern Google, warnt davor, Entwicklungen im A.I.-Bereich allzu skeptisch gegenüber zu stehen. Dem Hype um das Thema und den Ängsten, die immerhin von US-Größen wie Elon Musk geschürt werden, müsse man mit Vorsicht begegnen.
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(c) Google/Press Corner/Link am Ende des Artikels: Google-K.I.-Chef John Giannandrea.

Vor dem Sommer schrieben Tesla-und SpaceX-Gründer Elon Musk und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Schlagzeilen. Allerdings ging es damals nicht um Neuigkeiten ihrer Firmen. Via Twitter lieferten sie sich einen Schlagabtausch über die Zukunft mit Künstlicher Intelligenz.

A.I.-Google-Chef bezieht Stellung

Elon Musk, der selbst an einem Startup im K.I.-Bereich beteiligt ist, forderte die Politik damals auf, Regelungen einzuführen, bevor es „wieder einmal“ zu spät sei. Kurz darauf bezog auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Stellung. Er kritisierte Musks „Schwarzmalerei“, sowie das „Heraufbeschwören von Untergangsszenarien“. Via Twitter lieferte man sich einen Schlagabtausch. (Hier geht’s zum Artikel)

„A.I. ist ein seltener Fall, bei dem man proaktiv statt reaktiv Regulatoren einführen muss. Denn ansonsten ist es zu spät“, meinte Elon Musk Anfang Sommer.

Nun bezieht auch der Vizepräsident und K.I.-Experte John Giannandrea zu ebendiesem Thema Stellung. Im Rahmen der TechCrunch Disrupt in San Francisco stellte er laut einem TechCrunch-Bericht einen „riesigen Hype“ um Artificial Intelligence fest. Und meinte in diesem Zusammenhang: „Es gibt viele Menschen, die unnötig besorgt sind.“ Die Menschen müssten mehr die positiven Seiten sehen. „Machine Learning und Artificial Intelligence sind unglaublich wichtig“. Die Menschen würden mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produktiver und schneller werden.

Keine Angst vor A.I. Apokalypse

„Ich habe definitiv keine Angst vor einer A.I.-Apokalypse“, verriet der Googe-Chef außerdem. „Ich spreche mich gegen den Hype aus und halte nichts von den Aussagen mancher Menschen.“ Vergessen darf man allerdings nicht, dass Facebook und Google Geld mit Daten verdienen. Intelligenzen, die bspw. Werbung noch gezielter positionieren können, sind daher mehr als willkommen.

Übrigens kritisiert Giannandrea den Begriff „Artificial Intelligence“- er sage nicht allzu viel aus. „Ich versuche den Begriff ‚Machine Intelligence‘ zu benutzen“.

Weiterführende Links: Google-Foto, Original-Link

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Festivalgelände bei der ViennaUP, sehr viele Menschen tummeln sich herum.
Die Homebase der ViennaUP beim Karlsplatz in Wien (c) Philipp Lipiarski

Das internationale Startup-Festival, die ViennaUP, konnte heuer auf über 14.000 Teilnehmende in fünf Tagen zurückblicken: Es gab über 65 Veranstaltungen in 43 unterschiedlichen Locations. Ein Großteil der Events war restlos ausgebucht. Das ist die erste Bilanz der Wirtschaftsagentur Wien, die das Startup-Festival initiiert hat und gemeinsam mit 45 Programmpartner:innen aus dem Startup-Bereich umsetzt.

ViennaUP mit über 1.000 CEOs

Zur Eröffnungsfeier waren über 1.000 CEOs, Gründer:innen, Investor:innen und Startup-Begeisterte aus der ganzen Welt ins Wiener Rathaus geströmt, um die Eröffnung der ViennaUP zu feiern und erste Kontakte zu knüpfen. Außerdem waren 28 internationale Delegationen in Wien zu Gast – etwa aus Indien, Korea sowie den CEE-Ländern.

Sie nutzten das Festival für Networking, um neue Märkte zu sondieren und Partnerschaften zu etablieren. Über das Startup Package Vienna der Wirtschaftsagentur Wien kam außerdem das Startup CheckEye aus der Ukraine nach Wien: Es nutzt KI, um Augenhintergrundbilder zu analysieren und Erkrankungen wie diabetische Retinopathie frühzeitig zu erkennen.

If you’re going to…

Zudem wurde für zwei Gründerinnen ein Traum wahr: Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner vom Wiener Deep-Tech-Startup factorymaker sicherten sich beim Startup World Cup ein Ticket ins Silicon Valley. Mit einer KI-gestützten Planungsplattform für die Industrie überzeugten sie die Jury. Die Gründerinnen werden nun Österreich beim globalen Finale in San Francisco vertreten und um den Hauptgewinn pitchen: Es winkt ein Investment von einer Million US-Dollar.

„Mehr als 14.000 Wirtschaftstreibende aus aller Welt haben die ViennaUP genutzt, um Wien als möglichen Standort zu erkunden und Kooperationen anzustoßen. Und wir sehen, das funktioniert: Allein 7,6 Millionen Euro an ausgelösten Investitionen durch angesiedelte Unternehmen im Vorjahr sind direkt auf die ViennaUP zurückzuführen“, sagt Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin. „Gleichzeitig zeigt die ViennaUP, worum es bei moderner Wirtschaftspolitik gehen muss: um Innovationen, die wirtschaftliche Stärke schaffen und gleichzeitig den Menschen dienen. Viele der Startups, die heuer teilgenommen haben, arbeiten genau an solchen Lösungen mit gesellschaftlichem Nutzen.“

ViennaUP mit Fokus auf Skalierung und Growth

Die ViennaUP setzte heuer einen Schwerpunkt auf Skalierung und Wachstum. Im Mittelpunkt standen Zukunftstechnologien wie KI und Healthtech, Impact- und Finanzierungsthemen. Formate wie der Connect Day, die Impact Days und die Female Founders Experience brachten Gründer:innen, Investor:innen, Unternehmen sowie Expert:innen unterschiedlicher Branchen zusammen.

Das Festival rückte heuer auch das Thema der digitalen Souveränität in den Fokus: Beim World Summit Awards Global Congress wurden digitale Lösungen präsentiert, die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen und zeigen, wie Europa unabhängiger von großen globalen Plattformen werden kann. Mit dem KI-Startup mytalents schaffte es auch eine Wiener Innovation unter die weltweit 40 ausgezeichneten Projekte des World Summit Awards.

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