16.08.2021

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

Das Wiener Marketing-SaaS-Unternehmen Adverity sorgt für die nächste Mega-Runde. Der Unicorn-Status geht sich dem Vernehmen nach nicht aus.
/artikel/adverity-serie-d-softbank
Das aktuelle Adverity-Management-Team (vlnr.): Christina Schlesinger (Chief Customer Officer), Andreas Glänzer (Chief Operating Officer), Alexander Igelsböck (Chief Executive Officer), Harriet Durnford-Smith (Chief Marketing Officer), Martin Brunthaler (Chief Technology Officer)
Das aktuelle Adverity-Management-Team (vlnr.): Christina Schlesinger (Chief Customer Officer), Andreas Glänzer (Chief Operating Officer), Alexander Igelsböck (Chief Executive Officer), Harriet Durnford-Smith (Chief Marketing Officer), Martin Brunthaler (Chief Technology Officer) | (c) Carina Brunthaler

Wenn es um die Frage nach möglichen weiteren heimischen Unicorns, also Wachstumsunternehmen mit einer Bewertung über einer Milliarde US-Dollar, geht, fällt immer wieder der Name Adverity. Im April 2020 hatte sich das Wiener Startup mit seiner Marketing-SaaS-Lösung in seiner Serie C-Runde zuletzt 30 Millionen US-Dollar Investment geholt. Nun sorgt es für die dritte (und drittgrößte) neunstellige Finanzierungsrunde in Österreich dieses Jahr.

SoftBank: Adverity als „Must-Have-Tool“

In der aktuellen Serie D-Runde fließen unter dem Lead des SoftBank Vision Fund 2 ganze 120 Millionen US-Dollar (knapp über 100 Millionen Euro) in das Wiener Scaelup. Bestandsinvestor Sapphire Ventures ist auch wieder dabei. Bewertung wird keine genannt, der Unicorn-Status dürfte sich (noch) nicht ausgegangen sein. „SoftBank Vision Fund 2 hat den Wert unseres Geschäfts erkannt und verstanden, dass unsere Plattform eine entscheidende Komponente für jeden modernen Martech-Stack ist“, kommentiert Co-Founder und CEO Alexander Igelsböck in einer Aussendung. Ein SoftBank-Sprecher bezeichnet die Marketing-Automatisierungs-Software des Wiener Unternehmens als „Must-Have-Tool“.

Adverity hat neben der Wiener Zentrale unter anderem Standorte in London und New York. In den vergangenen zwölf Monaten habe man einen Kundenzuwachs von 120 Prozent verzeichnen können, heißt es vom Scaleup. Unter den Kunden sind IKEA, Red Bull, Unilever, MediaCom und Vodafone. Das vergangene sei das beste Quartal in der Unternehmensgeschichte gewesen. In den vergangenen vier Jahren habe man eine eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 105 Prozent erreicht, das Team sei seit 2019 um 300 Prozent gewachsen.

Markt soll 2026 ein Volumen von 133 Milliarden US-Dollar haben

Und Adverity rechnet mit einer rosigen Zukunft. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Market Research Future werde der globale Markt für Datenanalyse bis zum Jahr 2026 ein Volumen von 132,9 Milliarden US-Dollar erreichen. Die erhöhten Datenschutz- und Datensicherheits-Anforderungen für Unternehmen hätten die Nachfrage noch verstärkt, so das Unternehmen. Gleichzeitig hätten die durch Corona verursachten turbulenten Marktbedingungen den Druck auf die Vermarkter erhöht, ihre Investitionen zu rechtfertigen und schnelle, präzise, auf Erkenntnissen basierende Entscheidungen zu treffen.

Deine ungelesenen Artikel:
20.10.2026

Find my Werkstatt: Wiener Firma macht Reparaturkosten fürs Auto transparent

Autobesitzer:innen sollen künftig durch Find my Werkstatt wissen, wie sich die Preise für Reparaturen zusammensetzen. Das Unternehmen greift dabei u. a. auf technische Fahrzeugdaten und Wartungsvorgaben zurück. Aktuell befindet sich die Firma auf Investorensuche.
/artikel/find-my-werkstatt-wiener-firma-macht-reparaturkosten-fuers-auto-transparent
20.10.2026

