03.07.2018

Agro Innovation Lab: Die neun Finalisten stehen fest

Insgesamt 252 Startups aus 53 Nationen wollten Teil des Agro Innovation Labs 2018 werden. Nun wurden die neun Finalisten zu den "Finalist Days" in München ausgewählt.
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Agro Innovation Lab
(c) Agro Innovation Lab. Die ausgewählten Finalisten durchlaufen nun eine Onboarding-Phase.

Gemeinsam gründeten die RWA Raiffeisen Ware Austria AG und die BayWa AG im Jahr 2016 eine Innovationsplattform. Seit der Gründung des Agro Innovation Lab bewarben sich mehr als 650 Startups aus ca. 70 Ländern um die Teilnahme. Insgesamt absolvierten bereits zehn Startups das Acceleration & Market Entry Programm. Hieraus ergaben sich schließlich für zwei Startups Investments bzw. Kooperationen mit der RWA und der BayWa. Ferner befindet man sich mit drei weiteren jungen Unternehmen darüber in Gesprächen.

+++ AgTech-Accelerator: Agro Innovation Lab geht in die dritte Runde +++

Acceleration & Market Entry Programm Ende September

Zu den innovativen Ideen der ausgewählten Startups zählten unter anderem cloudbasierte Agrarplattformen, solarbetriebene Rasenmäh-Roboter oder Fitness-Gesundheits-Tracker für Pferde. Aus den Finalisten werden abschließend nach einer Onboarding-Phase erneut mindestens sechs ausgewählt, die dann ab September am Acceleration & Market Entry Programm teilnehmen dürfen.

Agro Innovation Lab CEO Bauer: „große Bandbreite an Geschäftsmodellen“

Reinhard Bauer, Geschäftsführer des Agro Innovation Labs zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden: „Die große Bandbreite an Geschäftsmodellen zeigt, wie vielfältig Innovationen im Agrarbereich sind und welch großes Potenzial dahinter steckt. Es macht mich stolz, dass sich für die aktuelle Programmrunde ähnlich viele Startups beworben haben wie 2017. Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir die Auswahlkriterien leicht geändert und explizit die Startups angesprochen, die bereits erste Kunden überzeugen konnten und ihr Geschäft nun national und international ausbauen möchten.“


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v.l. Thomas Gegenhuber, Linzer Wirtschafts- und Finanzstadtrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz mit dem Tabakfabrik-Geschäftsführungs-Duo Denise Halak und Markus Eidenberger | (c) TabakfabrikLinz / MecGreenie
v.l. Thomas Gegenhuber, Linzer Wirtschafts- und Finanzstadtrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz mit dem Tabakfabrik-Geschäftsführungs-Duo Denise Halak und Markus Eidenberger | (c) TabakfabrikLinz / MecGreenie

Das Open Innovation Center/LIT, der Impact Hub Vienna, WeXelerate, Unicorn Graz und Startup Salzburg aus Österreich; die Founders Foundation, die Kreativbehörde Regensburg, das Gründerhaus Nürtingen und das WERK1 in München aus Deutschland; dazu der 1535° Creative Hub aus Luxemburg und das Economic Centre Krakau aus Polen – diese Innovations-Hubs sind Teil einer neuen, von der Tabakfabrik Linz initiierten Allianz.

Ziel der „Interessensgemeinschaft“ sei, Partner:innen aus den jeweiligen Netzwerken, Jungunternehmer:innen, Startups und Unternehmen, leichteren Zugang zu den anderen Standorten, Märkten und Industrien zu ermöglichen, heißt es von der Tabakfabrik. „Die Partner:innen vernetzen sich international, um voneinander zu lernen und Innovationen zu beschleunigen.“

Bis zu fünf Tage in Partner:innen-Hubs arbeiten

„Gemeinsam fördern wir den internationalen Austausch. So können ausgewählte Unternehmen für bis zu fünf Tage in einem unserer Partner:innen-Hubs arbeiten, sie erhalten dort gezielten Zugang zu lokalen Netzwerken und Märkten“, erläutert Denise Halak, Geschäftsführerin der Tabakfabrik Linz. „Unsere Partner:innen öffnen ihre wichtigsten jährlichen Veranstaltungen für das internationale Netzwerk und fördern so den Austausch und die Sichtbarkeit.“

Alle zwölf Institutionen würden als direkte Verbindung in ihr städtisches Umfeld fungieren, so Halak. „Mit vielen davon verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit, die wir nun vertiefen.“ Markus Eidenberger, ebenfalls Geschäftsführer der Tabakfabrik Linz, ergänzt: „Besonders freut uns die Kooperation mit dem WERK1, dem digitalen Gründungszentrum im Münchner Werksviertel. Uns verbindet eine jahrelange Partnerschaft mit dem 39 Hektar großen Areal – unsere Tabakfabrik und das Werksviertel waren immer wieder gegenseitige Vorbilder für die Transformation ehemaliger Industriegelände.“

„Bridge Office“ in der factory300

In der Tabakfabrik wurde dazu ein „Bridge Office“ in der factory300 eingerichtet, in dem unter anderem Besucher:innen aus den anderen Hubs arbeiten können. „Dieser Raum steht der Wirtschafts- und Innovationsabteilung der Stadt Linz sowie der Tabakfabrik Linz zur Verfügung, ebenso allen Partner:innen des neuen Bündnisses, wenn sie in Linz neue Kontakte knüpfen möchten“, erklärt Ana Zuljevic, Abteilungsleiterin für Wirtschaft und Innovation am Magistrat Linz.

Das Bridge Office in der Tabakfabrik Linz | (c) Tabakfabrik Linz
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