Find my Werkstatt: Wiener Firma macht Reparaturkosten fürs Auto transparent

Autobesitzer:innen sollen künftig durch Find my Werkstatt wissen, wie sich die Preise für Reparaturen zusammensetzen. Das Unternehmen greift dabei u. a. auf technische Fahrzeugdaten und Wartungsvorgaben zurück. Aktuell befindet sich die Firma auf Investorensuche.
/artikel/find-my-werkstatt-wiener-firma-macht-reparaturkosten-fuers-auto-transparent
CEO und Co-Founder Matthäus Offner | (c) Find my Werkstatt / Canva

So manche Autofahrer:innen hat wohl schon einmal der Schreck eingeholt, als die Rechnung für das letzte Service geschrieben wurde. Neben hohen Preisen ist es oft schwierig nachzuvollziehen, wie teuer die Reparatur sein darf. Das soll sich nun mit Find my Werkstatt ändern, denn das Wiener Unternehmen möchte Kosten sichtbar und transparent machen. Es stellt dafür digitale Fahrzeugberichte aus, die Autofahrer:innen zeigen, welche Arbeiten laut Wartungsplan vorgesehen sind, welche Ersatzteile benötigt werden und mit welchem Arbeitsaufwand zu rechnen ist.

„Wir machen Informationen zugänglich“

„Wer sein Auto zum Service bringt, weiß meistens nicht, was tatsächlich gemacht werden muss und wie sich die Rechnung zusammensetzt. Genau das wollen wir ändern. Wir machen Informationen zugänglich, die bisher vor allem Werkstätten zur Verfügung standen“, erklärt Matthäus Offner, Geschäftsführer von Find my Werkstatt. Ihm gehören 49 Prozent der Firma, Mehrheitseigentümer ist die pubbles FilmgesmbH.

Find my Werkstatt greift bei seinen Analysen auf technische Fahrzeugdaten, Wartungsvorgaben, Arbeitszeitwerte und aktuelle Ersatzteilpreise zurück. Laut dem Wiener Unternehmen würden die Service- und Reparaturkosten nach einem ähnlichen Prinzip berechnet werden, wie es auch in professionellen Werkstätten üblich sei. Find my Werkstatt betont aber, dass die berechneten Kosten als Orientierung dienen.

Ein Ersatzteil, zwei Preise

„Was mich immer wieder überrascht, sind die enormen Preisunterschiede bei Windschutzscheiben. Für ein und dasselbe Fahrzeug kann eine Windschutzscheibe bei einem Anbieter rund 300 Euro und bei einem anderen weit über 1.000 Euro kosten“, sagt Offner und ergänzt bezüglich der Arbeitskosten: „Der Stundensatz kann von Werkstatt zu Werkstatt um bis zum Dreifachen variieren. Viele Autofahrer wissen gar nicht, wie groß diese Unterschiede tatsächlich sein können.“ Durch Find my Werkstatt sollen Autofahrer:innen Angebote besser einschätzen können und informiertere Entscheidungen treffen.

Die Plattform würde auch beim Gebrauchtwagenkauf wichtige Informationen zur Verfügung stellen, wodurch Folgekosten besser berücksichtigt werden können. „Ein vermeintlich günstiges Auto kann schnell teuer werden, wenn kurz nach dem Kauf größere Wartungen oder Reparaturen anstehen. Wir wollen, dass man solche Kosten bereits vor dem Kauf besser einschätzen kann“, erklärt Offner.

Recherche nach der passenden Werkstatt

Grundsätzlich wurde Find my Werkstatt vor zwei Jahren gegründet, um eine passende Kfz-Werkstatt in der Nähe zu finden. Nutzer:innen können Betriebe anhand von Standort, angebotenen Leistungen und Bewertungen entdecken und direkt kontaktieren. Bisher habe die Firma 20.000 User:innen und mache laut eigenen Angaben heuer einen Umsatz von rund 100.000 Euro.

Vollständig gebootstrappt, jetzt beginnt Investorensuche

Werkstätte, die auf der Plattform aufgeführt werden möchten, zahlen eine Gebühr zwischen 109 Euro und 150 Euro. Je nach Preis ist eine einfache Listung bis hin zur Verfügungstellung einer Software, die den Prozess des Ersatzteilebesorgens vereinfacht, möglich. Aktuell seien rund 4.300 Werkstätten verzeichnet. Auf der anderen Seite bezahlen Autofahrer:innen pro Bericht zwischen 5,90 Euro und 19,90 Euro. Je nach Preis erhalten sie unterschiedlich ausführliche Informationen. Find my Werkstatt ist bisher eigenfinanziert, wobei man aktuell nach großen Investoren wie Versicherungen, Automarken etc. suche.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Softbank steigt bei Adverity ein: 120 Mio. Dollar für Wiener Scaleup